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Technik


Diese Briefwaage tut noch heute ihren Dienst. Es ist eine "Maul Bilateral".
Die Jakob Maul GmbH ist ein Hersteller von Bürotechnik mit Sitz in Bad König im Odenwaldkreis in Hessen.

Die Jakob Maul GmbH wurde im Jahr 1912 von Jakob Maul (1866/67–1953) gegründet. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges stand für mehrere Monate die Produktion still. 1953 wurde die Geschäftsführung durch Mauls Schwiegersohn Fritz Scharmann († 1971) übernommen, später übernehmen dessen Söhne Werner, Hellmut und Walter Scharmann diesen Posten. Seit 1996 leitet Stefan Scharmann das Unternehmen.[2] Damit befindet sich die Jakob Maul GmbH in vierter Generation in Familienbesitz.

1970 wurde die Fertigung der Ph.J. MAUL in Hamburg übernommen, 1974 wurden die Porti Bürogeräte in Hamburg gekauft. Im Jahr 1979 wird die KG in eine GmbH umgewandelt.[2] Anfang des Jahres 1999 wurde das Tochterunternehmen Weiss GmbH integriert und Ende 2007 liquidiert[3]. Zum 1. Juli 2001 wurde das Unternehmen Walter Hebel GmbH & Co. KG aus Kirchen akquiriert.[4]
Das Unternehmen ist weltweiter
Marktführer bei elektronischenSolarwaagen[1][5], die unter dem Namen „Maul“ vertrieben werden. Darüber hinaus bietet es Büroleuchten, Büroordnungssysteme, Geldkassetten, Schlüsselkästen und zahlreiche Büroeinrichtungsgegenstände rund um den Schreibtisch an. 2001 wurde das Angebot u. a. erweitert durch die Fortführung der Produktrange Präsentation und Planung (Whiteboards, Planungstafeln etc.) der ehemaligen Firma Hebel.
(Quelle: wikipedia)



Zwei Locher der Firma Soennecken. Der Rechte hat den Stempel D.R.G.M. Der Linke hat die Nummer 231/A und den Stempel "Bauabteilung Gruhlwerk". Er wird wahrscheinlich von meinem Urgroßvater August Engelhardt sein der dort als Buchhalter tätig war.

Die Firma Soennecken ist ursprünglich ein deutscher Bürogerätehersteller, dessen Marke auch in der angelsächsischen Welt, in Nordamerika, Australien und auch Indien gut bekannt ist. 1875 von Friedrich Soennecken gegründet, wurde der Name 1905 als Warenzeichen eingetragen. Mit Soennecken ist die Entwicklung des Federhalters, Aktenordners und des Lochers eng verbunden. 1973 meldete die Firma Konkurs an und die Markenrechte gingen an die BRANION eG über. Seit 2007 firmiert diese Einkaufs- und Marketingkooperation mit Sitz in Overath wieder unter dem Traditionsnamen Soennecken eG. Gleichzeitig wird unter der Eigenmarke Soennecken ein breites Sortiment an Büroartikeln vertrieben.
Am 27. Mai 1875 gründete Friedrich Soennecken in
Remscheid das Handelsunternehmen F. Soennecken Verlag. Unter dem Markennamen Soennecken wurden zu Anfang von Soennecken entworfene Rundschriftfedern (Gleichzugfedern) hergestellt. Bis dahin wurde zu der Zeit Soenneckens mit Spitzfedern (Schwellzugfedern), die ursprünglich aus England kamen, geschrieben. Soennecken entwickelte selbst die Rundschrift, eine Schreibschrift, die einfacher zu erlernen war als die Schwellschrift. Sein Verlag gab Lehr- und Übungshefte heraus, die Rundschreibhefte. Sie erschienen in mehreren Sprachen und bewarben die Rundschriftfedern, die er parallel vertrieb.
Am 19. Oktober 1876 zog die Firma, auch wegen der Nähe zur
Universität, nach Bonn um und wurde ins Handelsregister eingetragen. 1883 erwarb die Firma ein Gelände der Gemeinde Poppelsdorf. Dort verblieb für lange Zeit die Schreibwaren- und vor allem die Federnfabrikation. Anfangs wurden die Federn, die nach Soenneckens genauesten Angaben angefertigt wurden, in England geschmiedet. In Bonn geschah die Prüfung und der Test der Federn. 1877 begann dann die heimische Produktion mit Hilfe einer eigens erfundenen Reisekopierpresse. 1913 beschäftigt Soennecken ca. 1.000 Mitarbeiter und unterhält Exporthäuser in Berlin, Leipzig, Amsterdam, Antwerpen und Paris. 72.000 Warenpakete werden in alle Welt verschickt.
Nach dem Tod Soenneckens 1919 wurde das Unternehmen durch Sohn und Enkel weitergeführt.

1973 meldete das Unternehmen Konkurs an. Damit wird auch das letzte Werk in Poppelsdorf, Werk Soenneckenfeld, geschlossen. 1983 wurden von der damaligen gdb, der „Großeinkaufsvereinigung deutscher Bürobedarfshändler“ die alleinigen Markenrechte übernommen. Später wurde die gdb in „Soennecken eG“ umbenannt und im Jahr 1999, nach dem Zusammenschluss mit der zweiten bedeutenden Einkaufsgenossenschaft für Bürobedarf in Deutschland, der "büro actuell" in Branion eG (Kunstausdruck für Brand Union) umbenannt. Seit dem 9. Mai 2007 heißt die Genossenschaft wieder so wie die Handelsmarke: „Soennecken“.

Seit 2004 ist der Leitspruch Markenqualität preiswert! in Gebrauch, was auf die lange Unternehmensgeschichte anspielt. Zum derzeitigen Sortiment gehören Büroartikel z. B. Tinten, Toner und digitale Speichermedien.

Seit die Generalversammlung der BRANION eG am 9. Mai 2007 die Umbenennung der Gesellschaft in Soennecken eG beschloss, ist Soennecken Europas größte Genossenschaft der Bürowirtschaft.
(Quelle: wikipedia)



Eine von vielen Modellen der Instamatic-Serie: Die 224 wurde von 1965 bis 1968 in Deutschland gebaut. 126er
Kassettenfilm 28 x 28 mm, Objektiv: Kodak Reomar 1:5,6/38 mm, Blitzwürfelanschluss. Das Gitter symbolisiert einen (nicht vorhandenen) Belichtungsmesser. Entfernungs- und Blendeneinstellung nach Symbolen.  
(Quelle: kameramuseum.de)



Eine Bessa-Zweiformatkamera der Firma Voigtländer (6x9/6x6 cm) für Rollfilm, 1938; Objektiv: Voigtar  1:4,5/110 mm, Compur-Verschluss bis 1/250 Sekunde; Gehäuseauslöser, Brillant- und Klappsucher. Abbildung in Querformathaltung.(Quelle: kameramuseum.de)

Mein Opa hat damit seine Erlebnisse währemd des 2ten Weltkrieg festgehalten.


Neckermann, n exklusive pocket-310 ee


Mit Agfamatic bezeichnete Agfa 1970 eine spezielle Kamera für die Instamatic-Kassette vom Typ 126 und ab 1972 sämtliche Kameras für diesen Filmtyp, mit Agfamatic Pocket zudem die Modelle für den Pocketfilm vom Typ 110 seit deren Erscheinen im Jahr 1973. Die Bezeichnung Agfamatic fand zuvor schon einmal Verwendung, 1960 erhielt die Agfa Optima auf den kanadischen Markt diesen Namen.
Auf die Präsentation der besonders leicht und somit auch für technisch unkundige einzulegenden
Instamatic-Kassette durch Kodak folgte das System Agfa Rapid, welches die Handhabung zwar ebenfalls vereinfachte, jedoch nicht so weitreichend. Es geriet dadurch nur zu einem eingeschränkten Erfolg, woraufhin man sich bei Agfa schließlich doch für eine Instamatic-Lizenz entschloss.
Um die allmählich nachlassenden Verkäufe zu beleben, stellte Agfa von den Modellen 1008, 2008 und 4008 noch Modelle mit zuschaltbarer Vorsatzlinse vor, um einen Teleeffekt zu erzielen. Dies ging mit einem Schieber oben auf der Kamera vonstatten. Die 1008 Tele-Pocket besaß nur das simple Optar f/11 mit 32 mm Brennweite der 508, dessen Brennweite auf 43 mm erhöht werden konnte. Bei der 2008 Tele-Pocket konnte zwischen 26 mm und 43 mm gewählt werden. Das Agnar f/5,8, 26 mm der 4008 Tele-Pocket konnte auf 47 mm Brennweite umgeschaltet werden.
(Quelle: wikipedia)



Magnetophon war ursprünglich die Bezeichnung für einige von AEG entwickelte Magnetton-Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräte (Tonbandgeräte). Wegen der großen Bekanntheit dieser Geräte wurde Magnetophon häufig auch als Synonym
für Tonbandgeräte anderer Hersteller verwendet.

Fritz Pfleumer entwickelte 1928 einen Apparat, mit dem er die von ihm zuvor erfundenen „Lautschriftträger“ während Präsentationen abspielen konnte. Nachdem Pfleumer und die AEG 1932 eine Verwertungsvereinbarung für das Tonband getroffen hatten, beauftragte die AEG den Ingenieur Eduard Schüller mit der Entwicklung eines serienfähigen Abspielgerätes für die Bänder. Weil Schüller erhebliche Schwierigkeiten damit hatte, das Reißen des Tonbands beim Vor- und Zurückspulen zu verhindern, verlagerte AEG die Entwicklung in das AEG-Versuchslabor in Berlin, unter der Leitung von Theodor Volk, das bereits über Erfahrungen mit einem ähnlichen Problem bei Filmvorführgeräten verfügte. Dort entwickelte man 1935 in Zusammenarbeit mit BASF kurzfristig den sogenannten Dreimotorenantrieb.

Der Dreimotorenantrieb verfügte über einen Antriebsmotor für die Wiedergabe und zwei Motoren, einen für jede Spule, für das Vor- und Zurückspulen. Damit war das Problem gelöst.

1935 führten AEG und BASF das neue Gerät gemeinsam unter der Bezeichnung Magnetophon K1 auf der am 16. August beginnenden 12. Großen Deutschen Funkausstellung erstmals öffentlich vor. Das Interesse, insbesondere bei der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft, war groß. Ein am dritten Tag ausgebrochenes Feuer zerstörte nicht nur die Ausstellungshalle, sondern auch alle fünf (nach anderen Quellen 4) zu dieser Zeit existierenden Prototypen.

Ursprünglich war man bei der AEG wegen der recht bescheidenen Tonqualität davon ausgegangen, dass der eigentliche Nutzen des Magnetophons in der Aufzeichnung von Diktaten liege. Mit der Aufzeichnung eines Konzerts der Londoner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Thomas Beecham im Jahre 1936 in Ludwigshafen zeigten sich neue Anwendungsgebiete. Rundfunkanstalten, die bislang Wachsscheiben zur Tonaufzeichnung verwendet hatten, interessierten sich für die neue Technik und wandten sie zunehmend an.

Problematisch war bis dahin vor allem das starke Klirren und Rauschen, bedingt durch die Hysterese der magnetischen Induktion in ferromagnetischen Werkstoffen. 1941 wurde zufällig die Hochfrequenz-Vormagnetisierung gefunden, die diesen Effekt umgeht, was eine bis dahin völlig unbekannte Klangtreue brachte.

Die Magnetophone waren nach Kriegsende bei den alliierten Soldaten begehrte Beutestücke. Auch die US-Industrie interessierte sich für die außerhalb Deutschlands unbekannte Technik und kopierte sie, da in den USA bis zu dieser Zeit noch magnetisierter Draht zur Tonaufzeichnung verwendet worden war.

Seit 1958 ist Magnetophon ein eingetragenes Warenzeichen für Tonbandgeräte des Unternehmens Telefunken.
(Quelle: wikipedia)



Polaroid Corporation ist ein US-amerikanisches Unternehmen, welches durch seine Sofortbildkameras derart bekannt geworden ist, dass der Begriff Polaroid zum Gattungsnamen für Sofortbild wurde.
Der Physiker
Edwin Herbert Land entwickelte Polarisationsfolien, für die er 1933 ein Patent erteilt bekam. Diese Polarisationsfilter basierten auf einer gestreckten Polymer-Folie (Polyvinylalkohol) mit eindiffundiertem Jod.[1] Mit ihnen machte sich Land im weiteren Verlauf selbständig, indem er 1937 in Boston eine eigene Firma gründete, die sich passend zum Produkt Polaroid nannte. Auch wurden die Folien unter diesem Namen angeboten, sie fanden sich unter anderem in Sonnenbrillen.

Nachdem das Unternehmen die Produktion von Sofortbildkameras und Filmen zunächst eingestellt hatte, um sich voll auf Produkte für die Digitalfotografie zu konzentrieren,[2] wurde Anfang Mai 2010 mit der Polaroid 300 wieder eine neue analoge Sofortbildkamera eingeführt.[3]

Am 18. Dezember 2008 hat Polaroid ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 des amerikanischen Insolvenzrechts beantragt. Als Grund wurde ein Betrugsverfahren angegeben, das Polaroid gegen die frühere Muttergesellschaft Petters Group Worldwide und deren Eigentümer Tom Petters führt.[4] Tom Petters wurde im April 2010 zu 50 Jahren Gefängnis verurteilt, da er mit einem Schneeballsystem einen Schaden von über 3.5 Milliarden US-Dollar anrichtete. Einer seiner Rechtsanwälte kündigte Rechtsmittel gegen das Urteil an.[5]

Im Januar 2010 wurde auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas die Sängerin Lady Gaga als Creative Director von Polaroid vorgestellt.[6] Sie soll mit ihrer Kreativität zukünftige Produkte von Polaroid gestalten. Im Januar 2011 präsentierten Polaroid und Lady Gaga auf der CES in Las Vegas das "Grey Label". Es beinhaltet drei Produkte: eine Brille, einen mobilen Drucker und eine neue Kamera. Drucker und Kamera verwenden das schon im PoGo angewendete Zink-Verfahren.

Für die traditionellen Polaroid Kameras entwickelt und produziert Impossible weiterhin neue Filmmaterialien in der ehemaligen Polaroid Fabrik in Enschede, Holland.[7]

Am 21. Februar 1947 stellte Land auf der Versammlung der Optical Society of America eine neuartige Kamera vom Typ folding („Land camera“) vor, der man kurz nach der Aufnahme ein fertiges Positivbild entnehmen konnte. Die eigentliche revolutionäre Neuerung jedoch lag weniger in der Kamera, als vielmehr im dazugehörigen Film: Erstmals kam ein Schnellentwicklungsverfahren zum Einsatz, das noch an Ort und Stelle das belichtete Negativ auf ein Positiv übertrug. Die erste Kamera (Typ 95) verkaufte am 26. November 1948 die Jorden Marsh Company in Boston. Handelte es sich zunächst nur um schwarzweiße, in den ersten Jahren genau genommen sepiafarbene (also alten, braungetonten Fotos ähnliche) Bilder, erschien 1963 der Polacolor genannte Farbfilm.

An der Filmhandhabung änderte sich damit jedoch nichts: Nach wie vor wurden die Polaroidbilder nach der Belichtung seitlich aus der Kamera gezogen, wobei der Film zwischen zwei Walzen hindurchlief, die wiederum die Entwicklerpaste zwischen Positiv und Negativ verteilten. Nach ungefähr 30 bis 90 Sekunden Entwicklungszeit konnte man das fertige Positiv abziehen. Das Negativ ließ sich in der Regel nicht weiterverwenden, nur vereinzelte Schwarzweiß-Filmtypen (Polapan 55, 85, 665) lieferten ein nach spezieller chemischer Nachbehandlung (Abwaschen der Chemikalien mit Natriumsulfitlösung ="Klären") weiter für Kopieren und Vergrößern verwendbares Negativ.

Generelle Schwachstelle der Filme war wie bei jedem fotochemischen Verfahren eine sehr hohe Temperaturempfindlichkeit: Belichtungs- und Entwicklungszeit mussten bei niedrigen Temperaturen stark verlängert werden. Aus diesem Grunde hatten die Kameras für Farbfilme eine entsprechende Vorrichtung an der Rückwand oder im Schwenkdeckel untergebracht, welche aus zwei Leichtmetallplatten bestand, die mit Klebeband an einer Seite verklebt waren. Diese Vorrichtung wurde vor dem Entwickeln der Aufnahme in Körpernähe erwärmt (unter dem Arm, Brusttasche). Die der Kamera nach der Aufnahme entnommene Bildeinheit wurde sodann zwischen die vorgewärmten Platten gelegt, um die Entwicklungszeit zu verkürzen, bzw. je nach Außentemperatur überhaupt zu ermöglichen.

Der Trennbildfilm ist in der Herstellung sehr aufwendig. Das Filmpack-Gehäuse besteht aus Metall und Kunststoff. In ihm sind die Bildeinheiten in zusammengelegter Form untergebracht. Beim Einlegen des Trennbildfilms werden die weißen Streifen so verlegt, dass diese nicht verklemmen. Die Rückwand der Kamera wird mit einem Klemmverschluss geschlossen. Nach der Aufnahme wird zunächst ein weißer Streifen aus dem seitlich angebrachten Ausgabefach gezogen. Ihm folgt etwas versetzt aus einem weiteren Schlitz ein meist gelb schwarz bedruckter Griff aus Papier. Durch kontinuierliches Ziehen wird die Bildeinheit aus der Kamera entnommen, womit gleichzeitig der Entwicklungsprozess beginnt.

Trennbild-Filme gab es in mehreren Ausführungen und Formaten. Die allerersten Polaroidkameras verwendeten eine Art Rollfilm, mit der Polaroid Automatic 100 ging man 1963 aber auf Packfilme über. Auch noch heutzutage Verwendung finden vor allem Packfilme (8,2 × 10,8 cm² und 8,2 × 8,6 cm²), die u.a. in speziellen Polaroid-Rückteilen für diverse Mittelformatkameras zur Geltung kommen, sowie die etwas weniger verbreiteten Planfilme (10,2 × 12,7 cm² und 20,3 × 25,4 cm²), deren Einsatzbereich ausschließlich in der Großformatfotografie liegt. (Eigens auf dieses Filmformat zugeschnittene Polaroidkameras gibt es nicht.)

Schon 1957 stellte Polaroid einen Diafilm vor, mit dem man binnen 2 min projektionsfähige Diapositive herstellen konnte. 1959 kam mit dem Typ 3000 ein hochempfindlicher Film auf den Markt, so dass man bei Innenaufnahmen auf ein Blitzgerät verzichten konnte. 1961/62 folgte mit der Mehrzweckkamera MP 3 ein Gerät, mit der man auch hochwertige Reproduktionen erstellen konnte, beispielsweise in Bibliotheken von alten Schriften. 1964/65 kam mit dem Typ 413 ein infrarotempfindlicher Film und mit dem XR 7 System eine Röntgendiffraktionskassette für die Kristallografie auf den Markt. Und ein spezielles System, genannt ID-2, erlaubte es, in zwei Minuten fälschungssichere Ausweise herzustellen.

Seit Februar 2008 stellt das Unternehmen Polaroid keine Sofortbildkameras mehr her. Am 17. Juni 2008 wurde die Produktion des letzten Polaroid-Films T600 im niederländischen Werk Enschede eingestellt.[8] Allerdings plant die niederländische Firma ImPossible eine von Ilford unterstützte Neuauflage der Produktion in Enschede ab 2010. Da eine Reihe von ehemaligen Zulieferern notwendige Vorprodukte jedoch nicht mehr herstellen, muss die Zusammensetzung des Films zum Teil neu entwickelt werden.[9]

Mit einer aufwändigen Entwicklung versuchte man, die Wartezeit und das Zwischennegativ zu umgehen, das Ergebnis demonstrierte Edwin Land am 25. April 1972 auf einer Generalversammlung, indem er innerhalb von 10 Sekunden fünf Bilder belichtete, die sich binnen 4 Minuten selbst entwickelten. Das System nannte sich SX 70, es handelte sich um jenen firmeninternen Codenamen, der bereits für die Entwicklung des Sofortbildverfahrens in den 1940er Jahren benutzt wurde. Es erschien zur Jahreswende 1972/73 auf dem amerikanischen und 1974 auf den europäischen Markt. Die Filmkassette enthielt 10 Farbbilder im Format 7,8 × 7,9 cm (Bildbereich), unter denen eine Polapulse genannte, besonders flache Batterie lag. Die Kameras für das SX-70-System schoben das gerade belichtete Bild stets motorisch unmittelbar nach der Aufnahme heraus, dann konnte man beobachten, wie sich das Bild in den nächsten Minuten entwickelte. Vorgestellt wurde SX 70 mit einer faltbaren Spiegelreflexkamera, für die Einsteiger-Modelle hielt man zunächst noch am Trennbildverfahren fest, erst 1977 stellte man mit der Polaroid 1000 vollkommen auf das neue System um, für die in Deutschland der Schauspieler Hansjörg Felmy in einer groß angelegten Kampagne warb. Der SX-70-Film lieferte Fotos von ausgezeichneter Qualität, besaß aber nur einen geringen Belichtungsspielraum. Er musste infolgedessen sehr genau belichtet werden und verlangte deswegen bereits bei der billigsten Kamera nach einer Belichtungssteuerung.

Als Nachfolger erschienen zur Jahreswende 1981/82 der Film Typ 600, der mit ISO 640 / 29° anstatt ISO 160 / 23° lichtempfindlicher war, aber nach einem eigenen Kameratyp verlangte, und dann der Image Film mit dem Format 7,9 × 9,1 cm und einem weiteren Kameramodell. Die Filme folgten der gleichen Konstruktion mit Polapulse-Batterie, die aber nun mehr Kapazität besaß und den Elektronenblitz mit versorgen konnte. Mit dem Vision 95 erschien dann noch ein kleineres Format (7,3 × 5,5 cm), wobei die zugehörigen Kameras eine integrierte Bildbox für alle zehn Bilder des Films besaßen.
(Quelle: wikipedia)



Mein Opa war in den 40ern in Griechenland stationiert. Im Gegensatz zu vielen anderen hatte er enormes Glück. Er war dort mehr Tourist als Soldat.

Die Eastman Kodak Company ist ein multinationales Unternehmen, das fotografische Ausrüstung wie Filme und Kameras produziert. Eastman Kodak ist im Aktienindex S&P 500 gelistet. Das Unternehmen ging aus dem Unternehmen Eastman Dry Plate Company hervor, die von dem ErfinderGeorge Eastman und dem Geschäftsmann Henry Strong 1881 gegründet worden war. Kodak ist ein von George Eastman erfundener Phantasiename, der kurz und prägnant sein sollte. Der Name sollte außerdem in allen Sprachen der Welt sprechbar sein und in keiner Sprache eine negative Bedeutung haben. Der Name und das Logo wurden am 29. Oktober 1894 zum deutschen Markenregister angemeldet und am 5. April 1895 eingetragen.

Das Unternehmen, auch häufig als „Gelber Riese“ bezeichnet, ist nach wie vor der weltweit größte Lieferant von Filmen sowohl für den Amateur- wie auch den professionellen Markt.

Ein legendärer Werbeslogan aus Kodak-Box-Zeiten war “You press the button – we do the rest” („Sie drücken auf den Knopf, wir erledigen den Rest“). Das Unternehmen ist traditionell großzügig im Sponsoring von Fotowettbewerben, Fotoprojekten und Stipendien für angehende Fotografen.

Kodak hat auch in benachbarten Marktsegmenten Fuß gefasst und bemüht sich im Bereich der Digitalfotografie und allgemein der digitalen Bildbearbeitung Marktanteile zu gewinnen.

Die Unternehmenszentrale befindet sich in Rochester, Monroe County, New York in den USA.

Kodak stellte bereits früh Rollfilme und ab 1888 auch industriell gefertigte Fotoapparate her, darunter die Kodak Nr. 1, den Brownie sowie später den Instamatic, die auch von Amateuren, nicht nur von Berufsfotografen, einfach bedient werden konnte; Kodak machte so die Fotografie in den USA zu einer populären Freizeitbeschäftigung.

1921 gründete die Tochterfirma Eastman Kodak Ltd. (London)zusammen mit der Heidelberger Gelatine-Fabrik Stoess & Co. GmbH das erste deutsch-amerikanische Joint Venture nach dem Ersten Weltkrieg unter dem Namen Chemische Werke Odin GmbH in Eberbach. Das Unternehmens wurde am Heiligabend 1939 aufgelöst, nachdem sie mit Beginn des Zweiten Weltkriegs unter Feindvermögensverwaltung gestellt wurde.

1927 übernahm Kodak den Filmhersteller Glanzfilm AG in Berlin-Köpenick sowie Ende 1931 auch das Kamerawerk Dr. August Nagel in Stuttgart-Wangen; die in Deutschland gefertigten Kameras trugen daher in der Anfangszeit den Zusatz Dr. Nagel - Werk Stuttgart.

Ab Mitte der 1930er Jahre warb Kodak in Prospekten – wohl um antiamerikanischen Ressentiments entgegenzutreten – mit Aussagen wie „Deutsch die Kamera“, rühmte sich, „1500 Volksgenossen Arbeit und Brot zu geben“ und behauptete, nur „beste einheimische Rohstoffe“ zu verarbeiten. Ab 1940 stellte das Kodak-Werk in Stuttgart dann auf Rüstungsproduktion um.

Die von Kodak 1935 eingeführten Farbdiafilme der Kodachrome-Serie setzten über Jahrzehnte hinweg den Qualitätsstandard; sie werden zunächst als 8-mm-Schmalfilm sowie ab 1936 auch als 35-mm-Kleinbildfilmkonfektioniert. Zwischen Agfa und Kodak kam es in der 1930er-Jahren auch zu einem regelrechten Wettbewerb bei der Einführung der ersten markttauglichen Farbnegativ-Filme, der auch von den Nazis – u. a. Joseph Goebbels – mit großer Anteilnahme verfolgt wurde.

Später eingeführte Marken für fotografische Filme sind unter anderem die Ektachrome-Diafilme nach dem Kodak-E-6-Entwicklungsprinzip, die Kodacolor-Negativfilme für Papierabzüge sowie Ende des 20. Jahrhunderts die „Farbwelt“-Negativfilme. Bei diesen wurde aus der Not eine Tugend gemacht, wird Kodak-Filmen doch seit jeher nachgeredet, hinsichtlich der Farbneutralität gegenüber anderen Marken ersichtlich im Hintertreffen zu sein, während ihr feines Korn und ihre teilweise hervorragende Detailschärfe und Tonwertdifferenzierung gerühmt werden.

Auf der Photokina 1976 stellte Kodak Sofortbildkameras vor, woraufhin Polaroid wegen Patentrechtsverletzungen klagte. Der Rechtsstreit ging für Kodak verloren, die Produktion von Sofortbildkameras wurde am 9. Januar 1986 eingestellt und die im Umlauf befindlichen Kameras zurückgekauft. Für den Sofortbildfilm Kodak PR 10 gab es Belichtungsgeräte des Unternehmens Durst, um von Diapositiven Papierbilder zu erstellen, sowie ein Zusatzgerät für das Super-8-System Agfa Family (siehe Super 8).

Das in den 1980er-Jahren von Kodak maßgeblich mit eingeführte kompakte Kodak-Disc-System entwickelte sich zu einem Misserfolg: Heutzutage gibt es weder Disc-Materialien, noch können Abzüge von Disc-Negativen in Auftrag gegeben werden. Hintergrund der Entwicklung dieses Negativformats waren in der Tat keineswegs Überlegungen zur Vereinfachung der Handhabung der Fotografie durch den Verbraucher, sondern der in den Großlabors: Für die Disc-Scheiben gab es Spindel-Entwicklungsmaschinen, die wesentlich rationeller bestückt werden konnten und vor allem auch bedeutend kleiner waren als solche, die Material in Streifenform zu verarbeiten haben (siehe Foto-Finishing).

1989 brachte Kodak seine erste Digitaldruckmaschine heraus – die Kodak XL 7700 Digital Continuous Printer basierend auf die Continuous-Drop-Technik. 1997 wurde mit dem Unternehmen Heidelberger Druckmaschine das Joint Venture NexPress Solutions geschlossen mit der Zielsetzung, eine digitale Farbdruckmaschine für den oberen Leistungsbereich zu entwickeln. 1999 verkaufte Kodak seinen digitalen Geschäftsbereich ganz an Heidelberger Druckmaschinen. 2004 wollte sich die Heidelberger Druckmaschine AG ganz auf den Bogenoffset konzentrieren und verkaufte die Digitaldrucksparte an Eastman Kodak.

Im Digitalfotobereich war Kodak mit der Kodak Photo CD (1992) und später mit der Kodak Picture Disc einer der Vorreiter. Dessen ungeachtet hat das Unternehmen unter den stark rückläufigen Verkäufen ihrer Analogfilme schwer zu leiden. In Deutschland wurden 2004 alle unternehmenseigenen Großlabors veräußert (bisweilen gefolgt von baldigem Konkurs), Personal wird weltweit abgebaut.

Anfang 2004 kündigte Kodak an, den Verkauf von Kameras des erst 1996 aufwändig eingeführten Advanced Photo Systems (APS) einzustellen und in Nordamerika und WesteuropaKleinbildkameras nicht mehr anbieten zu wollen, um sich stärker auf den Markt der digitalen Fotogeräte konzentrieren zu können. Ebenfalls 2004 gab Kodak die Einstellung der Weiterentwicklung analogen Filmmaterials bekannt. Das Angebot an Filmen wurde reduziert.

Im Juni 2005 erklärte Kodak, dass das Unternehmen die Fertigung von Schwarzweiß-Fotopapier zum Jahresende einstellt. Als Grund für die – tatsächlich historische – Entscheidung wurde die zunehmende Verbreitung von Digitalkameras angeführt. Kodak fertigte das Schwarz-Weiß-Papier zuletzt noch in Brasilien. Der Produktionsstopp ist Teil von Sparmaßnahmen, während derer Kodak bis 2008 12 000 bis 15 000 der gegenwärtig 60 000 Arbeitsplätze in dem Werk abbauen will.

Entgegen früherer Ankündigungen stellte Kodak 2007 wieder neue Filmemulsionen vor.

Im März 2009 schloss Kodak ein Lizenzabkommen mit Sakar International, aufgrund dessen Sakar Kameras, Foto- und Computerzubehör unter der Marke Kodak vermarkten wird.[3]

Am 22. Juni 2009 gab Eastman Kodak Co. bekannt, dass nach 74 Jahren die Produktion des weltweit ersten und jahrzehntelang kommerziell erfolgreichen Farbdiafilms Kodak Kodachrome eingestellt wird.[4]

Kodak hat im Verlauf der Digitalisierung der Fotografie bis 2010 mehrere Umstrukturierungen, Bereichsverkäufe und strategische Neuausrichtungen hinter sich gebracht. Die Mitarbeiterzahl ist dramatisch gesunken. Kodak hat sich u.a. auf den professionellen Photofinish- und Druckbereich konzentriert. Consumerprodukte werden so entworfen, dass sie einfach zu bedienen sind (als Rückbesinnung auf "You push the button, we do the rest"). Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der einfachen Präsentation von Bildern/Videos (Tintenstrahldrucker, digitale Bilderrahmen, Software zur Beauftragung von Prints über das Internet) und dem Bereitstellen ("Share") in sozialen Netzwerken wie Youtube, der Kodak Gallery, Facebook etc.
(Quelle: wikipedia)
 


Die Kontaktkopie ist eine spezielle
bildgebende Methode. Wird eine Vorlage durch den direkten Kontakt mit dem Trägermaterial einer bildgebenden Methode kopiert, spricht man von einer Kontaktkopie. Wird durch ein Kontaktkopierverfahren ein Foto von einem Film erzeugt, spricht man von Kontaktabzug. Kontaktabzüge waren vor allem zur Zeit der Glas-Fotoplatten die übliche Methode, um ein Positiv zu erhalten.

Ein Kontaktabzug von Negativen dient üblicherweise zur ersten Qualitätsbeurteilung der Bilder eines Negativfilms. Beim Kontaktabzug wird das Negativ direkt auf das Fotopapier gelegt und dieses kurz belichtet.

Die dunklen Bereiche im Negativ lassen weniger Licht durch als die hellen, so dass auf dem Abzug schließlich wieder ein lichtwertrichtiges Bild, das Positiv, entsteht. 

Kontaktabzüge von Kleinbild- und Mittelformat-Negativen werden gewöhnlich auch zu Archivierungszwecken angefertigt; die entsprechenden Blätter werden oft mit den Negativen gemeinsam abgelegt. Bei noch kleineren Formaten (Pocketfilm, usw.) hingegen haben Kontaktabzüge in der Regel keinen Zweck, da der Bildinhalt selbst mit einer Lupe kaum mehr zu beurteilen wäre.Während früher Kontaktabzüge getrennt bestellt werden mussten, sind heute maschinell erstellte, verkleinerte Übersichten meist in der Entwicklung von 35-mm- und APS-Filmpatronen enthalten. In den meisten Fällen wird hier von einem Indexprint gesprochen. 

Beim Kontaktabzug großer Negative aus Fachkameras ergeben sich eigene Positive, die sich in der Regel von Positiven von Vergrößerungen unterscheiden: Wegen des unvermeidlichen Streulichts in Vergrößerern sind bei Vergrößerungen die Schatten oft flau oder die Lichter unterbelichtet. Bei einem Kontaktabzug kann sich Streulicht nicht entwickeln. Die Qualität eines Kontaktabzugs kann deshalb deutlich besser sein. Agfa verbreitete bis in die 1960er Jahre ein spezielles Fotopapier für Kontaktabzüge unter dem Namen „Lupex“, dessen Schwärzungskurve und Empfindlichkeit sich deutlich von Fotopapier für Vergrößerungen unterschied. Auch andere Filmhersteller hatten solche Papiere im Sortiment.
(Quelle: wikipedia)

Agfa ist ursprünglich ein Unternehmen der chemischen Industrie. »AGFA« steht für »Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation«. Der breiten Öffentlichkeit wurde das Unternehmen durch seine fotografischen Produkte bekannt. Agfa war über Jahrzehnte einer der größten europäischen Hersteller von fotografischen Filmen und Laborausrüstungen nach den weltweit führenden Konkurrenten Kodak und Fujifilm. Für den Massenmarkt wurden auch Kameras und Diaprojektoren hergestellt.

Die Unternehmen der heutigen Agfa-Gevaert Gruppe konzentrieren sich auf Produktbereiche jenseits der chemischen Photographie (Graphics, Materials, Health Care).

Die Chemiker Paul Mendelssohn Bartholdy (Entdecker des noch heute in der Textilfärbung verwendeten Azofarbstoffs Bismarckbraun) und Carl Alexander von Martius gründeten 1867 die Gesellschaft für Anilinfabrikation mbH in Rummelsburg bei Berlin. Bereits 1872 kaufte man die Chemische Fabrik von Dr. Jordan in Berlin-Treptow, da beide Unternehmen auf dem gleichen Gebiet tätig waren. Die Jordan’sche Fabrik gab es seit dem 11. Dezember 1850, sie produzierte vorzugsweise Endprodukte, insbesondere Farbstoffe, während man sich bei der Gesellschaft für Anilinfabrikation auf Zwischenprodukte konzentrierte. So ergänzten sich beide Unternehmen hervorragend. Aus dem Zusammenschluss ging am 21. Juli 1873 die Actien-Gesellschaft für Anilin-Fabrikation hervor. Die Bezeichnung AGFA folgte erst später, sie wurde am 15. April 1897 als Warenzeichen für „chemische Präparate für photographische Zwecke“ eingetragen. 1924 kam der berühmte Agfa-Rhombus als Logo hinzu.

Für den Anfang des Unternehmens stehen also mit 1850, 1867 und 1873 drei Zeitpunkte zur Verfügung, gewöhnlich wird aber die Gründung der Aktiengesellschaft im Jahr 1873 als Beginn angesehen.
Die erfolgreiche Chemieproduktion führte 1878 zu einer Erweiterung der Produktionsanlagen in Treptow. 1882 richtete man ein wissenschaftliches Labor ein. Da die benachbarten Grundstücke alle bebaut waren, folgte ein Zweigwerk in Greppin, das im
Bitterfelder Braunkohlenrevier lag und dadurch eine günstige Energieversorgung bot. Auch waren die Lohnkosten auf dem Land um 20 % niedriger. Das Werk wurde am 17. März 1896 eröffnet. Weil die Luftverschmutzung in Berlin, insbesondere der von den Dampflokomotiven der nahegelegenen Bahnstrecke verursachte Dreck, es schwierig gestaltete, dort Filmmaterialien zu fertigen, baute man eine eigenständige Filmfabrik. Zur Diskussion stand auch der Raum Frankfurt / Mannheim, man kaufte aber schließlich 25,2 ha Land nahe der Farbenfabrik Greppin. Da der größte Teil davon in der Gemeinde Wolfen lag, nannte sich das Werk schließlich Agfa Wolfen. Die Pläne zu dem Werk entstanden im März 1909, bereits am 19. Juli 1910 folgte die Bauabnahme und Erlaubnis für den Betrieb einer chemischen Fabrik. Es handelte sich um die größte europäische und weltweit zweitgrößte Filmfabrik – nach Eastman Kodak in Rochester, USA.
Mit Ausbruch des
Ersten Weltkriegs entfielen zahlreiche Exportmärkte und es stieg die Nachfrage von Röntgenplatten und Film für die Luftbildfotografie, dem sogenannten „Fliegerfilm“. Die Feldkinos verlangten ebenfalls nach Filmmaterial, außerdem produzierte man Scheiben und Filter für Gasmasken. Die Mitarbeiterzahl von Agfa Wolfen fiel zunächst von 504 auf 335, stieg dann aber im Laufe des Krieges auf weit über 1.000 an.

Bereits 1885 kam es über die Herstellung der Farbe Kongorot zu Patentstreitigkeiten mit der Bayer AG, woraufhin man sich auf ein Abkommen zur gemeinsamen Nutzung auch zukünftiger Patente einigte. Aus dieser Zusammenarbeit ergab sich 1904 die Interessengemeinschaft Farbstoffchemie, der Dreierbund, zu dem die Actien-Gesellschaft für Anilin-Fabrikation, Bayer und BASF gehörten. 1925 resultierte daraus die I.G. Farbenindustrie AG. Agfa übernahm dabei die Fotochemie, erhielt dazu von Bayer das Camerawerk München und die Photofabrik Leverkusen, in der Fotopapiere hergestellt wurden. Diese Sparte III der I.G. Farben hatte ihre Zentrale in Berlin SO 36, nämlich in Treptow, Lohmühlenstraße, der Adresse der ehemaligen Fabrik Dr. Jordan. Direktor in der Sparte III wurde Paul Mendelssohn Bartholdy, der Sohn des gleichnamigen Unternehmensgründers.

1928 kaufte man noch die Ansco Photo Products Inc. auf, ein 1842 in New York gegründetes Unternehmen. 1941 ging es allerdings durch eine Beschlagnahme der US-Regierung wieder verloren.

Nach 1945 lagen die Agfa-Fabriken in verschiedenen Besatzungszonen, was einen erneuten Zusammenschluss schwierig gestaltete. Zudem gab es Kräfte, die einen Zusammenschluss unbedingt verhindern wollten. Insbesondere interessierte sich das belgische Unternehmen Gevaert für eine Übernahme. In der amerikanischen Zone lag das Agfa Camerawerk München, in der britischen Zone die Agfa Photopapierfabrik Leverkusen und in der sowjetischen Zone die Agfa Filmfabrik Wolfen. Alle Fabriken hatten bereits 1945 ihre Produktion wieder aufnehmen können. In den USA übernahm erneut die Agfa-Ansco-Cooperation (Binghamton) den Vertrieb. Dies betraf allerdings nicht die Agfa-Filme, da es inzwischen eine Ansco-Filmproduktion gab.

Die Bemühungen insbesondere der Mitarbeiter von Ulrich Haberland führten schließlich dazu, dass die Hohen Kommissare einen Verbleib bei Bayer gestatteten. Daraufhin wurde am 18. April 1952 die Agfa AG für Photofabrikation in Leverkusen gegründet. Die alliierte Kontrolle der Kameraproduktion endete am 18. März 1953, so dass es bereits am 20. März zur Gründung der Agfa-Camerawerk AG kam. 1957 fasste man beide Unternehmen zur Agfa AG Leverkusen zusammen.
(Quelle: wikipedia)






Diverse Blitzwürfel.

Topflash: Bei der Verwendung von Blitzwürfeln auf Pocketkameras kam es bei Personenaufnahmen leicht zu roten Augen. Der Grund dafür lag im geringen Abstand zwischen Objektiv und Blitzbirnchen. Abhilfe schuf ein Distanzstück (Magicube Extender), das häufig mit den Kameras mitgeliefert wurde. Da dessen Einsatz aber leicht vergessen werden konnte, stellte Philips mit dem Topflash eine vor Fehlbedienung geschützte Lösung vor. Es handelte sich um ein hohes, aber flaches Gehäuse mit 8 Blitzbirnchen, die in zwei Reihen übereinander lagen. Ein Topflash besaß zwei Anschlüsse, einen an der Ober- und einen an der Unterseite. Zunächst wurde einer der beiden Anschlüsse in die Kamera gesteckt, dann konnten nacheinander die oberen vier Birnchen gezündet werden. Umdrehen des Topflashs erlaubte das Verwenden der übrigen vier Birnchen. Dadurch war immer ein ausreichender Abstand zwischen Objektiv und Lichtquelle sichergestellt. Ein Topflash besaß elektrische Kontakte und wurde mit einem Piezoelement in der Kamera gezündet, wodurch es keine Batterie benötigte. Von hinten konnte man die noch intakten Blitzbirnchen an einem gelben Punkt erkennen, der mit dem Abbrennen verschwand. Die Leitzahl betrug entsprechend den Blitzwürfeln 25 bei ISO 100/21°. Das Topflash ist mit der extrem erfolgreichen Baureihe Agfamatic Pocket 2008 / 3008 / 4008 sehr bekannt geworden. Die „8“ in den Bezeichnungen deutete dabei auf die acht Blitzbirnchen hin. Es gab aber auch Firmen, die 2×5 Birnchen eingebaut hatten.

Sylvania stellte 1965 den Blitzwürfel vor, der vier Blitzlichtbirnen enthielt. Es handelte sich dabei um eine kubische Haube aus transparentem Kunststoff, unter der sich vier Blitzbirnchen befanden, jeweils mit einem eigenen Reflektor ausgerüstet. Die Anschlussdrähte dieser Blitzbirnen ragten unten aus dem Gehäuse heraus und waren elektrisch mit der Kamera verbunden. Es gab zum einen spezielle Blitzgeräte, welche die Würfel aufnahmen, zum anderen Kameras mit eingebauter Fassung. Nach jeder Aufnahme musste der Würfel gedreht werden, was entweder manuell oder automatisch vonstatten ging. Bei besseren Kameras war dazu die Blitzwürfel-Fassung mit dem Filmtransport gekoppelt. Nach vier Blitzaufnahmen war der Würfel aufgebraucht. Das Zünden eines N-Blitzwürfels erforderte eine Batterie und einen Kondensator, beides musste in das Blitzgerät bzw. die Kamera eingebaut sein. Die Leitzahl betrug 25 bei einer Filmempfindlichkeit von ISO 100/21°, die Leuchtdauer etwa eine 1/30 Sekunde.
(Quelle: wikipedia)

  Die für die N-Blitzwürfel erforderliche Batterie trieb den Kaufpreis der Kameras in die Höhe und verminderte deren Zuverlässigkeit. Schließlich konnte der Gelegenheitsfotograf leicht vergessen, die Batterie rechtzeitig zu wechseln. Um diese Probleme zu umgehen, stellte Sylvania 1970 mit dem Magicube einen neuen Blitzwürfel mit mechanischer Zündung vor. Dieser war oben auf dem Gehäuse mit einem X gekennzeichnet und nicht kompatibel zu den N-Blitzwürfeln. X-Blitzwürfel konnten nur mit Kameras verwendet werden, die eine entsprechende Fassung besaßen. Häufig kennzeichneten die Hersteller diese Modelle mit einem X in der Modellbezeichnung, beispielsweise Kodak Instamatic 233-X. Aus der Kamera fuhr beim Auslösen ein Stößel heraus, der in eine dafür vorgesehene Öffnung im Blitzwürfel drückte. Damit gab er einen gespannten Draht frei, der gegen einen Stift schnellte, der wiederum in den Glaskolben eingearbeitet war und dort die erschütterungsempfindliche pyrotechnische Füllung entzündete. (Die mitunter verbreitete Erklärung, dass ein
Piezoelement einen elektrischen Impuls und damit den Blitz auslösen würde, ist falsch.) Mit X-Anschlüssen wurden zumeist Kameras für Pocket- und Instamatic-Film ausgestattet. X-Blitzwürfel besaßen geringfügig größere Abmessungen als N-Würfel. Ihre Leitzahl betrug ebenfalls 25 bei ISO 100/21°.

Osram bezeichnet sowohl einen Marken- als auch einen Firmennamen. Die OSRAM AG mit Sitz in
München ist seit 1978 ein 100%iges Tochterunternehmen der Siemens AG, das unter dem Markennamen OSRAM als ein weltweit führendes Unternehmen[1] elektrische und elektronische Leuchtmittel herstellt.

Zu den am schnellsten wachsenden Bereichen der Elektroindustrie vor dem Ersten Weltkrieg gehörte die Glühlampenherstellung. Zu dieser Entwicklung trug die seit 1905 produzierte Wolframlampe mit einem Glühfaden aus Wolfram bei, für deren Vertrieb Carl Auer von Welsbach den Phantasienamen OSRAM kreierte. Dieses Kofferwort aus Osmium (OS) und Wolfram (RAM) verwies auf die beiden wegen ihres hohen Schmelzpunktes von über 3000 bzw. 3400 Grad für Glühfäden verwendeten Metalle. Am 10. März 1906 meldete die Deutsche Gasglühlicht-Anstalt das Warenzeichen OSRAM für die Waren „Elektrische Glüh- und Bogenlichtlampen“ beim damaligen Kaiserlichen Patentamt in Berlin an; am 17. April 1906 wurde es unter der Nummer 86.924 in die Warenzeichenrolle des Patentamtes aufgenommen.

Nach dem Verlust der Auslandsmärkte durch den Ersten Weltkrieg erschien es den drei führenden deutschen Glühlampenherstellern AEG, Siemens & Halske und Deutsche Gasglühlicht AG sinnvoll, die gemeinsamen Interessen zu bündeln. Ziel war die Stärkung gegenüber der ausländischen Konkurrenz durch Firmen wie Philips und General Electric sowie die Rückgewinnung von verlorengegangenen Marktanteilen. Erleichtert wurde der Entschluss durch die Tatsache, dass bereits im Jahr 1911 die Lampenformen und -typen vereinheitlicht worden waren.

Unabhängig davon wurde in Österreich durch die Österreichische Gasglühlicht-Elektrizitätsgesellschaft, die ebenfalls zur Verwertung der Auer-Patente gegründet wurde, in Wien-Atzgersdorf in einer aufgelassenen Bandweberei im Jahr 1904 die Osmium-Licht-Unternehmung, Patente Dr. Carl Freiherr Auer von Welsbach gegründet.

1906 gelangte dieses Unternehmen in den Einflussbereich des Westinghouse-Konzerns. An der umgewandelten Westinghouse Metallfaden Glühlampenfabrik Gs.m.b.H waren George Westinghouse, Mitarbeiter Auers und österreichische Industrielle beteiligt. Bis zum Ersten Weltkrieg hatte das Unternehmen etwa 1.800 Beschäftigte.

Im Jahr 1921 stieß Westinghouse seine Produktionsgesellschaften in Europa ab. Auch das Werk in Atzgersdorf, das in der Zwischenzeit Vertex Elektrowerk Ges.m.b.H. hieß ging in den Besitz des holländischen Philips-Konzerns und Osrams über. Osram gründete in Österreich noch eine eigene Vertriebsniederlassung, die 1931 alle Anteile an Vertex erwarb und zur Osram Österreichische Glühlampenfabrik Ges.m.b.H. umbenannt wurde.[2]

Die Deutsche Gasglühlicht AG hatte bereits im November 1919 ihr Glühlampengeschäft ausgelagert und dafür die OSRAM G.m.b.H. KG gegründet. Am 5. Februar 1920 traten Siemens & Halske und die AEG der OSRAM G.m.b.H. Kommanditgesellschaft bei. Das erste Geschäftsjahr und die Gründung der Gesellschaft wurden rückwirkend auf den 1. Juli 1919 festgesetzt. Am ausschließlichen Firmensitz in Berlin wurden zu diesem Zeitpunkt noch Glasbläser in einer eigenen Glashütte beschäftigt. Die Produktion der Glaskolben wurde dann aber vor allem nach Weißwasser/Oberlausitz verlagert.

Bereits in den 1930er Jahren zählte Osram zu den weltweit größten Herstellern. Der Marktanteil belief sich in Deutschland auf gut 70 Prozent. Im Osram-Glühlampenwerk A (früher AEG) in Berlin-Moabit wurden ab 1920 die Verstärkerröhren für Telefunken hergestellt; der Standort wurde 1939 von Telefunken komplett übernommen. Zur Erschließung der Auslandsmärkte wurden zahlreiche Verkaufsstützpunkte in Form von Gesellschaften unter Beteiligung von Auslandskapital gegründet. So gab es zu dieser Zeit schon Verkaufsniederlassungen in Shanghai und Rio de Janeiro. Die führende Stellung auf dem Weltmarkt hielt Osram nicht zuletzt durch intensiven Erfahrungsaustausch mit Herstellern auf internationaler Ebene aufrecht.

In Österreich fiel der Personalstand in der Zwischenkriegszeit ständig und betrug im Jahr 1930 nur mehr 500 Mitarbeiter.[2]

Nach 1945 wurden die Fabriken in Ost-Berlin und Weißwasser/Oberlausitz enteignet und demontiert. 1954 wurde der Firmensitz nach München verlegt. Im Jahr 1956 wurde Osram aus steuerlichen Gründen in eine GmbH umgewandelt und zur OSRAM GmbH umbenannt. Zu diesem Zeitpunkt besaß Siemens 43 Prozent, die AEG 36 Prozent und die International General Electric Company 21 Prozent der Anteile. 1976 verkaufte die AEG ihre Anteile an Siemens. Seit 1978 ist Osram vollständig im Besitz von Siemens und wird seit 1989 als Bereich mit eigener Rechtsform geführt. Ebenfalls 1989 folgte in einem Joint-Venture mit Mitsubishi der Eintritt in den japanischen Markt. OSRAM konnte nach 1945 in Großbritannien nicht unter eigenem Namen auftreten, weil dieser 1945 „enteignet“ wurde. Die Lampen wurden mit dem Markennamen Wotan vertrieben. In der DDR wurden die Lampen ursprünglich in Verpackungen mit dem weiß-orangen OSRAM-Design und dem Namen Berliner Glühlampenwerk vertrieben, ab 1963 unter der Marke NARVA.

Das Werk in Wien, das durch Bomben stark beschädigt und Deutsches Eigentum war, wurde aus dem Osram Konzern herausgelöst und unter USIA-Verwaltung gestellt. Erst 1958 wurde das Unternehmen unter demselben Namen von AEG, Siemens und General Electric neu gegründet. Bis 1978 wurden alle Anteile von Siemens erworben.[2] Seit 1988 besteht die Produktion in Atzgersdorf nicht mehr.[3] Auf den sogenannten Osram-Gründen entstand eine Wohnhausanlage.[4]

Seit 2008 ist Osram eine Division im Sektor „Industry“ der Siemens AG.
(Quelle: wikipedia)


Dieser Diabetrachter dürfte aus den 60ern stammen.


Ein Hitachi
Fernsteuerungs-Pausen-Schalter der noch nie benutzt wurde.

Die Hitachi Ltd. Corporation Kabushiki-gaisha Hitachi Seisakusho), gelistet im Nikkei 225, ist ein weltweit agierender Elektrotechnik- und Maschinenbaukonzern mit Sitz in Tokio (Japan).

Gegründet 1910 von Namihei Odaira (Odaira Namihei) als Werkstatt für Elektrotechnik, entwickelte sich das Unternehmen schnell zu einer Produktionsstätte weiter, noch im selben Jahr wurden erste Elektromotoren in Serie gefertigt. In den Folgejahren kamen weitere Produkte hinzu, u. a. Industrieanlagen, Haushaltsgeräte und Kommunikationssysteme, später auch Unterhaltungselektronik und Informationselektronik sowie Software.

Im Jahre 1959 wurde die Hitachi America Ltd. gegründet, weitere Niederlassungen (z. B. Hitachi Europe (1980), Australia (1983), China (1994)) und spezialisierte Unternehmensbereiche (z. B. Hitachi Cable (1956), Metals (1956), Chemical (1962)) kamen hinzu.

Hitachi Data Systems wurde 1989 als Joint Venture mit Electronic Data Systems gegründet. Ursprünglich sollte HDS Hitachi Mainframes vermarkten. 1990 beschäftigte das Unternehmen 290.810 Mitarbeiter. 1999 übernahm Hitachi die Anteile von EDS und baut das Unternehmen seit dem zu einem Anbieter von Speicherlösungen aus.

Heute zählt die Hitachi Ltd. Corporation zu den 100 größten Unternehmen der Welt (Rang 52, Stand 20. Juli 2009).
(Quelle: wikipedia)


Diese Uhr hat den Stempel: "Colonia Quarz" mehr habe ich nicht gefunden.


Diesen Wecker habe ich zur Kommunion geschenkt bekommen. Es ist eine Repro von der Firma "Blessing".



Zwei alte Wecker die die Frage aufwerfen wie man bei dem Geschepper überhaupt einschlafen konnte.
Der linke ist noch von den Uhrgroßeltern, hersteller unbekannt. Der rechte Marke "Ruhla" wurde in der DDR produziert.

Ruhla liegt im Thüringer Wald, südlich von Eisenach.
Diese Mittelgebirgsstadt ist ein traditionelles Zentrum der Uhrenindustrie  und der Feinmechanik.
1862 gründeten die Gebrüder Christian und Georg Thiel
eine Metallwarenfabrik und begannen um 1892 mit
der Produktion von Taschenuhren.
Das Unternehmen wurde stetig erweitert und profilierte sich
zu einem der größten und bedeutendsten Uhrenherstellern
Deutschlands.
Die erste wichtige Entwicklung war die Taschenuhr „Fearless”, die vorwiegend auf dem nordamerikanischen Markt großen Erfolg hatte.
Fast jährlich präsentierte nun das Unternehmen Thiel Neuentwicklungen, zunächst ausschließlich mit Stiftankerhemmung und Wippenaufzug.
Ab 1906 begann die Produktion von Herrenarmbanduhren.
Von Anfang an wurde viel Wert auf eine rationelle Fertigung gelegt, um preiswert Qualitätsprodukte in großen Stückzahlen herzustellen.

Erst im Jahre 1919 wurde mit der „Thiela” eine Taschenuhr mit 15 Steinen, Kolbenzahnankerhemmung (also Schweizer Ankergang) und Kupplungsaufzug gefertigt.
ur Verminderung der Krisenanfälligkeit wurde begonnen, Werkzeuge für die Uhrenindustrie und Werkzeugmaschinen für die Werkzeugfertigung selbst zu produzieren.
Dafür fanden sich zunehmend Kunden in der allgemeinen Metallindustrie, so daß eine eigenständige Maschinenfabrik entstand.
Die Uhrenfertigung blieb aber immer das wichtigste Arbeitsfeld der Firma mit einer umfangreichen Produktpalette.
Eine Besonderheit in der Taschenuhrentwicklung war eine Ausführung mit Ziffernanzeige auf der Basis eines 18´´´igen Uhrwerkes im Jahre 1922.
Die ersten 10´´´igen Damenarmbanduhren wurden 1935 mit den Kollektionen Venus und Darling verkauft.

Die Enteignung der Gebrüder Thiel im Jahre 1945 und die Bildung eines volkseigenen Betriebes am 01.05.52 waren zwei bedeutsame Ereignisse.

Die Nachkriegsproduktion begann mit einer Weckerentwicklung aus Materialbeständen von Zeitzündern aus der damaligen Rüstungsproduktion.
Dieser folgten die Produktionsaufnahme von preiswerten Armbanduhren und Reiseweckern und mehrsteinigen Damen-, Herren- und Taschenuhren.

Im Jahre 1963 wurde das robuste mechanische Stiftankeruhrwerk Kal. 24 entwickelt.
Insgesamt wurden von diesem Uhrwerk ca. 120 Mio Stück hochgradig automatisiert gefertigt; in den besten Jahren 25.000 Stück am Tag.

Das Uhrwerk wurde u.a. in Armbanduhren, Taschenuhren, Reisewecker, Stoppuhren, Autohaftuhren, Kleintischuhren eingesetzt.

Die Entwicklung der kontaktgesteuerten elektrischen Armbanduhr (patentiert) im gleichen Jahr bestätigte die uhrentechnische Kompetenz der thüringischen Uhrenindustrie.
Der Weg zum Quarz-Uhren-Zeitalter war somit auch in Ruhla geebnet.

Die ersten analogen Quarzarmbanduhren erschienen 1977, die ersten LCD-Armbanduhren 1979 .
In den darauf folgenden 12 Jahren wurden 3 weitere Generationen von analogen Quarzarmbanduhrwerken entwickelt; das letzte im Jahr 1990 mit 2,20 mm Werkhöhe.

Neben den mechanischen Weckern und Kurzzeitweckern bildete sich ab 1985 der Quarzwecker zu einem Haupterzeugnis aus.
Die tägliche Produktion betrug 8.000 Stück pro Tag.

Eine weitere wichtige Etappe der ehemaligen DDR-Uhrenindustrie war die Fertigungsaufnahme mikroelektronischer Bauelemente im Jahre 1979 und die Software-Entwicklung von Uhrenschaltkreisen.
Ab diesem Zeitpunkt entstanden die Schaltkreise für die Uhrenproduktion im eigenen Hause;
selbst bis hin zur Funkuhr-Basis.

Die letzte nennenswerte Neuentwicklung war eine Funk-Tisch-Uhr;
geschützt durch mehrere Patente.

Dann kam die Wende.
Es begann wieder eine geschichtliche neue Etappe der Uhrenindustrie Ruhla’s.

Aus dem Großkonzern Uhrenwerke Ruhla entstanden private, hochspezialisierte Klein- und Mittelbetriebe.
Zu denen zählt auch unsere Firma Gardé Uhren und Feinmechanik Ruhla GmbH.

Die Gründung erfolgte am 01.10.1991 als MBO-Unternehmen.
Das Hauptproblem für Gardé bestand zur Gründungszeit im Wegfall aller Vertriebswege der ehemaligen Uhrenwerke Ruhla.
Ein völlig neues Sortiment an Uhren und feinmechanischen Erzeugnissen wurde entwickelt.
Besonders intensiv wurde ab 1993 an der Entwicklung einer neuartigen Funkarmbanduhr-Generation gearbeitet.
Anläßlich der Messe in Basel 1995 wurde die Uhr erstmalig vorgestellt.
Zwischenzeitlich wurden mehrere Hunderttausend Funkarmbanduhren und -module für die Märkte Deutschland, USA, Japan, Frankreich, Italien, Schweiz u.a. ausgeliefert.
Die Wertschätzung der Gardé- Funkarmbanduhr-Technologie kommt auch darin zum Ausdruck, daß diese in der ständigen Ausstellung für Zeitmeßtechnik des Deutschen Museums in München präsent ist.

Nach erfolgreicher Arbeit und Neuorientierung bieten wir unseren Kunden ein umfassendes Programm mit vielen ganz speziellen Sortimenten.
(Quelle: garde.de)



Diese Stoppuhr benutzte mein Opa zum Zeitmessen für Schwimmwettbewerbe. Ich benutze sie mittlerweile zum kochen. Sie ist nicht auf 60 sek sondern auf 30 sek geeicht, was normalerweise einer 25 m Bahn im Karlsbad genügt. Auf der Rückseite hat mein Opa seinen Namen gravieren lassen.

Eine Junghans "Exacta"

Noch eine Junghans "Exacta"

Eine Junghans "Meister" Wanduhr.

Junghans ist ein Uhrenhersteller, der 1861 in Schramberg im Schwarzwald gegründet wurde und mit zeitweise über 3000 Beschäftigten der größte Uhrenhersteller der Welt war.

Heute wird der Markenname Junghans von zwei voneinander unabhängigen Gesellschaften geführt, der Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG und der Junghans Microtec GmbH, die Wehrtechnik herstellt. Beide Gesellschaften sind aus der früheren Gebrüder Junghans AG hervorgegangen.

1861 gründete der Kaufmann Erhard Junghans gemeinsam mit seinem Schwager Jakob Zeller-Tobler das Unternehmen in Schramberg. Zunächst wurden nur Einzelteile für die Uhrenproduktion gefertigt, ab 1866 wurden die ersten Uhrwerke gefertigt. Erhard Junghans starb im Herbst 1870, worauf die Witwe Luise Junghans die Firmenleitung übernahm. Am 1. Juli 1875 wurde die Firma Junghans von Luise Junghans an die Söhne Erhard d. J. und Arthur verkauft; laut Gesellschaftervertrag übernahm der ältere Sohn Erhard (d. J.) sowohl die kaufmännische, wie auch die technische Leitung. Ende der 1870er Jahre nahm die Firma Junghans die Fertigung von Weckern nach amerikanischem Vorbild auf, was zu einer starken Vergrößerung der Firma führte.

1890 wurde der 8-strahlige Stern, der heute noch das Markenzeichen des Unternehmens ist, erstmalig eingetragen. 1903 war Junghans mit 3000 Beschäftigten und einer Produktion von über drei Millionen Uhren pro Jahr der weltweit größte Uhrenhersteller.

1951 war Junghans größter Chronometerhersteller in Deutschland. 1972 stellte Junghans die offizielle Zeitmessung der Olympischen Sommerspiele in München.

Unter dem Dach der Diehl-Gruppe, welche die Gebrüder Junghans AG Mitte der 1950er-Jahre übernommen hatte, wurden die beiden Geschäftszweige Uhren und Zündertechnik 1984 getrennt.

1986 präsentierte Junghans eine funkgesteuerte Tischuhr vor, eine der ersten kommerziellen Funkuhren der Welt. Sie ist in der Lage, sich auf die Atomuhr der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig mit DCF77-Sender bei Frankfurt am Main einzustellen. 1990 folgte mit der digitalen MEGA 1 die weltweit erste funkgesteuerte Armbanduhr. Das Design wurde von frog design entworfen. 1995 stellte Junghans eine Kombination aus Funkarmbanduhr mit Solarantrieb und Keramikgehäuse vor, die MEGA Solar Ceramic.

Die Diehl-Gruppe verkauft die Uhrensparte im Jahr 2000 an die HoldinggesellschaftEganaGoldpfeil, die Wehrtechnik verblieb bei Diehl. Die Uhrensparte beschäftigte damals etwa 220 Angestellte, die Wehrtechnik 350.

2004 präsentiert die Uhrenmarke Junghans die Multifrequenz-Funkuhr, die Signale der Zeitzeichensender DCF77 in Europa, JJY in Japan und WWVB in den USA empfängt.

Als Hommage an den Uhrengründer wird 2006 die Marke Erhard Junghans eingeführt.

Die Junghans Uhren GmbH stellte am 29. August 2008 einen Insolvenzantrag, nachdem der Mutterkonzern kurz zuvor in finanzielle Schwierigkeiten geraten war.[1] Das Unternehmen beschäftigte zu diesem Zeitpunkt 115 Mitarbeiter. Am 22. Januar 2009 erklärte der Insolvenzverwalter, dass ein Käufer für die Junghans Uhren GmbH gefunden worden war. Der Schramberger Unternehmer Hans-Jochem Steim übernahm gemeinsam mit seinem Sohn Hannes Steim zum 1. Februar den Geschäftsbetrieb sowie alle Sparten des Unternehmens, das seit 1. Februar 2009 unter dem Namen Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG firmiert.[2]. Bereits im Übernahmejahr erzielt die Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG einen zweistelligen prozentualen Umsatzzuwachs.

2011 feiert das Unternehmen das 150jährige Firmenjubiläum mit limitierten Modellen und Neuinterpretationen historischer Serien.
Die Uhrenmarke Junghans umspannt in ihrer Kollektion alle Technologien der Uhrenwelt. Das mechanische Segment beinhaltet Handaufzug und Automatikmodelle, teilweise mit Komplikationen wie Gangreserve, Kalenderwochenanzeige, Mondphase, Chronograph, etc. Der Designklassiker max bill by junghans beruht auf Originaldesigns des Bauhauskünstler
Max Bill. Die Technologiesparte bietet Funkuhren mit Junghans eigenen Funkwerken, die die Zeitinformationen des europäischen DCF77-, des amerikanischen WWVB- und des japanischen JJY-Senders empfangen. Als Antriebsenergie dienen herkömmliche Knopfzellen bzw. moderne Solartechnologie. Seit 2011 ist die hauseigene Solar/Quarz Entwicklung auf dem Markt. Die Quarzwerke stammen aus einem weltweiten Sourcing. Spezielle High-Tech Materialien wie Titan und Keramik sind mit der Funk- und Solartechnologie kombiniert. Mit der Marke Erhard Junghans wird die mechanischen Werkeherstellung wieder vorangetrieben. Die Uhren in der Preispositionierung von 249,- bis 18.000,- Euro werden in Schramberg - "Made in Germany" - produziert.
(Quelle: wikipedia) 


Dieses Radio hat immer noch einen unglaublich satten und tollen Klang.

SABA Villingen W III, hergestellt von der Schwarzwälder Apparatebauanstalt im Jahr 1953
Langwelle 150 - 400 kHz
Mittelwelle 510 - 1610 kHz
Kurzwelle 5,8 - 18,7 MHz
UKW 87 - 100 MHz
9 FM-Kreise, davon zwei veränderbar durch L
6 AM-Kreise, davon zwei veränderbar durch C
Bestückt mit 8 Röhren:
EF80 = FM-Vorstufe
EC92 = selbstschwingende FM-Mischstufe
ECH81 = AM-Oszillator
ECH81 = 1. FM-ZF Stufe / AM-Mischstufe, geregelt
EF41 = 2. FM-ZF Stufe / AM-ZF Stufe, geregelt
EABC80 = AM-Demodulator und Regelspannungserzeugung
EABC80 = FM-Demodulator
EABC80 = NF-Vorstufe
EM85 = Abstimmanzeige
EL41 = NF-Endstufe
EZ80 = Einweg-Gleichrichter
Gehörrichtige Lautstärkeregelung
Klangregler
Permanent-dynamischer Lautsprecher 20cm
Anschlüsse für Hochantenne, Erde, UKW-Dipol, Tonabnehmer und Zusatzlautsprecher 5 Ohm
Betrieb am Wechselstromnetz umschaltbar 125/150/220 Volt 45 Watt
Holzgehäuse mit Bakeliteinsatz an der Frontseite
Abmessungen 550x350x260 mm, Gewicht 10,2 kg
Neupreis im Jahr 1953 DM: 308.-
(Quelle: kofferradios.de)

Die Firma SABA (Schwarzwälder-Apparate-Bau-Anstalt, August Schwer Söhne GmbH) war ein deutscher
Rundfunkgerätehersteller. Zuletzt Bestandteil eines chinesisch-französischen Joint Ventures, befand sich am Urstandort Villingen nur noch eine Entwicklungsabteilung. Das Unternehmen ging 2007 in Insolvenz.

Die Wurzeln des Unternehmens gehen auf eine Uhrenfabrik zurück, die Joseph Benedikt Schwer 1835 in Triberg gründete. 1864 trat der Sohn des Gründers in die Fabrik ein, die ab 1865 als August Schwer Söhne Metallwaren-Fabrik firmierte und sich gut entwickelte. Als 1905 Herrman Schwer, der Enkel von Joseph Schwer, die Fabrik übernahm, beschäftigte sie 20 Mitarbeiter.

1923 begann die Firma Teile für Radiogeräte herzustellen, etwa Spulen und Drehkondensatoren. Die Firma nannte sich nun Schwarzwälder Apparate-Bau-Anstalt. Es stellte sich schnell Erfolg ein, und eine Transformatorenfertigung wurde eingerichtet. Ab 1926 bot die Firma Radiobausätze an, bevor sie 1927 begann, komplette Geräte selbst herzustellen. Technisch herausragende Geräte wie das prämierte S35, das von Eugen Leutholt entwickelt wurde, sicherten den Geschäftserfolg. 1935 stand SABA mit einem Marktanteil von zehn Prozent in Deutschland an zweiter Stelle der deutschen Radiogerätehersteller hinter Telefunken. Im Zweiten Weltkrieg wurde auf Rüstungsgüter umgestellt, und die Produktionsanlagen wurden erweitert. Am 19. April 1945 zerstörten zwei Bombenvolltreffer vor allem die erst kurz zuvor errichteten Werksgebäude vollständig. Das Verwaltungsgebäude blieb jedoch erhalten, lediglich das Dach wurde zerstört.

Gegen Ende 1945 konnte SABA Spielzeug (einen Kran), Tablettenröhrchen für die Pharmaindustrie und andere unbedeutendere Erzeugnisse herstellen.

Ab 1946 ermöglichte ein Kontingent die Herstellung von Fernsprechern für die Post. Der erste völlig neu konstruierte Nachkriegs-Apparat W46 stammte von SABA. Er wurde jedoch nicht in großer Stückzahl gebaut. Ab den 1950er Jahren stellte SABA zusammen mit anderen bundesdeutschen Telefonbaufirmen auch den W48 her, den langjährigen Standard-Fernsprecher der Deutschen Bundespost.

Erst 1947 konnte wieder mit der Produktion von Radiogeräten begonnen werden. 1949 wurde die Firma in eine GmbH überführt. Da die Erben noch zu jung waren, übernahm der Stiefvater die Geschäfte. Im Radioverkauf stellte sich zunächst wieder der Vorkriegserfolg ein. Dann begann SABA mit der Produktion von Kühlschränken und verpasste so beinahe den Fernsehboom. Erst 1957 wurde die nicht sehr erfolgreiche Kühlschrankproduktion eingestellt, und die Brunner-Schwer-Brüder übernahmen SABA. Der erste serienmäßig von SABA hergestellte Fernseher war der Schauinsland W II. Es folgte eine Expansion des Werkes. Neben den Fernsehgeräten wurde mit der Produktion von Tonbandgeräten und mobilen Radios begonnen. Mit der Einführung des PAL-Farbfernsehens wurde 1967 auch das erste Farbfernsehgerät von SABA ausgeliefert.

Gegen Ende der 1960er Jahre investiert SABA in etliche Großprojekte: Tonbandgeräte für Satelliten und Tonstudios, Geräte zur Beseitigung von Schlafstörungen u. v. m. Diese hochpreisigen Geräte zusammen mit anderen Fehlentscheidungen brachten SABA Ende der 1960er Jahre in finanzielle Schieflage.

Zu den innovativen Neuerungen von SABA gehörte u. a. die drahtlose Fernbedienung, die per Ultraschall bestimmte Funktionen am Gerät einstellt. Weitere Entwicklungen waren das Bild-im-Bild-Verfahren oder ein Service-und-Diagnose-System zur Erhöhung der Zuverlässigkeit der Komponenten. Das Design der Geräte errang zahlreiche Auszeichnungen. Auch die Sozialpolitik des Unternehmens machte die Firma zu einem begehrten Arbeitgeber in Villingen-Schwenningen, der auch ausländische Arbeitskräfte aus Italien oder Jugoslawien in vielen Positionen beschäftigte.

Die 1970er Jahre brachten den Niedergang. 1978 kaufte SABA die 2000er Serie von Sanyo, 1979 wurde die HiFi-Geräteherstellung ganz aufgegeben, und 1980 wurde die Firma an den französischen Thomson-Konzern verkauft. 2005 existierte nur noch der Name SABA, der von der Thomson multimedia Sales Germany GmbH gehalten wurde.

Nach der Übernahme durch Thomson 1981 und der Integration der Telefunken-Fabriken 1986 kam es teilweise zu enormen Überkapazitäten, die Entlassungen und Stellenabbau verursachten. Erhoffte Synergie-Effekte blieben aus. Eine Herausforderung für die Ingenieure war sicherlich die Fusion von SECAM und PAL, also den französischen und deutschen Systemen, in ein einheitliches Gerätekonzept (Mehr-Normen-Tuner).

In den späten 1980er Jahren wurde die Produktion nicht nur aus Kostengründen, sondern auch wegen der Spezialisierung auf Forschung und Entwicklung, die Generalisten und Manager eher benachteiligte, ins kostengünstigere Ausland verlegt. Ein Beispiel aus dieser Zeit (der Wendejahre 1989/1990) ist das BTX-System.

1986 entstand ein neues Umfeld im Handel mit Lizenzen und Patenten im internationalen Bereich. Der Name des Unternehmens wechselte häufig: SEWEK, DEWEK, EWD, TTG, DTB und zuletzt TTE. In Villingen-Schwenningen blieb nur noch eine Entwicklungsabteilung des Unternehmens. 1988 starb der ehemalige Chef der SABA-Werke Hermann Brunner-Schwer, und 2004 erlitt Hans Georg Brunner-Schwer, Chef der MPS-Records, einen tödlichen Unfall.

Mit der Insolvenz der TTE Germany, des chinesisch-französischen Joint Ventures zwischen TCL und Thomson, gingen im Jahre 2008 erneut viele Arbeitsplätze in der Fernseherentwicklung am Standort Villingen-Schwenningen verloren.
(Quelle: wikipedia)

Gekauft wurde dieses Radio bei FW. Waffenschmidt, Uhlstr. 78 + Mühlenstr. 2-4, ggrd. 1919.


Der Tischfernsprecher W48 (Wählfernsprecher 1948) war – nach dem von der Firma
SABA nur kurz produzierten W46 – das zweite deutsche Nachkriegstelefon, das 1948 für die Deutsche Post in den westlichen Besatzungszonen (ab 1950 Deutsche Bundespost) entwickelt und in sehr großen Stückzahlen gefertigt wurde.

Wie auch bei den Vorgängermodellen Modell 36 und dem W38 war Siemens & Halske maßgeblich an seiner Konstruktion beteiligt. Prinzipiell ist der W48 lediglich eine Weiterentwicklung des W38 der Deutschen Reichspost. Der W48 ist heute für viele Sammler und Liebhaber zum Klassiker unter den deutschen Fernsprechern und zum Inbegriff des „alten Telefons“ geworden.

FeWAp 614 in kieselgrau. Ich fand die immer schüppenhäßlich.



Das Unternehmen Miele wurde am 1. Juli 1899 im
westfälischen Herzebrock von Carl Miele (1869–1938) und Reinhard Zinkann (1864–1939) gegründet. Der Betrieb begann mit elf Mitarbeitern in einer ehemaligen Korn- und Sägemühle. Zunächst wurden Milchzentrifugen gefertigt, im Jahr 1900 kamen Buttermaschinen hinzu. Auf der technischen Grundlage der Buttermaschine entwickelte Miele noch im selben Jahr die erste Waschmaschine.

1907 wurde der Betrieb mit nunmehr 60 Arbeitern aus dem kleinen Ort Herzebrock in eine ehemalige Pumpenfabrik in dem nahe liegenden größeren Gütersloh verlegt. Ab 1911 wurden Fahrräder gefertigt. 1914 war Miele die „Größte Spezialfabrik Deutschlands für Milchzentrifugen, Buttermaschinen, Wasch-, Wring- und Mangelmaschinen“. Mitten im Ersten Weltkrieg entschieden sich Carl Miele und Reinhard Zinkann 1916, ein Zweigwerk in Bielefeld zu bauen. Im neuen Werk wurden zunächst Milchzentrifugenteile und Elektromotoren hergestellt.

Im Jahr 1927 nahm Miele die Staubsaugerproduktion auf. 1929 stellte Miele die erste elektrische Geschirrspülmaschine Europas her. Ab 1930 wurden Motorräder gebaut. 1932 war Miele die größte Zentrifugenfabrik Europas. Im Zweiten Weltkrieg stellt Miele Steuereinheiten für Torpedos der Kriegsmarine her.

In den 1950er Jahren gehörte Miele zu den größten Motorfahrradherstellern Deutschlands. Zugunsten der schnell wachsenden Fertigung von Geschirrspülern und Waschautomaten stellte Miele 1960 die Produktion von Fahrrädern und Motorrädern ein. Zur Fertigung von gewerblichen Wäschereimaschinen und Melkanlagen erwirbt Miele 1965 ein Werk in Lehrte bei Hannover. 1969 begann Miele mit dem Verkauf von Küchenmöbeln. Zur Herstellung von Einbauküchen wurde 1973 im westfälischenWarendorf mit dem Bau eines Küchenwerkes begonnen, welches 1975 den Betrieb aufnimmt.

1982 erwirtschaftete die Miele-Gruppe einen Umsatz von 1.650 Millionen DM (844 Millionen Euro).

1986 erwarb Miele das auf Wäschepflegegeräte spezialisierte Unternehmen Cordes in Oelde-Lette mit einem Umsatz von etwa 65 Millionen DM und rund 400 Mitarbeitern. Das Werk wurde anschließend zur Miele-Backofenfabrik ausgebaut; der Unternehmensname (Firma) Cordes wird nicht weitergeführt.

1990 übernahm Miele das auf Einbaugeräte und Großkochanlagen spezialisierte Unternehmen Imperial in Bünde. Imperial hat zur Zeit der Übernahme etwa 650 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von rund 140 Millionen DM. Neben dem Stammwerk in Bünde gehörte zu Imperial auch ein Zweigwerk in Arnsberg, welches ebenfalls in die Miele-Gruppe eingegliedert wurde. Die Marke Imperial wurde neben Miele als Zweitmarke etabliert. 1999, im Jahr des einhundertjährigen Unternehmensjubiläums, war Miele die meistverkaufte Marke im deutschen und europäischen Elektrofachhandel.

2004 verstarb der geschäftsführende Gesellschafter Rudolf Miele (1929–2004); sein Partner Peter Zinkann (* 1928), ebenso wie Rudolf Miele ein Enkel der Unternehmensgründer, zieht sich aus dem Tagesgeschäft zurück. Mit ihren Söhnen Markus Miele (* 1968) und Reinhard Zinkann jun. (* 1959) ist nunmehr die vierte Generation der Gründerfamilien in der Geschäftsführung tätig.

Im Jahr 2005 gab Miele die Produktion von Küchenmöbeln auf und verkaufte das Küchenwerk in Warendorf an den schweizerischen Bauausrüster und Küchenhersteller Arbonia-Forster. Die Küchensparte erzielte lediglich zwei Prozent des Gesamtumsatzes der Miele-Gruppe. Das Kunststoffteilewerk in Warendorf verblieb im Besitz des Unternehmens. Zum Jahreswechsel 2005/2006 wurde schließlich die Marke Imperial eingestellt. 2007 wurde Miele die Auszeichnung „Beste Unternehmensmarke“ nach dem aktuellen GfK-Markenranking verliehen.
(Quelle: wikipedia)


2 alte Taschenlampen samt Batterien.



Die VARTA AKTIENGESELLSCHAFT (Abkürzung für: Vertrieb, Aufladung, Reparatur transportabler Akkumulatoren) ist ein traditionsreicher deutscher Batteriekonzern. Daneben ist Varta auch Markenname für Waren, die von derzeit oder früher zum Konzern gehörenden Unternehmen hergestellt oder vertrieben werden. Dazu gehören beispielsweise Akkumulatoren, Batterien und Taschenlampen. Bekannt ist der Name auch durch den jährlich erscheinenden Varta Hotel- und Restaurantführer.
Ursprung der VARTA AG war die „Accumulatoren-Fabrik Tudorschen Systems Büsche & Müller oHG“, die am 27. Dezember 1887 in
Hagen (Westfalen) gegründet wurde. Unternehmensgründer war Adolph Müller. Er hatte das große Marktpotenzial für Akkumulatoren zu dieser Zeit erkannt. Neben Paul Büsche waren mehrere Unternehmer und Bankiers aus Hagen als stille Teilhaber beteiligt. 1888 begann das Unternehmen mit der industriellen Fertigung von ortsfesten Bleiakkumulatoren nach der Konstruktion von Henri Owen Tudor, einem Ingenieur aus Luxemburg. Der Kapitalanteil von Paul Büsche wurde durch den Ingenieur Paul Einbeck übernommen. Daher wurde die Firma am 1. Januar 1889 in „Accumulatoren-Fabrik Tudorschen Systems Müller & Einbeck oHG“ geändert. Um der Konkurrenz der beiden Elektrokonzerne Siemens und AEG (Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft), die ebenfalls die Produktion von Bleiakkumulatoren aufgenommen hatten zu entgehen, strebte Adolph Müller eine Kooperation mit diesen an. Nach Abschluss der Verhandlungen wurde unter Kapitalbeteiligung der oben genannten Konzerne und unter Mitwirkung der Deutschen Bank das Unternehmen am 1. Januar 1890 in die „Accumulatoren Fabrik Aktiengesellschaft“ (Abkürzung AFA) mit Geschäftssitz Berlin und Hagen umgewandelt.
(Quelle: wikipedia)



Ein alter Feldstecher.


Ein transportabeles Tintenfass und ein altes Benzinfeuerzeug.


Moulinex
war ein
französischer Hersteller von Küchen- und Haushaltsgeräten, welcher 1956 von Jean Mantelet in Alençon gegründet wurde. Der Name wird heute als Marke der SEB-Gruppe verwendet.

Das Unternehmen wurde 1956 von Jean Mantelet gegründet. Mitte der 1980er Jahre verließ der Gründer und Chef das Unternehmen. 1987 waren an der Spitze des Unternehmens Generaldirektor Roland Darneau, Finanzdirektor Michel Vannoorenberghe und Marketingchef Gilbert Torelli.

Im Rahmen eines allgemeinen externen Wachstums kaufte Moulinex 1991 das deutsche Unternehmen Krups. Unter anderem auf Grund der schwachen Weltkonjunktur kam das Unternehmen in Schwierigkeiten. Der Aktienkurs sank Ende 1995 auf 65 Franc, erholte sich danach aber leicht. 1997 wurde das Werk in Mamers geschlossen und der Aktienkurs sank 1999 auf 9,50 Euro. Am 11. September 2001 meldete das Unternehmen mit etwa 9.000 Beschäftigten Insolvenz an. Die Vorwürfe lauteten von Misswirtschaft bis zu Schuldzuweisungen an die Globalisierung. Am 23. Oktober bestellte das Handelsgericht in Nanterre die Groupe SEB zum Verwalter von Moulinex. Diese Entscheidung führte zu massiven Protesten der Arbeiter. Von den acht Werken in Frankreich mussten neben dem Hauptwerk im Gründungsort Alençon drei weitere schließen, etwa 5.000 Menschen verloren ihre Arbeitsstelle, 3.700 davon in Frankreich. Am 23. November 2001 unterzeichnete die Gewerkschaft, deren Rolle umstritten ist, die Abfindungsregelung, welche Zahlungen von 30.000 bis 80.000 Franc vorsah.
(Quelle: wikipedia)


Da dieser Philishave noch keinen Schukostecker hat denke ich mal das er vor 1954 gebaut wurde.

Die Koninklijke Philips Electronics N.V. (Royal Philips Electronics N.V., kurz: Philips genannt) ist einer der weltgrößten Elektronikkonzerne mit Sitz in Amsterdam und beschäftigt in über 60 Ländern circa 116.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2008 wurde ein Umsatz von 26 Milliarden Euro erzielt. Der Philips-Konzern ist in drei Sparten aufgeteilt:

  • Lighting (Lichttechnik)
  • Healthcare (Medizintechnik)
  • Consumer Lifestyle (Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte)
  • Am 15. Mai 1891 wurde von Gerard Philips im niederländischen Eindhoven das Unternehmen Philips & Co. gegründet. Als erste Produkte des Unternehmens wurden im Jahr darauf mit zehn Arbeitern Glühlampen hergestellt. In den folgenden Jahren expandierte das Unternehmen und Gerards Bruder Anton Philips trat 1895 in das Unternehmen ein. Am 29. August 1912[5] wurde Philips & Co. in eine Aktiengesellschaft (niederländisch: Naamloze Vennootschap (N.V.)) überführt und in N.V. Philips’ Gloeilampenfabrieken umbenannt. Bis 1991 wurde dieser Unternehmensname (Firma) beibehalten.

    1918 brachte Philips seine erste Radioröhre auf den Markt. Zu dem Zeitpunkt arbeiteten bereits 4.000 Mitarbeiter für Philips und es entstanden Vertriebsorganisationen in allen bedeutenden Absatzmärkten der Erde.

    1926 wurde die Deutsche Philips G.m.b.H. in Berlin gegründet.[6] Bei der Gründung umfasste das Lieferprogramm ganze vier Produkte: Lautsprecher, Gleichrichter, Netzanschlussgeräte und Ersatzröhren.

    Durch die Übernahme des Hamburger Unternehmens C. H. F. Müller, eines Herstellers von Röntgenröhren, im Jahr 1927 erfolgte der Einstieg in die Medizintechnik. Den Markennamen Valvo für Elektronenröhren übernahm Philips bei dieser Akquise von C. H. F. Müller. Ebenfalls 1927 wurde das erste Philips-Radio präsentiert, das den Einstieg in die Unterhaltungselektronik einleitete.

    Nach den erfolgreichen 1920er Jahren hatte auch Philips mit den Folgen der Weltwirtschaftskrise zu kämpfen und musste sein Vertriebsnetz umstrukturieren.

    Im Jahr 1934 eröffnete Philips eine Rundfunkgerätefabrik in Aachen. Aus dem Werk stammten zum Beispiel die Rundfunkgeräte-Typen „Aachen Super“ und der erste Philips-Trockenrasierer „Philishave“. Beide Produkte trugen maßgeblich zum Erfolg von Philips in Deutschland bei.

    Das Unternehmen stellte 1928 in verschiedenen europäischen Städten seine ersten Fernsehgeräte vor. Zu diesem Zeitpunkt waren 45.000 Menschen bei Philips angestellt. 1939 folgte die Einführung des Rasierers „Philishave“ mit rotierendem Schersystem, dessen Grundprinzip bis heute unverändert in die Philips-Rasierer einfließt.

    Die Allgemeine Deutsche Philips Verwaltungs GmbH (Alldephi) wurde gegründet, um die Rechte der niederländischen Muttergesellschaft wahrzunehmen. Doch der Zweite Weltkrieg beendete den weiteren Aufbau des Unternehmens in Deutschland zunächst. Der Geschäftsführer von Philips in Deutschland, Theodor Graf von Westarp, musste bei Kriegsbeginn auf Grund seiner Meinung zur politischen Situation in Deutschland seine Verantwortung abgeben.

    Während des Zweiten Weltkrieges standen die niederländischen Werke als sogenanntes „Feindvermögen“ unter deutscher Zwangsverwaltung. Das Philips-Stammwerk in Eindhoven produzierte Bauteile und Geräte für die Wehrmacht und wurde daher während des Krieges von alliierten Flugzeugen mehrfach angegriffen, dabei wurde die Hauptverwaltung durch Bomben zerstört. In Aachen endete mit der Evakuierung der Stadt die dortige Produktion zunächst. Im KZ Herzogenbusch leisteten Häftlinge Zwangsarbeit, die Philipsführung scheint aber bemüht gewesen zu sein, durch diese Arbeit möglichst viele Menschen vor der Deportation zu bewahren und ihnen auch sonst zu helfen.

    Nach Kriegsende begann der Wiederaufbau; zusätzlich entstanden weltweit weitere Werke und Niederlassungen.

    Nach dem Krieg übernahm Graf von Westarp, der schon kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges von den Alliierten in seine frühere Funktion wieder eingesetzt wurde, die Leitung der Deutschen Philips GmbH. 1946 wurde die Hauptverwaltung von Berlin nach Hamburg verlegt und in Aachen ein Glühlampenwerk gegründet.

    In der Folge entwickelte sich das Unternehmen zu einem vielseitigen Elektronik- und Technologieanbieter mit Aktivitäten in Forschung, Entwicklung, Produktion und Vertrieb. Im Jahr 1947 entstand in Aachen eine Glasfabrik und in der 1948 gegründeten Apparatefabrik in Berlin startete Philips die Produktion von Rundfunkgeräten, Trockenrasierern, Phono- und Tonbandgeräten und Elektrorasierern. 1950 trat Philips in den Tonträger-Markt ein und etablierte den Produktbereich Musik (siehe auch Artikel Philips Phonographische Industrie). Diese Aktivitäten mündeten in einer 80-prozentigen Beteiligung an der Deutschen Grammophon Gesellschaft (später umbenannt in PolyGram). In der Apparatefabrik in Krefeld nahm Philips 1951 die Produktion von Fernsehern auf. In den folgenden Jahren vergrößerte Philips seine Präsenz sowohl in Hamburg als auch in Aachen. In Hamburg begann Philips mit der Entwicklung und Fertigung von Halbleitern, in Aachen nahm der Konzern 1954 die Produktion von Bildröhren auf.

    1955 wurde das deutsche Philips Forschungszentrum in Aachen gegründet. Schon 1957 weitete Philips seine Forschungsaktivitäten aus und gründete das Forschungslabor in Hamburg.
    (Quelle: wikipedia)



    Dieses schöne Bakelitmassagegerät wird immer noch von Dr. Klein hergestellt. Die Form hat sich nicht verändert, die Grundstoffe schon da Bakelit ja nicht mehr hergestellt wird. Es ist noch immer funktionstüchtig. Der Stecker wurde beizeiten ausgetaucht um ihn für Schukostecker kompatibel zu machen.


    Dieses Linolschnitt-Besteck wurde meiner Mutter in den 50ern geschenkt.

    Das Unternehmen Brause wurde 1850 von Carl Bergfeld und den Brüdern Brause, Friedrich Wilhelm und Karl, gegründet. Die Gründer bewiesen großes soziales Engagement. So wurde für das Personal eine Betriebskrankenkasse eingerichtet, die bis 1986 bestand.

    Von 1909 bis 1984 war Brause auch Mitglied des Krankenkassenverbands von Iserlohn und Umgebung.

    Friedrich Brause starb 1860 ohne Nachfolger. Sein Bruder, der eine zweite Nadelfabrik in Aachen eröffnet hatte, folgte ihm im Jahr 1879 nach.

    Das Unternehmen stand von nun an unter der Leitung von Gustav Wilke, der es umstrukturierte und eine eiserne Disziplin einführte. Ihm ist die Erweiterung der Produktion, unter anderem auf Kalligraphie-Federn zu verdanken.
    Aufgrund der hervorragenden Unternehmensergebnisse wurde ihm sogar ein Staatsorden verliehen.

    1905 trat Gustav Wilke junior in das Unternehmen ein. Nach dessen Tod im Jahr 1926 übernahm Ernst Witte, ein Großneffe der Schwester der beiden Gründer, die Leitung.
    Seine Tätigkeit war von durchgreifenden Modernisierungsmaßnahmen, sowohl auf kommerziellem als auch auf technischem Gebiet, gekennzeichnet. Der Sohn von Gustav Wilke Junior, Gustav Wilke, erreichte eine Ausweitung der Unternehmensexporte.

    Im Zweiten Weltkrieg hatte das Unternehmen mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kämpfen: es mangelte an Arbeitskräften und die Dortmunder Fabrik wurde zerstört. Sie wurde bei Kriegsende wieder aufgebaut. Brause vergrößerte sich weiter und produzierte den ersten Füllhalter.
    1970 wurde die Produktion jedoch wieder eingestellt.

    1974 begann der Sohn von Ernst Witte, Ulrich Witte, seine Laufbahn bei Brause und nahm 1981 das Geschick des Unternehmens in die Hand. Trotz seiner Bemühungen, die Produktion zu erweitern, konnte er einen Umsatzrückgang nicht verhindern. Die Familie beschloss deshalb, das Unternehmen zu verkaufen.
    Am 1. Januar 1986 wurde Brause & Co das Eigentum des Unternehmers Gierling. Ein Jahr später wurde in Iserlohn-Sümmern eine neue Fabrik errichtet. Das alte Gebäude ging an die Stadt Iserlohn.

    1992 erwarb die Unternehmensgruppe Exacompta-Clairefontaine das Unternehmen Brause & Co.

    (Quelle: brause-kalligraphie.com)

Eine Olympia Schreibmaschine die bei uns immer noch im Einsatz ist da meiner Mutter der PC immer noch suspekt ist (Wie kann man denn Sonntags Emails verschicken?)

Ein Messerschärfer "Optimus D.R.G.M"


Bei diesem Gerät bin ich mir nicht sicher. Es könnte ein Messerschleifer sein weil die Öffnung für einen Schuhputzer zu klein ist. Innen befindet sich eine Bürste. Hergestellt wurde es von der Firma Ritter Patent N°9.


Ein Rauchverzehrer ist ein meistens elektrisch betriebenes Gerät in einer Porzellanverkleidung, das angeblich dazu dient, die Zimmerluft vom Rauch zu reinigen. Meistens stellt es asiatische Motive oder ein Tier dar.
Rauchverzehrer waren in Deutschland besonders während der
1950er Jahre bei Zigarrenrauchern populär. In den 1950er und 1960er Jahren wurden die meisten heute noch erhältlichen elektrischen Rauchverzehrer gefertigt, die heute ein beliebtes Sammlergut sind.
Mit Hilfe einer elektrischen Heizung (meist einer
Glühlampe) wird Duftöl verdampft, das mit seinem Aroma den Rauch überlagert, durch die entstehende Konvektion wird der Rauch zudem besser im Raum verteilt. Ein Rauchverzehrer ist somit, entgegen seinem Namen, nicht in der Lage Rauch aufzulösen bzw. unschädlich zu machen; die in der Umgebung vorhandene Schadstoffmenge bleibt konstant.
(Quelle: wikipedia)


Ein Kronleuchter aus Strasssteinen.

Strass (auch Stras) bezeichnet Glas-Steine aus bleihaltigem Glasfluss (Email), die seit dem 18. Jahrhundert als Imitationen von Diamanten verwendet werden. Früher wurden diese auch als „Simili“ bezeichnet, im Englischen heute noch als "Rhinestone", weil Kristalle aus dem Rhein als die ersten Diamantimitate verwendet wurden.
Strass gleicht in Glanz und Farbstreuung annähernd den Diamanten, ohne aber deren
Lichtbrechungsindex und Ritzhärte zu besitzen.

Im 18. Jahrhundert bestand am Hofe Ludwig XV. ein großer Bedarf an Schmuck, der die Verbreitung der Steine stark förderte. Der elsässische Erfinder und Juwelier Georg Friedrich Strass (französisch: Georges Frédéric Strass) (1701–1773) widmete sich ab 1730 in einem eigenen Betrieb in Paris speziell der Herstellung von Diamant-Imitationen. Er hatte damit großen Erfolg und durfte sich seit 1734 „Juwelier des Königs“ nennen.

Die Bezeichnung „pierres de strass“ (Steine von Strass) bürgerte sich im deutschen Sprachraum in der Abkürzung „Strass“ als Synonym für Diamant-Imitationen ein.
(Quelle: wikipedia)







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