Preise
Startseite
Kontakt
Gästebuch
Geschichte
Impressum-Anschrift
Links
Museumsecke
=> Werbung&Schilder
=> Antikes-Silber
=> Spielzeug
=> Technik
=> Vereine
=> Kleidung
=> Haushalt
=> Bücher
=> Gemälde
=> Weltkrieg II
=> Weltkrieg I
=> Zigarettenbilder
=> Möbel
=> Postkarten & Photographie
 

Haushalt


Ein Henkelmann (auch Döppen oder Düppe) ist ein heute eher ungebräuchlicher
Behälter aus Blech (teilweise Emaille), in dem früher arbeitende Menschen ihr Essen verpackten, um es zum Arbeitsplatz zu transportieren und ohne Umfüllen mit heißem Wasser oder Wasserdampf aufwärmen zu können. Häufige Inhalte waren einfache Mahlzeiten, wie Suppe oder Kartoffeln, Gemüse und Soße. Begriffsbildend war der Griff – der Henkel –, an dem der Behälter getragen wird.

Der Henkelmann wurde bei den Grubenarbeitern erfunden und entwickelte sich zu dem Aufbewahrungsgerät für das Essen der Arbeiter schlechthin. Bis in die 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts war er weit verbreitet.

Entsprechende Henkeltöpfe zum Essenstransport gehören seit vielen Jahrzehnten zur persönlichen Standardausrüstung von Soldaten. Im militärischen Sprachgebrauch werden sie in Deutschland jedoch nicht als Henkelmann, sondern als Kochgeschirr bezeichnet.
(Quelle: wikipedia)

Wir haben damit  immer unser Stammessen zum RWE gebracht.


Diese Kaffeemühlen sind noch funktionstüchtig. Bei der rechten kann man den Hersteller nicht mehr erkennen, die linke ist von der Firma Zassenhaus. gegründet 1867 stellt diese Firma immer noch Küchenartikel her. 1925 wurde mit der Produktion von Kaffeemühlen begonnen. Das Logo "Löwe mit Schirm" wurde zwischen 1925 - 1957 eingeführt, ich tippe mal auf die Nachkriegszeit.


Dieser Feuerlöscher der wurde 1947 verpackt und nie wieder benutzt. Leider kann man den Aufdruck nicht mehr gut lesen. Er dürfte von der Deutschen Feuerlöscher Bauanstalt, Wintrich hergestellt worden sein und trägt die Nr. 6. Die Firma gibt es heute noch.


Diese Salz&Pfefferstreuer stammen aus England.



Dieses Bügeleisen der Firma Grossag/Schwäbisch Hall wiegt stolze 6 kg. Grossag wurde 1863 von Friedrich Gross gegründet


Zwei Zuckerschalen ohne irgendwelche Stempel.


Diese Messbecher wurden 1913 zum ersten Mal geeicht. 1950 wurden sie zum letzten mal geprüft.



Zwei stilvolle Flaschenöffner.

Ein nicht mehr ganz so schöner Flaschenöffner.


Diese Dose dürgte noch aus den 50ern stammen, da der Slogan "bei Gefährdung von Hals, Rachen; Nase, Bronchien" der erste auf dem deutschen Markt war.

Pulmoll-Hustenbonbons sind ein Markenprodukt der zu Zertus gehörenden Firma Kalfany aus Müllheim (Baden).

Das Pulmoll-Hustenbonbon wurde 1946 vom französischen Apotheker Jacques Lafarge erfunden. Der Name Pulmoll leitet sich von dem lateinischen Wort pulmones ab, das Lungen bedeutet. Die kleinen Bonbons wurden in Frankreich zu einem großen Erfolg und bereits zehn Jahre nach der Erfindung produzierten die Laboratoires Lafarge bereits über 10 Millionen Dosen pro Jahr. 1956 wurde Pulmoll Classic auf dem deutschen Markt eingeführt und exklusiv in Apotheken verkauft. Bis zum Juli 1999 war Pulmoll eine eingetragene Handelsmarke von Sanofi S.A. Paris und gehörte bis Mitte 2003 der Firma Numico. In Deutschland wurde Pulmoll bis zur Übernahme durch Zertus von der Milupa AG in Friedrichsdorf im Taunus hergestellt.

Im Juli 2003 übernahm Zertus aus Hamburg – spezialisiert auf Marktnischen des Nahrungs- und Genussmittelbereiches – die Marke Pulmoll. Deren Tochterunternehmen Kalfany Süße Werbung GmbH & Co. KG gehört zu den führenden Herstellern von Dosenbonbons. Kalfany Süße Werbung ist für die Produktion der Pulmoll Husten- und Halsbonbons verantwortlich, während das Marketing und der Vertrieb von der Schwesterfirma Importhaus Wilms/Impuls GmbH & Co. KG aus Taunusstein übernommen wird.[1] Inzwischen gibt es die Pulmoll-Bonbons in elf Sorten, die hauptsächlich von Apotheken, Drogerien und dem Einzelhandel vertrieben werden. Als Klassiker gilt nach wie vor die Sorte Pulmoll Classic. Seit September 2007 sind mit Pulmoll Soft neuartige, weiche Kaupastillen in den Varianten Classic und Kirsch + Vitamin C erhältlich.
(Quelle: wikipedia)



Die Apotheke existiert noch heute und befindet sich immer noch im Familienbesitz.

Vaseline (auch Vaselin oder Petrolatum) ist ein salbenartiges Gemisch aus festen und flüssigen
Kohlenwasserstoffen mit einem Schmelzbereich von 38 bis 58 °C.

1859 suchte der verarmte Chemiker Robert Chesebrough eine Möglichkeit, dem Bankrott zu entrinnen. Da er in seinem Kerosinvertrieb keine Zukunft mehr sah, beabsichtigte er, ins Erdölgeschäft einzusteigen. Im an Erdölvorkommen reichen Titusville, Pennsylvania, fielen ihm an Bohrgestängen eigenartige paraffin-ähnliche Rückstände auf. Die Ölarbeiter waren zwar von der schmierigen Masse, die die Pumpen verstopfte, nicht begeistert, hatten aber bereits durch Zufall herausgefunden, dass Schürf- und Brandwunden besser heilten, wenn man sie damit bestrich. Durch diese Tatsache hellhörig geworden, nahm er mehrere Gläser des Erdölabfallproduktes mit nach Hause und versuchte, in Experimenten den Grundbestandteil zu extrahieren. 1870 gelang es ihm schließlich, die erste reine Vaseline herzustellen, der er anfangs noch den Namen „Petroleumgallert“ gab.

1872 patentierte er das Verfahren zur Gewinnung der Vaseline und ließ den Markennamen Vaseline schützen. Ist nicht das Markenprodukt gemeint, wird Vaseline im englischen Sprachgebrauch als Petroleum Jelly (Erdöl-Gel) bezeichnet.

Über die Herkunft der Bezeichnung „Vaseline“ gibt es zwei unterschiedliche Versionen. Freunde Chesebroughs meinten, der Name sei ihm in den Sinn gekommen, da er anfangs die Blumenvasen seiner Frau anstelle von Laborgläsern verwendet habe. Mitarbeiter in seiner Fabrik dagegen erklärten, Chesebrough habe den Namen aus zwei Bestandteilen zusammengesetzt, für den ersten habe er das angepasste deutsche Wort „Wasser“ und für den zweiten entsprechend das griechische Wort „elaion“, das Olivenöl bedeutet, gewählt.[1]
(Quelle: wikipedia)


Der Wurzeltod der Josef Lihl KG wird immer noch in ähnlicher Verpackung vertrieben.



Die Klosterfrau Healthcare Group ist ein Pharmahersteller im Bereich der Selbstmedikation mit Sitz in Köln, dessen bekanntestes Produkt der Klosterfrau Melissengeist ist.

Maria Clementine Martin, die Gründerin des Hauses Klosterfrau, wurde 1775 in Brüssel, der damaligen Hauptstadt der „Österreichischen Niederlande“, als Tochter des Tiroler königlich-kaiserlichen Offiziers Johann Heinrich de Martin und seiner Gemahlin Christine, geb. von Mergenthal, geboren.

1792 trat sie in das Kloster St. Anna in Coesfeld bei Münster ein und war dort zehn Jahre Ordensschwester in der Krankenpflege. In dieser Zeit setzte sie sich mit dem Thema der Pflanzenheilkunde auseinander. Alte Rezepturen wurden verbessert und neue entwickelt. Im Auftrag des Ordens reiste sie zu benachbarten Klöstern. In Brüssel erfolgte die Herstellung des „ächten Carmeliter- oder Melissenwassers“ (vgl. Karmelitergeist).

1815 war Maria Clementine Martin als Krankenschwester auf dem Schlachtfeld von Waterloo im Auftrag des Feldmarschalls Blücher im Einsatz. Hierbei kam ihr das Wissen über die Wirkung von Pflanzen zugute. Für ihren Einsatz erhielt sie von König Friedrich III. eine jährliche Rente von 160 Goldtalern. Von 1821 bis 1825 wohnte sie im Domkapitel in Münster und kam anschließend nach Köln, um den 86-jährigen Domvikar Gumpertz in seinem Haus neben dem Dom zu pflegen.

Als Krankenschwester aus dem Annuntiatinnen-Orden verfügte sie über zahlreiche Rezepte für Duft- und Heilwässer. Die jährliche Rente von 160 Goldtalern ermöglichte es ihr 1826, ein Unternehmen zu gründen. Im Handelsregister der Stadt Köln ließ sie ihren Herstellungsbetrieb unter dem Namen „Maria Clementine Martin Klosterfrau“ eintragen. Am 9. August 1843 starb Maria Clementine Martin. Ihr Grab auf dem Melaten-Friedhof steht unter Denkmalschutz.

Im Laufe der Jahrzehnte entwickelt sich ein internationales Unternehmen, das heute neben dem Melissengeist rund 200 weitere rezeptfreie Heilmittel anbietet.
(Quelle: wikipedia)


Delphicort Salbe wird von der Lederle Arzneimittel GmbH/München hergestellt. Sie hilft gegen Entzündungen der Augen.




Für Kamill, die Hautcreme der Firma Blendax zahlt man mittlerweile  1,67 - 3,37€ pro 100 ml, damals 2 DM für 120 ccm.

Die Blendax GmbH wurde 1932 in Mainz gegründet und produzierte dort von 1936 bis 2002 Hygiene-Artikel und Zahncreme, zeitweise war sie mit 43 Millionen Tuben europaweiter Zahncreme-Marktführer.

Das Unternehmen, das besonders durch die 1951 eingeführte Marke[1]blend-a-med[2] bekannt wurde, gehört seit 1987 zum Procter&Gamble-Konzern.
Die Wortmarke Blendax für Zahnputzmittel wurde sogar schon am 4. Januar 1910 in das deutsche Markenregister eingetragen
[3]. Die Blendax-Werke wurden jedoch erst 1932 von den Brüdern Rudolf und Hermann Schneider in Mainz gegründet. Ziel war es, eine für jedermann erschwingliche Zahncreme zu produzieren, mit deren Produktion man 1936 begann. Schon Ende der 1930er Jahre war Blendax mit rund 43 Millionen Tuben Zahncreme Europas größter Hersteller. Die Produktpalette wurde durch weitere Hygieneartikel wie Haarshampoos, Seife, Hautcremes und Mundwasser komplettiert.
(Quelle: wikipedia)


Palliativ Cream (heute Creme) von der Fabrik hygenischer Produkte Köln-Nippes wird seid über 100 Jahren hergestellt.. Heute kosten 100 ml 1,80 €, damals ca. 60 ccm 0,90 DM.
Die Dose mit der Taube wird noch heute in ähnlicher Art hergestellt.



Kaiserborax ist ein Haut- und Körperpflegemittel das von Heinrich Mack Nachf. Jllertissen/Bay 1905 erfunden wurde. Die Firma existiert bereits seid 1849, 1971 wurde sie von Pfizer übernommen.

Kaiser Borax ist eine traditionsreiche Marke, die bereits seit über 60 Jahren auf dem Markt ist. Im Jahr 1981 wurde Kaiser Borax Pulver von Henkel übernommen. Als weitere Produkte wurden 1986 Kaiser Borax Flüssig und drei Jahre später Kaiser Borax Wasch-Syndet von Henkel eingeführt.
(Quelle: henkel.at)



Die Dose wurde zwischen 1962 und 1971 hergestellt.

Erdal ist der Markenname für Schuhpflegemittel. Es ist neben Frosch die bekannteste Marke des Mainzer Unternehmens Werner & Mertz, das neben dem Stammwerk in Mainz ein Werk im österreichischen Hallein und mehrere Vertretungen europaweit betreibt (Spanien, Belgien, Frankreich, Italien, Polen, Tschechien, Slowakei). Erdal-Produkte sind in Mitteleuropa, sowie in der Balkan-Region, Russland, der Türkei und sogar in einigen Übersee-Ländern wie Japan und verschiedenen afrikanischen Ländern erhältlich.

Die Wurzeln der Marke Erdal reichen zurück bis ins 18. Jahrhundert. Wolfgang Franz Xaver Werner, hauptberuflich Glöckner der St. Quintin Kirche in Mainz, stellte Kerzen und Wachsstöcke für den kirchlichen Gebrauch her. Eine Tätigkeit, die sich im Laufe der folgenden Generationen entwickeln und professionalisieren sollte. 1837 gründet Adam Lorenz Werner eine Wachszieherei in der Mainzer Langgasse, die wiederum von seinem Nachfahren weiter geführt wurde. 1887 wurde Georg Mertz Teilhaber der Firma „Gebrüder Werner“, die fortan „Werner & Mertz“ heißen sollte. Dem Wachstum des aufstrebenden Betriebs wurde durch die zunehmende Elektrisierung am Ende des 19. Jahrhunderts Grenzen gesetzt und Werner & Mertz musste sich nach neuen Märkten umsehen. Hierzu schreibt die Firmen-Chronik:

„Aufgrund seiner Reisetätigkeit war Friedrich Werner (…) im gesamten Deutschen Reichsgebiet unterwegs. Von einer dieser Reisen brachte er eine Idee mit, die er in Mainzer Mundart mit dem folgenden Satz kundtat: „Na, Adam (sein Bruder), wie wär’s, wenn mir aach Stiwwelwix mache deede?“ Das Ergebnis: Die Wortmarke Erdal wurde am 28. September 1901 unter der Nummer 50 848 beim Patentamt in Berlin, für die neuartige Schuhcreme in der markanten Metalldose, eingetragen. Das Wort Erdal stammt aus der Mainzer Aussprache des Wortes Erthal (Isch geh bei de Erdal (=Erthal) schaffe), da das Unternehmen in den Anfangsjahren seinen Sitz in der nach Friedrich Karl Joseph von Erthal benannten Erthalstraße in der Mainzer Neustadt hatte.

Zwei Jahre später wurde dann auch das Erdal-Logo geschaffen, das heute zu den bekanntesten Markenlogos überhaupt gehört: Der Froschkönig. Dabei spielten folgende Überlegungen eine entscheidende Rolle:

  • Seine Haut schützt den Frosch vor Feuchtigkeit – so wie Erdal Schuhe schützt.
  • Könnten Schuhe sehen, so würden sie die Welt aus der Froschperspektive sehen.
  • Der Frosch wird durch die Krone zum Froschkönig. In der Gründungszeit von Erdal glaubte man an die verkaufsfördernde Wirkung von adligen Attributen. So trugen die ersten Erdal-Dosen auch das Qualitätssiegel „Im Privatgebrauch an Fürstenhöfen“.

Zunächst wurde der Frosch noch relativ naturgetreu und in grün dargestellt. Während des Ersten Weltkriegs war Erdal aufgrund der Rohstoffknappheit gezwungen, qualitativ minderwertige Ersatzware zu liefern. Nach dem Krieg beschloss Erdal das, was man heute einen Relaunch nennen würde: Der Frosch wurde rot, zudem verwies eine Aufschrift auf die wieder hergestellte Qualität des Produkts „Qualität wie vor August 1914“. 1962 erfuhr der Frosch eine weitere Veränderung: Die Gesichtszüge wurden freundlicher, das Rot etwas heller. 1971 schließlich entstand der Frosch, wie er heute noch die Erdal-Produkte ziert: Mit einer stark vereinfachten Form und einigen Zacken weniger in der Krone.

Der Froschturm gehört heute zu den ältesten Werbeanlagen dieser Art in Europa und ist ein Industriedenkmal.

2001 feierte die Marke Erdal 100-jähriges Jubiläum, mit einer Jubiläumsausstellung und einem zwölf Meter hohen und 400 kg schweren Erdal-Kaltluftfrosch, der auf das Lagergebäude gesetzt wurde.
(Quelle: wikipedia)


Jacutin wird immer noch produziert, allerdings mit anderen Inhaltsstoffen da der damalige Inhaltsstoff Lindan (1,3 g Lindan auf 100g Pulver) zu viele Nebenwirkungen aufwies.

Lindan neigt zu starker Adsorption, z. B. an Algen[7], und ist für Wasserorganismen giftig. Da es nur langsam abgebaut wird und relativ stark lipophil ist, reichert es sich stark in der Nahrungskette des Menschen vor allem über Fische an.[8] Lindan darf daher ungebunden unter keinen Umständen in die Umwelt gelangen. Die Substanz steht darüber hinaus im Verdacht, krebserregend zu sein. Zusammen mit anderen Insektiziden auf Basis chlorierter Kohlenwasserstoffe wird Lindan als Mitauslöser der Parkinson-Krankheit diskutiert.[9] In der ehemaligen DDR sind z. B. große Teile der Mulde- und Elbeauen im Raum Bitterfeld/Dessau stark mit Lindan-Rückständen belastet.

Lindan steht ferner im Verdacht, bei Überschreitung der Normalwerte schwere Krankheiten auslösen zu können: Veränderung der inneren Organe, der Blutbildung, Multiple Sklerose, Nervenschädigungen. Betroffen sind nicht nur Landwirte, Handwerker und Chemiearbeiter, sondern auch Hausbewohner, die dem als Holzschutzmittel verwendeten Lindan über die Atemluft ausgesetzt sind. Einem Urteil des Oberlandesgerichts Nürnberg zufolge stellt Lindan eine nicht zu vernachlässigende Gesundheitsgefahr dar, wenn die Lindan-Konzentration im Blut 0,08–0,10 pg/l übersteige.
(Quelle: wikipedia)

1972: Gründung Celamerck GmbH & Co. KG

Die Celamerck GmbH & Co. KG wird durch Zusammenlegung der Cela Ingelheim und des Pflanzenschutzgeschäftes von Merck in Darmstadt gegründet. Die Beteiligung beläuft sich auf je fünfzig Prozent. 1987 wird die Firma verkauft.
(Quelle: boehringer-ingelheim.de)

Ludwig Gerhard Wilhelm Roselius (* 2. Juni1874 in Bremen; † 15. Mai1943 in Berlin) war ein Kaffeehändler und Gründer der Firma Kaffee HAG.

Roselius war das zweite Kind des Bremer Kaufmanns und Kaffee-Importeurs Dietrich Friedrich Rennig Roselius (1843-1902). Sein Bruder war der Kaufmann Friedrich Roselius (1876–1941), seine Cousine war die Pädagogin Marie Roselius (1869–1951) und seine Tochter die Zeichnerin und Schriftstellerin Hildegard Roselius (1901–1963).

Er absolvierte von 1890 bis 1893 eine Lehre in der Kolonialwaren-Großhandlung Ernst Grothe in Hannover, ehe er 1894 in das väterliche Geschäft Roselius & Co. in Bremen eintrat. Einige Jahre später wurde er zum Teilhaber des Unternehmens, das zunächst neben Kaffee auch Kolonialwaren führte. Roselius junior weitete das Geschäft aus; 1901 wurde eine Filiale in London gegründet, 1902 eine weitere in Utrecht, 1903 folgte die Übernahme der Firma Friedrich Baur in Hamburg und 1905 die Gründung einer Zweigstelle in Wien.
Als Roselius senior im Alter von 59 Jahren unerwartet starb, führten die Ärzte das vor allem auf starken
Koffeingenuss zurück. Sein Sohn beschäftigte sich daraufhin intensiv mit der Wirkung von Kaffee und seiner Bestandteile auf die Gesundheit. Er entwickelte nach umfangreichen eigenen Forschungen ein Verfahren, um Kaffeebohnen das Koffein zu entziehen. Da sich der Bremer Kaffeehändler Christian Detlefsen ebenfalls mit diesem Thema beschäftigte, kam es ab 1904 zu einer Zusammenarbeit. Weil sich der Erfolg nicht gleich einstellte, gab Detlefsen jedoch wieder auf. So machte Roselius allein weiter und ließ sich 1906 sein Verfahren patentieren.

Gemeinsam mit anderen Bremer Großhändlern gründete Roselius am 21. Juni 1906 die Kaffee-Handels-Aktien-Gesellschaft (Kaffee HAG) mit einem Kapital von 1,5 Millionen Mark, die als erstes Unternehmen weltweit koffeinfreien Kaffee verkaufte. Die Produktion begann 1907 in neuen Produktionsstätten im Holzhafen Bremens. Schon in der Anfangszeit konnte die enorme Menge von 13.000 Pfund Kaffee täglich hergestellt werden.

1908 entstanden die ersten unverkennbaren Werbemotive für den Kaffee und plakative Werbeslogans, wie „Stahlharte Nerven durch Sport und Kaffee Hag“ oder „Immer unschädlich! Immer bekömmlich!“. „Kaffee HAG“ wurde als erster Kaffee sogar schon zu Stummfilmzeiten in Kinos beworben. Roselius setzte bei der Produktion der Kaffeesorte das Fließband noch vor Henry Ford in den USA ein. Im Laufe des Ersten Weltkrieges musste die Produktion eingestellt werden.

Roselius stieg von 1919 bis 1922 kurzzeitig in die Holzindustrie ein. Um den Abfluss der Patente und Rechte an dem von Fritz Pfleumer und seinem Bruder Hermann entdeckten Lignostone gemäß Versailler Friedensvertrag zu verhindern, finanzierte und gründete er in Holland eine Lignostone-Fabrik auf Lizenzbasis. Bereits kurz danach übernahm Hermann Röchling alle Aktivitäten zu Lignostone, die heute von der Röchling Engineering Plastics mit Sitz in Haren (Ems) betrieben werden.

Ab 1922 wurde wieder Kaffee HAG produziert, aber erst 1926 konnte die Produktionsleistung der Vorkriegszeit erreicht werden.

1929 kam als zweites Produkt das Kakaopulver Kaba hinzu und Kaffee HAG bekam als Erkennungszeichen das „rote Herz“ auf die Verpackung. In Kriegszeiten gab es für die Soldaten heiße „Hag-Cola“. Ab 1950 kommt die Kaffeemarke Onko mit in das Sortiment.

1979 verkaufte Roselius’ Sohn die Firma Kaffee HAG an das US-amerikanische Unternehmen General Foods Corporation, heute Kraft Foods
(Quelle: wikipedia).


Original Eau de Cologne von der Firma Johann Maria Farina in der praktischen 500 ml Familienpackung.

Eine 4711 Verpackung.

Echt Kölnisch Wasser oder auch Original Eau de Cologne ist die Bezeichnung für ein typisches
KölnerDuftwasser. Im Gegensatz zu Eau de Cologne ist Original Eau de Cologne eine geschützte Herkunftsbezeichnung und eine beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragene Marke der Kölner Hersteller.

Am bekanntesten in Deutschland ist die Marke 4711, deren Name der ehemaligen Hausnummer des Stammhauses der Firma Muelhens GmbH & Co. KG in der Glockengasse entnommen ist. Am 12. Dezember 2006 hat das Parfüm- und Kosmetikunternehmen Mäurer & Wirtz die Marke 4711 von der zum Konzern Procter & Gamble gehörenden Muelhens GmbH & Co. KG übernommen.

Ursprünglich aus dem 18. Jahrhundert ist hingegen das Original Eau de Cologne der Firma Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz. Der italienische Parfümeur Johann Maria Farina (1685–1766) schuf im Jahre 1709 aus Ölen von Zitrone, Orange, Bergamotte, Mandarine, Limette, Zeder und Pampelmuse sowie Kräutern ein Duftwasser, das er zu Ehren seiner Wahlheimatstadt „Eau de Cologne“ nannte und wurde so zum Erfinder des „Kölnisch Wasser“, das noch heute von der Firma in unveränderter Rezeptur hergestellt wird.

Napoléon Bonaparte soll als einziges Parfum Farina Kölnisch Wasser benutzt haben.
(Quelle: wikipedia)

"Sir" wird seid 1935 produziert. Ich denke mal dieses Set stammt aus den 60-70ern.


Dazu lässt sich keine Information finden.


Der Zwicker ist eine Brille ohne Bügel, die über einen biegsamen, federnden Steg zwischen den Gläsern auf die Nase geklemmt („gezwickt“) wird. Eine weitere Bezeichnung ist Kneifer, nach französisch pince-nez (Nasenkneifer).

Gebräuchlich war der Zwicker bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts, hauptsächlich in der Oberschicht und im gehobenen Bürgertum. Obwohl es bereits Bügelbrillen gab, verwendeten die Männer dieser Gesellschaftsschicht fast ausschließlich Klemmer, Kneifer oder Zwicker. Er wurde daher in vielen Karikaturen jener Zeit als Symbol des biederen Bürgers verwendet. Frauen bevorzugten das Lorgnon.
(Quelle: wikipedia)



Jetzt weis ich auch woher der Begriff "klapperndes Gebiss" kommt.


Der Pisspott meiner Urgroßmutter.

E Pißpott ös enne Äemmer, wo mar drop sett, öm ens ze sicke oder och ze drieße. Awa och för en Pöatsche föar de Babis seeit ma dat.
(Quelle: wikipedia)

Ein Nachttopf oder Nachtgeschirr (in der Schweiz auch nur Topf, Nachthafen oder Hafen genannt. Im älteren Studentenjargon auch als Schiff bezeichnet, daher die ugs. Wendung schiffen gehen) ist ein Behältnis für
Kot, Urin und Erbrochenes. Früher wurden häufig alte, nicht mehr zum Küchengebrauch taugliche Töpfe oder auch Blumentöpfe verwendet. Es gab und gibt auch industriell hergestellte Nachttöpfe aus Glas, Keramik, Kunststoff, Steingut oder Blech.

Der Nachttopf geht auf die Zeit zurück, als die Toiletten noch außerhalb des Hauses lagen und so nachts nur schwer zu erreichen waren. Der Nachttopf wurde meist unter dem Bett oder in einem Nachttisch oder Nachtschrank neben dem Bett aufbewahrt, in den Nachtstunden benutzt und am frühen Morgen entleert. Die Ausstattung der Häuser mit Wassertoiletten machte den Nachttopf überflüssig. Vor allem nach der Benutzung ging vom Nachttopf eine große Geruchsbelästigung aus und er war, da er oft nur entleert, nicht aber gereinigt oder desinfiziert wurde, ein nicht zu unterschätzender Infektionsherd.

Im Mittelalter war es - mangels Kanalisation - üblich, den Nachttopf aus dem Fenster zu entleeren, zuweilen über den Köpfen unwillkommener Gäste oder übersehener Passanten. Die Literatur ist voll von Berichten darüber entnervter Reisender.

Verwendung findet der Nachttopf in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, dort werden heute noch Steckbecken und der Nachtstuhl (ein Stuhl mit eingelassenem Nachttopf) verwendet.

Die Erfindung des Nachttopfes wird nach Athenaios den Bewohnern des antiken Sybaris zugeschrieben.

In Süddeutschland und Österreich ist die Dialektbezeichnung Potschamberl (o.ä.) üblich, eine aus dem Französischen entlehnte Verballhornung des französischen Wortes für Nachttopf, dem 'pot de chambre'.

Eine weitere im deutschen Sprachgebrauch früher geläufige Bezeichnung lautete auch auf Stinktopf.

In Wien gibt es auch die Bezeichnung Scherm (Scherben).

Für spezielle Gelegenheiten gab es im 18. und 19. Jahrhundert den Bourdalou. In verschiedenen Bereichen sind heute noch ähnliche Gefäße für absehbare "Notfälle" üblich, so für Piloten in Flugzeugen ohne entsprechende Einrichtung, und für Fernfahrer.

Heute sind Nachttöpfe geschätzte Scherz- und Sammelobjekte.
(Quelle: wikipedia)





Ariel
ist eine
Marke für Waschmittel[1], die seit den 1960er Jahren auf dem deutschen Markt vertreten ist, und eines der meistverkauften Waschmittel Europas. Hersteller ist Procter & Gamble.

Im Jahr 1966 erschien Ariel mit der Ariel-Trommel unter dem Slogan „Ariel zum Reinweichen“ erstmals auf dem deutschen Markt. Das erste Vollwaschmittel folgte 1968. Mit ihm tauchte auch Klementine erstmals auf deutschen Bildschirmen auf – für die folgenden 18 Jahre wurde sie mit ihrer weißen Latzhose und dem Slogan „Nicht nur sauber, sondern porentief rein“ zur Waschmittel-Werbeikone auf dem deutschen Markt. Klementines Latzhose sowie ihre Mütze waren kurzzeitig im Haus der Geschichte in Bonn zu sehen und sind heute im Deutschen Werbemuseum ausgestellt.

Seit den 1970er Jahren gibt es Ariel für die Hauptwäsche bis 60 Grad. Später wurden Waschpulver mit multifunktionellen Inhaltsstoffen (Ariel Futur / Futur Color) sowie Nachfüllpacks oder Dosierhilfen entwickelt.
(Quelle: wikipedia)


Nevr-Dull  Poliermittel wird immer noch von der George Basch Comp. produziert. Diese Dose kostete 2,88 DM bei 11% Mwst. Sie wurde also vor 1977 gekauft.


Das Rasiermesser ist von der Anton Wingen jr./Solingen.
Vertrieben wurde die Klinge von W. Clauberg.


Ein handliches kleines Fleischerbeil, Länge ca. 60cm.








Dat jute Familienfeiernbesteck aus Neusilber weil es Pflegeleichter ist.

Neusilber ist die Bezeichnung für eine Kupfer-Nickel-Zink-Legierung mit hoher Korrosionsbeständigkeit, Festigkeit und silberähnlichem Aussehen. Neusilber wird insbesondere für Tafelgeräte, Beschläge und Schmuck verwendet.

Für Neusilber gibt es auch die Bezeichnungen Alpaka/Alpacca (geschütztes Warenzeichen), Argentan, Minargent, die französische Bezeichnung Cuivre blanc und die aus dem Chinesischen stammende Bezeichnung Packfong. Auch die Bezeichnung Hotelsilber wird verwendet. Im Spanischen ist Neusilber auch als plata alemana und im Englischen als German Silver (beides deutsches Silber) bekannt. Galvanisch versilbertes Neusilber wird als Chinasilber bezeichnet.

Neusilber ist die Bezeichnung für eine Kupfer-Nickel-Zink-Legierung mit hoher Korrosionsbeständigkeit, Festigkeit und silberähnlichem Aussehen. Neusilber wird insbesondere für Tafelgeräte, Beschläge und Schmuck verwendet.

Für Neusilber gibt es auch die Bezeichnungen Alpaka/Alpacca (geschütztes Warenzeichen), Argentan, Minargent, die französische Bezeichnung Cuivre blanc und die aus dem Chinesischen stammende Bezeichnung Packfong. Auch die Bezeichnung Hotelsilber wird verwendet. Im Spanischen ist Neusilber auch als plata alemana und im Englischen als German Silver (beides deutsches Silber) bekannt. Galvanisch versilbertes Neusilber wird als Chinasilber bezeichnet.
(Quelle; wikipedia)




Ein schöner alter Spiegel.





Diverse Schmuckkästchen meiner Oma.




Ein Ringschälchen. Aufdruck: Germany 654


Das Zündwarenmonopol in Deutschland geht zurück auf das 1930 durch den Reichstag erlassene Zündwarenmonopolgesetz. Aufgrund dieses Gesetzes durften Zündhölzer im Deutschen Reich und in der Folge auch in der Bundesrepublik Deutschland nur von der Deutschen Zündwaren-Monopolgesellschaft vertrieben werden. Die Markennamen waren Welthölzer und Haushaltsware. Den deutschen Herstellern wurden bei der Einrichtung des Monopols Produktionskontingente zugeteilt; Exporte oder die Neugründung von Unternehmen waren nicht erlaubt. Das Monopolgesetz entstand auf Betreiben des schwedischen Industriellen Ivar Kreuger, der an Deutschland, wie auch an 16 andere Länder, im Austausch dafür hohe Kredite zu günstigen Bedingungen vergab.

Das Deutsche Reich war damals geschwächt durch die Weltwirtschaftskrise und die Reparationszahlungen aufgrund des verlorenen Ersten Weltkrieges. Die Reichsregierung einigte sich mit Kreuger schließlich auf eine Anleihe in Höhe von 500 Millionen Reichsmark; die Laufzeit war 53 Jahre, also bis 1983. Der Zinssatz betrug 6 %.

Am 28. Januar 1930 verabschiedete der Reichstag mit 240 zu 143 Stimmen bei 7 Enthaltungen und einer ungültigen Stimme das Zündwarenmonopolgesetz,[1] das tags darauf ausgefertigt[2] und am 30. Januar im Reichsgesetzblatt verkündet wurde.[3] Zu diesem Zeitpunkt hatte Kreuger durch Dumpingmethoden für seine Zündhölzer einen Marktanteil von etwa 65 % erreicht. Eine weitere Steigerung schien allerdings aufgrund der Konkurrenz durch russische Billigzündhölzer ohne Monopolstellung kaum möglich. Aufgrund ihrer Identität mit dem Deutschen Reich übernahm die Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auch das Zündwarenmonopol. Die Reichsanleihe wurde komplett zurückgezahlt und das Zündwarenmonopol erst zum vorgesehenen Termin (16. Januar 1983) aufgehoben.[4] Daraufhin fielen die Preise um ein Drittel.
(Quelle: wikipedia)



Ich denke mit diesem Gerät wurde früher Butter geschlagen. Es war eher unpraktisch weil sich die Welle nicht entfernen ließ was die Reinigung erschwerte. Dazu gehört noch ein Deckel mit der Aufschrift "Pförtner Seesen".

Unter einem Butterfass versteht man eine Tonne (meistens aus Holz), in die der abgeschöpfte Rahm gegeben und anschließend zu Butter gestampft wird. Früher war dieses das am weitesten verbreitete Gerät zum Buttern.

Die Butterfässer bestehen sämtlich aus einem Gefäß, in dem der Rahm auf verschiedene Weise in Bewegung gebracht wird. Man unterscheidet

  • Stoßbutterfässer mit stehendem Fass und auf- und abgehendem Stößer,
  • Schlagbutterfässer mit horizontaler oder vertikaler, mit Schlägern versehener Welle und
  • Roll- oder Wiegenbutterfässer, bei welchen die ganze Tonne oder der Kasten mit dem Rahm in Bewegung gesetzt wird.
Ein frühes mechanisch angetriebenes Butterfass beschrieb der Theologe und Erfinder Benjamin Georg Peßler bereits im Jahr 1796.
(Quelle wikipedia)



Ein alter Bohnenschnippler der Firma Grefi D.R.G.M.


Eine alte Schälmaschine der Firma Chriso, Modell Record.


Eine schöne Wurst- oder Käse- Schneidemaschine der Firma Alexanderwerk, Modell Westfalia 4001. Eigentlich sehr hochwertig aus Email und Stahl hergestellt. Nur beim Getriebe wurde billiger Spritzguss verwendet weshalb die Maschine nicht mehr funktionsfähig ist.

Auf einer Amerikareise entdeckte der Gründer und Eigentümer von Alexanderwerk – Alexander von der Nahmer – den Fleischwolf. Eine Zuführschnecke förderte das Gut einem mitrotierenden Messer zu und sorgt so für die definierte Zerkleinerung von Fleisch, Fisch, Gemüse oder Obst. Der kleine rote „Alexanderwolf“ fehlte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in keiner deutschen und europäischen Küche.

Die systematische Weiterentwicklung und der kontinuierliche Aufbau von Wissen und Erfahrung sind bis heute die Erfolgsfaktoren für Alexanderwerk. Das Prinzip der Zuführung über eine Förderschnecke findet sich in einer Vielzahl von Maschinen, nicht zuletzt in sämtlichen Walzenpressen. Die definierte Zerkleinerung von Produkten kennzeichnet einen Großteil unserer Produkte. Zusätzlich zur Nahrungsmittel verarbeitenden Industrie haben wir unsere Lösungen für die leistungsorientierte chemische und die anspruchsvolle pharmazeutische Industrie ausgeweitet.
Alexanderwerk wurde 1885 von Alexander von der Nahmer (geb. 1837) gegründet. Der Volksmund nannte die Eisengießerei mit mechanischer Bearbeitung – wohl in Ermangelung eines griffigeren Namens – Alexanderwerk. Zuvor war von der Nahmer Leiter eines Walzwerkes in Troisdorf und Gesellschafter der Bergischen Stahl Industrie (BSI) gewesen. Vom Erlös seiner Anteile kaufte er das über 80.000 qm große Grundstück, auf dem sich noch heute die Produktion von Alexanderwerk – durch das Wachstum der Stadt heute mitten in der Stadt Remscheid – befindet. Die Produkte von Alexanderwerk waren Gussartikel für den täglichen Bedarf.

Während einer Amerikareise lernte er den Fleischwolf kennen, den er einige Zeit später in Remscheid in Lizenz produzierte.

1899 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt – steigender Bedarf an Kapital aufgrund des rasanten Wachstums setzte das Vorzeichen.

Um 1900 erweiterte Alexanderwerk die Produktpalette um Maschinen für die Großküche. Die Industrialisierung und der damit einhergehende, steigende Trend zur Kantinenverpflegung bereiteten hier schnell wachsende Märkte.

In den 1930er Jahren entstanden die ersten Maschinen für die chemische und pharmazeutische Industrie. Alexanderwerk profitierte von seinen langjährigen Erfahrungen im Bereich der Zerkleinerung und Rühren, Reiben, Kneten, Mischen.

1943, bei der Bombardierung Remscheids, wurde das Werk fast vollständig zerstört und nach 1945 wieder aufgebaut.

2005 wurde für den Vertrieb der Maschinen für die Nahrungsmittelverarbeitende Industrie und die Großküchenmaschinen die AlexanderSolia GmbH gegründet. Die Produktion in diesem Bereich wurde 2007 durch die Übernahme der Marke Solia Palmer in die neu gegründete FoodTec GmbH ergänzt.

Heute ist die Alexanderwerk AG weltweit technologisch führend in der Produktion von Walzenpressen, Granulatoren für die
Trockenkompaktierung und Granulierung in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Die Maschinen und Anlagen des Unternehmens werden weltweit von allen namhaften Produzenten eingesetzt.
(Quelle: alexanderwerk.com)


Eine Brotschneidmaschine der Firma Alexanderwerk.


Das Universalhandrührgerät der Firma Rose.


Leider sind keine Süßigkeiten mehr da.

Die Stollwerck GmbH ist ein deutsches
Lebensmittelunternehmen aus Köln, das durch die Produktion von Schokolade bekannt wurde. Stollwerck gehört seit 2002 der Barry Callebaut AG.

1839 eröffnete Franz Stollwerck in Köln ein Werk zur Hustenbonbon-Produktion, welchem nach nur zwei Jahren der Durchbruch gelang. 1860 wurde die Produktion um Schokolade, Marzipan und Printen erweitert.

Nach dem Tod von Franz Stollwerck 1876 übernahmen seine fünf Söhne die Leitung der Firma und bauten sie bis 1902 zu einer weltweit operierenden Aktiengesellschaft mit Werken in Europa und Amerika aus.

Bereits 1871 wurde die Firma Gebr. Stollwerck gegründet, die die Industrialisierung der Schokoladenproduktion voranbrachte. Insbesondere der zweitjüngste der Brüder, Ludwig Stollwerck, war technischen Entwicklungen gegenüber aufgeschlossen. Im Jahre 1887 stellte Fa. Stollwerck die ersten Automaten auf. Schon sechs Jahre später, 1893, waren es 15.000 Automaten, mit denen Stollwerck-Schokolade verkauft wurde.

Gebr. Stollwerck ging mit ihren Waren massiv in den Export. Tochterfirmen entstanden in England, Belgien und Österreich-Ungarn. In den USA gründete Stollwerck 1894 mit dem deutschen Kaufmann John Volkmann die Firma Volkmann, Stollwerck & Co., die in New York eine Fabrikation von Stollwerck-Automaten errichtete. Allein auf New Yorker Bahnhöfen standen Anfang der 1890er Jahre über 4.000 ihrer Automaten.

Auch im 1895 beginnenden Kinematographengeschäft war Stollwerck führend tätig. Erst der 1914 beginnende Erste Weltkrieg beendete den rasanten Aufstieg der Stollwercks.

Karl Stollwerck errichtete 1927 das Stollwerck-Mausoleum in Oberbayern.

Durch die Weltwirtschaftskrise 1930, den Zweiten Weltkrieg und den damit verbundenen Beschädigungen an Werken in Deutschland, Enteignungen im Ausland sowie verschiedenen Fehlinvestitionen geriet Stollwerck in eine finanzielle Schieflage, die erst durch die Übernahme des Unternehmens durch Hans Imhoff im Jahr 1972 behoben werden konnte. Stollwerck wurde durch seine Leitung in den nächsten 30 Jahren zu einem der größten Schokoladenhersteller mit Werken im In- und Ausland und übernahm traditionsreiche Marken wie Sprengel und Sarotti.

Nach dem Mauerfall engagierte sich Stollwerck als erster Schokoladenhersteller in den neuen Bundesländern und übernahm die Thüringer Schokoladewerk GmbH in Saalfeld, die mit der Marke Rotstern größte Schokoladenfabrik der DDR war.

In Ungarn wurde das Unternehmen nach der Eröffnung einer Fabrik in Székesfehérvár 1995 zum Marktführer auf dem Schokolademarkt. In Polen und Russland ist Stollwerck ähnlich erfolgreich.

1993 ließ Imhoff im Kölner Rheinauhafen für 53 Millionen DM das Imhoff-Schokoladenmuseum errichten, in dem viele Gegenstände aus der Stollwerck-Geschichte ausgestellt werden.

2002 verkaufte Imhoff den Konzern an die Barry Callebaut AG. Das Unternehmen gehörte von da an dem weltgrößten Kakao- und Schokoladenhersteller an, der mehrheitlich im Besitz der Familie Jacobs ist. Barry Callebaut nahm Stollwerck kurze Zeit später von der Börse und schloss das traditionsreiche Werk in Köln, wo nur noch die Verwaltung erhalten blieb. Anfang Oktober 2011 wurde Stollwerck von Barry Callebaut an die belgische Unternehmensgruppe Baronie verkauft.[1]
(Quelle: wikipedia)






 

Heute waren schon 10 Besucher (27 Hits) hier!