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Die Horex Regina war ein Motorrad mit Einzylindermotor, das das Horex-Columbus-Werk in Bad Homburg von 1950 bis 1958 baute. Konstrukteur Hermann Reeb, der schon in den 1930er-Jahren bei Horex arbeitete, hatte das Modell aus dem Typ SB 35 entwickelt.
(Quelle: wikipedia)

Mein Großvater war einer der Organisatoren der Internationalen Motocrossrennen in Brühl in den 50ern. Er selber fuhr mit einer 250er DKW.

Overstolz ist eine Zigarettenmarke der ehemaligen Kölner Zigarettenfirma Haues Neuerburg. Die Marke wurde nach dem alten Kölner Patriziergeschlecht der Overstolzen benannt. In den 1960er-Jahren war der deutsche Schauspieler Heinz Engelmann das Werbegesicht der Zigarettenmarke, für die er Zeitungs- und Fernsehwerbung machte. Overstolz-Zigaretten werden heute von der Firma Japan Tobacco in Trier m Kriminalroman Der Nasse Fisch, von Volker Kutscher, der 1929 in Berlin spielt, raucht der Protagonist Gereon Rath Overstolz Zigaretten.
(Quelle: wikipedia)


Bereits 1930 nahm in Hamburg Bahrenfeld mit der ersten eigenen Zigarettenfabrik das eigentliche Stammwerk der British American Tobacco in Deutschland die Produktion auf. Ein Jahr später erscheint die Marke Gold Dollar in einer typisch amerikanischen und in Deutschland noch unbekannten Weichpackung als Pionier der heute noch vorherrschenden Blend-Cigaretten am Markt.
Der Ausbruch des zweiten Weltkrieges wirkt sich auch auf die Zigarettenfabrikation aus: Zigaretten werden kontigentiert, erfolgreiche und anspruchsvolle Marken werden aufgrund der kriegsbedingt schlechten Rohtabakqualität bei allen Herstellern vom Markt genommen, bald folgt die namenlose deutsche Einheitszigarette.1950 kann das Unternehmen seine erfolgreiche Vorkriegsstrategie fortführen: Die jetzt wieder - bis heute - produzierte Gold Dollar erobert als erste echte Vorkriegsmarke die Gunst der Konsumenten und erzielt noch im gleichen Jahr einen Marktanteil von 16 Prozent.
(Quelle: Cigarre24.de)


Die Marke LUX wurde von Martin Brinkman AG eingeführt und gehört jetzt zu BAT.


1948 brachte das Unternehmen Reemstsma eine neue Zigarette auf den Markt. Der Name "Collie" klang amerikanisch, und gemäß dem damaligen Trend bestand die Zigarette zum Teil aus amerikanischem Tabak.
(Quelle: faz.de)
 

Bei G. Zuban München, Königlich Bayerische Hof-Cigaretten-Fabrik wurden hier Tabakblätter mit der Hand zu feinen Rauchwaren verarbeitet. Die Firma Zuban und ihre Manufaktur wurde zunächst vom Haus Neuerburg, dann vom Wettbewerber Reemtsma aufgekauft. Seit 1975 gehörte das Gelände dem amerikanischen Tabakkonzern Philip Morris. Bis 2008 wurden täglich rund 20 Mio. Zigaretten produziert.Der würzige Duft der Tabakblätter ist noch heute in einigen Hallen zu schnuppern.
(Quelle: werkstadt-sendling.de)


Diese Uhr dürfte wohl aus den 70ern stammen.

HB ist der
Markenname für Zigaretten der British American Tobacco (BAT), dem weltweit zweitgrößten Tabakkonzern. Der Name HB leitet sich von dem Namen der Dresdner Zigarettenfabrik „Haus Bergmann“ ab, die 1932 von BAT aufgekauft wurde.

HB-Zigaretten wurden erstmals 1955 auf den Markt gebracht. Beworben wurde die Marke zunächst mit dem Spruch „Eine Filterzigarette, die schmeckt“. Dies war eine Innovation auf dem deutschen Markt, auf welchem Filterzigaretten zum Zeitpunkt der Einführung von HB-Zigaretten gerade mal einen Marktanteil von 7,2 % erreichen konnten; durch die Einführung der HB wurde der Prozess hin zur Filterzigarette deutlich beschleunigt. Die HB-Zigaretten verbreiteten sich schnell auf dem deutschen Markt und galten auch wegen ihres schlichten Designs, auf welches die Marke heute noch aufbaut (siehe Bild) als jung und dynamisch und somit für junge Leute attraktiv.

Weniger um junge und dynamische Leute als um schlichten Profit ging es British American Tabacco als sie in den siebziger Jahren das internationale Handelsembargo gegen Rhodesien umging und dort HB auf den Markt brachte. Es war eine Investition, die sich auszahlen sollte. Noch Mitte der neunziger Jahre - Rhodesien war längst unabhängig und hieß nun Simbabwe - war es Marlboro nicht gelungen, sich auf dem lokalen Markt des Landes zu platzieren, der immer noch von HB dominiert wurde.
(Quelle: wikipedia)


Diese Zigarren mit Lokalkolorit wurden von Ludwig Hölzer vertrieben.
 

Die Austria Tabak GmbH entstand aus der Tabakregie, ab 1949 Austria Tabakwerke AG. Die Tabakregie waren bis zum EU-Beitritt Inhaber des österreichischen Monopols auf Anbau, Verarbeitung und Vertrieb von Tabak und Tabakwaren. 2001 wurde Austria Tabak vollständig privatisiert und von der staatlichen ÖIAG an die britische Gallaher Group verkauft. 2003 musste die Marke in "Meine Sorte" umbenannt werden. Seit dem 18. April 2007 gehört Austria Tabak zu JT International, nachdem diese die Gallaher Group übernommen hat.

In Deutschland ist man mit der GALLAHER Deutschland GmbH (vormals Austria Tabak GmbH) vertreten, die insbesondere die Marken Benson & Hedges, Meine Sorte, Ronson und Nil vertreibt. Bei Eigenmarken des Handels hält man mit circa 50 % Anteil die Marktführerschaft. Die 1923 gegründete deutsche Niederlassung wurde zum 31. Dezember 2007 als Folge der Übernahme der Gallaher Group durch Japan Tobacco geschlossen.

An der Lekkerland GmbH & Co. KG wird ein 25,1-prozentiger Anteil gehalten. Bei der Tobaccoland Automatengesellschaft mbH & Co. KG ist man Mehrheitseigentümer.

Die ATW wurden daraufhin zum Kontinentaleuropazweig (Continental Europe-Division, CED) der neuen Mutterfirma ausgebaut.
(Quelle: wikipedia)
 

Von dieser Firma verkauften wir viele Zigarren, Stammhaus, Fehlfarben etc. Meine Mutter meint das es eine Handelsmarke der Ferrauti G.m.b.H ist, da man im Netz nichts findet.


Die Lieblingsmarke von meinem Uropa Engelhardt.


Jährlich verkauft der schweizer Zigarrenhersteller Villiger Söhne Holding AG etwa eine Milliarde an Zigarren und Cigarillos. Zu den gegründeten Labels gehört dabei auch die Schwarze Weisheit, eine brasilianische, maschinell hergestellte Shortfiller-Zigarre, die schon seit Jahren überzeugt und eine feste Anhängerschaft hat. Sie gilt als recht mild bis kräftig in der Stärke und blumig, nussig, leicht süßlich bis würzig im Geschmack, wobei auch einige Kräuter- und Kaffeenuancen möglich sind; auch im Abbrand und Zug überzeugt die Schwarze Weisheit. Die Zigarren sind in einer 25er-Packung beziehungsweise 25er-Dose erhältlich und bereits angeschnitten. Für den brasilianischen Tabakgenuss sind die Zigarren der Villiger-Marke absolut empfehlenswert.
(Quelle: zigarren.org)



Maleppa Gold vom Zigarrenhändler Leopold Engelhardt.  1863 gründete er mit Friedrich Biermann eine Zigarrenfabrik in Verden, die 1864 den Namen Leop. Engelhardt & Biermann erhielt. Die Fabrik erweiterte sich 1867 mit Filialen in Westfalen. Durch Armeelieferungen konnte die Firma gut profitieren. 1882 kamen weitere Fabriken in Süddeutschland hinzu. Als Engelhardt 1884 austrat wurde die Firma ein Familienbetrieb. Sie gewann internationale Bedeutung und setzte ihre Produkte in England, Schweden, Norwegen Russland, Portugal, der Schweiz, Südafrika und in den deutschen Kolonien ab. Die Firma hatte in Deutschland um die 70 Einzelbetriebe. Da die Werbung als Hoflieferant des Khedive von Ägypten ausweist sollte sie zwischen 1867 - 1914 hergestellt worden sein da dieser Titel nur in diesem Zeitraum geführt wurde.
(Quelle: wikipedia)


Diese Brühler Spezialität ist im Internet völlig unbekannt und auch die Adresse:

"Brühler Dampfbranntweinbrennerei u. Likörfabrik Adolf Krauss Pingsdorfer Str. 79  1934, 51, 69, 81"
ist nur auf der Seite
 
www.minzen.com
zu finden.


Die Whisky-Marke Dewar wurde von John Dewar, Sr. im Jahre 1846 erfunden. Unter der Kontrolle seiner beiden Söhne, John A. Dewar Jr. (Lord Forteviot) und Thomas "Tommy" Dewar (Lord Dewar), wurde die Marke 1896  zu einem globalen Markenzeichen ausgebaut. Tommy wurde als Autor eines Reiseberichts berühmt, "Ramble Round the Globe". Dort dokumentierte er seine Reisen unter seinem Namen Dewar. Dewar expandierte durch den Bau der Aberfeldy Distillery im Jahre 1896, die Single Malt Scotch Whisky unter dem Label Aberfeldy 12 und Aberfeldy  21 produziert .

Das Unternehmen gliederte die Distillers Company im Jahr 1925 ein. Distillers wurde von Guinness im Jahr 1986 erworben und durch Fusion mit Grand Metropolitan zu Diageo im Jahr 1997 umbenannt. Diageo verkauft Dewar an Bacardi im Jahr darauf.

Dewars White Label wurde erstmals 1899 durch John Dewar & Son ersten Master Blender, AJ Cameron erschaffen. Er hat sich zum beliebtesten Blended Scotch Whisky ist in den vergangenen 100 Jahren entwickelt. Eine Mischung besteht aus bis zu 40 Single Malt Scotch Whisky, der Geschmack als "Heidekraut und Honig.  gekennzeichnet

(Quelle: wikipedia)




Die Gebr. Both GmbH in Goch, produziert in über hundertjähriger Tradition den Löwentor Fleischhauer - Kräuter Bitter und Klarer mit Speck.


Der Steinhäger ist eine mit Wacholder aromatisierte Spirituose. Seinen Namen hat er aus der ostwestfälischen Gemeinde Steinhagen zwischen Bielefeld und Halle (Westf.) am Südhang des Teutoburger Waldes. Dort entwickelten sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts insgesamt 20 Hausbrennereien, die Wacholderwasser und Wacholderöl herstellten. Heute stellen noch zwei Brennereien den Steinhäger her (Firma Schwarze-Schlichte in der ehemaligen Brennerei H. C. König und die Brennerei Zum Fürstenhof Robert H. Günther, die seit 1955 eine Tochtergesellschaft der Haller Firma Kisker ist). Charakteristisch ist die längliche Flasche aus braunem Steinzeug, die „Kruke“, oder umgangssprachlich „Betonbuddel“ genannt wird. „Steinhäger“ ist seit 1989 durch eine entsprechende EG-Verordnung eine geschützte geographische Herkunftsbezeichnung
. Jeder heute produzierte Steinhäger wird in Steinhagen gebrannt.
(Quelle: wikipedia)



Mit einem Grundkapital von nur 600.000,- Mark wurde die Ferd.Rückforth Nachf. unter der Übernahme der seit 1742(!!!) bestehenden gleichnamigen offenen Handelsgesellschaft 1912 in Stettin gegründet. Rückforth beschäftigte sich u.a. mit der Herstellung und dem Vertrieb von Weinbrand, Spirituosen, Teigwaren, Bier und Tabak. Außerdem besaß das Unternehmen viele Beteiligungen an Brauereien und Brennereien. Großaktionär war die Treuhand- und Verwaltungs-AG, die im Besitz der Familie Rückforth war.
(Quelle: mcd-hwp.de)



Doornkaat ist der Name einer Spirituosenmarke und auch des dahinter stehenden, damaligen Unternehmens Doornkaat AG aus der Stadt Norden in Ostfriesland. Der dreifach gebrannte Korn wird in einer grünen Vierkantflasche angeboten und hat einen Alkoholgehalt von 38%. Hape Kerkelings Figur Horst Schlämmer genehmigt sich gern einen Doornkaat, auch vor laufenden Kameras, und trug so in jüngster Zeit zur Bekanntheit der Marke bei.
Doornkaat wurde 1806 in Norden von dem aus Groningen stammenden Mennoniten Jan ten Doornkaat Koolman gegründet. Unterstützt wurde er hierbei durch den wohlhabenden Norder Kaufmann Cremer, ebenfalls ein Mennonit. Trotz großer Konkurrenz (es gab seinerzeit in Norden 24 Kornbrennereien) setzte er sich mit seinem Produkt durch. Im Laufe der Jahrzehnte wurde Doornkaat sogar zu einer deutschlandweit bekannten Kornmarke. Die Marke „Doornkaat“ wurde am 1. Oktober 1894 angemeldet und am 8. Dezember 1894 in das deutsche Markenregister eingetragen.
(Quelle: wikipedia)



Martini & Rossi ist ein italienischer Alkoholhersteller, der seit 1993 zur Bacardi-Gruppe gehört. Die Firma wurde insbesondere durch den Martini genannten Wermut bekannt. Ein weiteres bekanntes Produkt ist der Martini Prosecco. Martini & Rossi kontrolliert heute auch die Produktion des französischen Wermuts der Marke Noilly Prat. 1863 übernahmen drei Angestellte einer Weinhandelsfirma, der Handelsvertreter Alessandro Martini, der Buchhalter Teofilo Sola und der Kellermeister und Kräuterkenner Luigi Rossi ihre Firma und nannten sie – entsprechend den neuen Eigentumsverhältnissen – in Martini Sola e Cia um. Im selben Jahr begannen sie mit der Produktion von Wermut in der italienischen Kleinstadt Pessione. Nach dem Tod von Teofila Sola 1879 erhielt die Firma den Namen Martini & Rossi.
(Quelle: wikipedia)




Asbach Uralt ist der Markenname des ältesten deutschen Weinbrands, benannt nach dem Unternehmensinhaber Hugo Asbach, der 1892 in Rüdesheim am Rhein im hessischenRheingau-Taunus-Kreis eine „Export-Compagnie für deutschen Cognac“ gründete. Das Unternehmen Asbach gehört heute zu
Underberg.
Asbach war von Beruf
Destillateur und hatte einige Zeit in Frankreich gelebt, ehe er sich in Deutschland selbstständig machte. Sein Ziel war es, deutschen Cognac herzustellen, der den französischen Produkten gleichwertig ist. Die Produkte wurden zunächst als „Rüdesheimer Cognac“ auf den Markt gebracht. Das Unternehmen war anfangs ein Familienbetrieb, ehe 1905 der Weinhändler Albert Sturm als Teilhaber eintrat; der Namen des Unternehmens war nun „Großetablissement der Cognac-Industrie Asbach & Co“. 1907 erfand Asbach den Begriff Weinbrand als deutsche Bezeichnung für Cognac und ließ ihn ebenso wie den Namen Asbach uralt als Warenzeichen beim Patentamt eintragen, wobei uralt für lange Reifezeit des Weines stand. Asbach benutzte den Begriff „Weinbrand“ zunächst nur zusätzlich, da der Begriff den Verbrauchern ja noch unbekannt war und sprach von „Weinbrand-Cognac“. Noch vor dem Ersten Weltkrieg  war in Anzeigen von „altem deutschem Cognac“ die Rede.
Doch nach dem Weltkrieg untersagte der
Versailler Vertrag den deutschen Herstellern ausdrücklich, weiterhin die Bezeichnung Cognac zu verwenden. Damit wurde Weinbrand in Deutschland zum allgemeinen Begriff. 1923 wurde er in das deutsche Weingesetz aufgenommen. In einer Anzeige, die am 21. April 1921 in den Lustigen Blättern erschien, äußerte sich Hugo Asbach zum endgültigen Namenswechsel: „Die französische Cognac-Industrie mag sich der Hoffnung hingeben, daß hierdurch der Wettbewerb der deutschen Weinbrennerei beseitigt werde. Diese Hoffnung wird enttäuscht. Die früher bestehende Voreingenommenheit des deutschen Verbrauchers für alles Fremdländische hat auch bezüglich des Cognacs einer besseren Einsicht platzgemacht. Dadurch werden Millionenwerte der deutschen Volkswirtschaft erhalten bleiben, die andernfalls nutzlos ins Ausland gehen würden.

1924 erfand Asbach dann als neues Produkt die Weinbrand-Pralinen mit Alkoholfüllung, welche vor allem für weibliche Kunden gedacht waren, die sonst keinen Weinbrand tranken. Die Pralinen wurden jedoch auch von Männern bald akzeptiert. Im Jahr 1937 wurde der Werbeslogan "Im Asbach-Uralt ist der Geist des Weines" erfunden, der bis heute benutzt wird. Hugo Asbach starb 1935, und seine beiden Söhne Hermann und Rudolf sowie Franz Boltendahl übernahmen die Unternehmensleitung.

Als Folge des Zweiten Weltkrieges musste die Asbach-Produktion 1943 eingestellt werden; sie wurde erst 1950 wieder aufgenommen. In den 1950er Jahren warb das Unternehmen auch im Fernsehen mit dem Spruch „Wenn einem so viel Gutes widerfährt - das ist schon einen Asbach Uralt wert“, der ebenfalls jahrzehntelang unverändert blieb.

In den 1980er Jahren sanken die Umsatzzahlen, 1991 verkaufte die Familie das Unternehmen an das britische Unternehmen United Distillers, eine Tochter des Guinness-Konzerns. 1999 ging Asbach dann jeweils zu 50 Prozent an Underberg und das niederländische Unternehmen Bols Royal, das bis 2006 zu Remy Cointreau gehörte. 2002 übernahm Underberg dann Asbach komplett. Im Jahr 2001 wurden allein in Deutschland 5,4 Millionen Flaschen Asbach verkauft. Aktuelle Umsatzzahlen liegen nicht vor.

Seit 2002 hat Asbach Uralt von den Lesern des Reader's Digest im Bereich Spirituosen jedes Jahr die Auszeichnung Most trusted Brand (vertrauenswürdigste Marke) zuerkannt bekommen.

Die Marke Asbach uralt ist in Deutschland so bekannt, dass die Bezeichnung „Asbach“ vor allem in der Umgangssprache in der Art eines Synonyms für „uralt“ verwendet wird. Seit Ende 2011 versucht sich die Marke von "uralt" zu lösen.
(Quelle: wikipedia)




Die König-Brauerei ist eine Brauerei in Dortmund-Beeck in der unter anderem das "König Pilsener" (ugs. auch: KöPi) gebraut wird.

Theodor König, 1825 in der Bauerschaft Übbenhagen (heutiges Selm-Cappenberg) geboren, eröffnete die Brauerei 1858 in der damals noch nicht zu Duisburg gehörenden Landgemeinde Beeck. König braute Pilsener Bier, obwohl diese untergärige Brauart damals wenig beliebt war. Für das Jahr 1911 lässt sich erstmals die Marken-Bezeichnung „König-Pilsener“ nachweisen. Das ehemals für seine hopfige Herbe bekannte Bier wurde zunehmend an die Anforderungen an ein Premiumbier adaptiert und massengebrauchsfähig gemacht.
(Quelle: wikipedia)


Die Kulmbacher Sandlerbräu wurde von Lorenz Sandler gegründet. Wie c.a. 50 andere Brauer auch benutzte er damals das Kommunbräuhaus.
1824 genehmigte der Stadtrat ihm die Gründung einer Brauerei mit Mälzerei. Die ersten Jahre waren von bescheidenen Erfolg gekrönt. Doch 1831 "erfand" er eine neue Marktlücke, den Export von Bier.
Die Sandlerbräu hat eine bewegte Geschichte hinter sich, ehe die Brauerei 1980 von der Kulmbacher Reichelbräu aufgekauft wurde. Die Kulmbacher Reichelbräu wurde nach der Übernahme der Kulmbacher Mönchshofbräu und der
EKU Brauerei zur Kulmbacher Brauerei im Jahr 1996.
Die Tradition der Sandlerbräu lebt noch heute in der Kulmbacher Brauerei fort.
(Quelle: oberfrankensei.de)


Es ist unbekannt welcher Philosoph diese tiefschürfenden Worte zuerst aussprach.


Ein Gieslersammelkatalog aus den 80ern.

Die Brauerei, gegründet 1852 wurde 1874 von Friedrich Giesler gekauft. 1998 wurde sie an die Dom Brauerei verkauft.


Unsere Heimat ist Neuhaus, ein Marktflecken in der Frankenalb, von der Burg Veldenstein überragt. für den Tourismus ist die Gegend im oberen Pegnitztal ein wenig abgelegen. Umso stiller und schöner ist es hier. Anfänglich haben wir unser Bier in der gemeindeeigenen Kommunbrauerei gebraut, und erst 1929 ist die Kaiser Bräu eine eigenständige gewerbliche Brauerei geworden, die es bis 1939 gerade mal auf 900 Hektoliter Jahresausstoß brachte.
1946 trat Andreas Laus in die Brauerei ein, die damals den immer noch bescheidenen Ausstoß von etwa 1.800 Hektolitern im Jahr hatte. 1960 wurden bereits 10.000 hl abgesetzt. Die Kommunsudhaus wurde bald zu klein, so daß 1965 ein eigenes Sudhaus am Oberen Markt gebaut wurde. 1970 brauten wir dort schon 35.000 hl und zum 50-jährigen Jubiläum im Jahr 1979 wurden erstmals 100 000 erreicht. Die Entwicklung schritt voran.
Seit der gewerblichen Gründung sind wir eine unabhängige private Bauerei im Familienbesitz. Die größte Privatbrauerei im Nürnberger Land und gleichzeitig eine der modernsten Deutschlands.
(Quelle: Kaiser-braeu.de)


Die Königsbacher Brauerei GmbH & Co KG ist eine
Brauerei in Koblenz. Angefangen hat die traditionsreiche Brauerei 1689 mit dem Brauen von Bier im „Alten Brauhaus“ in der Koblenzer Altstadt. 1885 wurde der Braubetrieb an den Königsbach im Süden von Koblenz direkt am Rhein verlegt. Seit 1992 gehört die Königsbacher Brauerei zum Unternehmensverbund der Karlsberg Brauerei. Zum 1. Januar 2010 hat die Bitburger Holding die nationalen Vertriebs- und Markenrechte der Biermarken „Königsbacher“ und „Nette Edel-Pils“ übernommen, die Braustätte sowie die internationalen Marken-und Vertriebsrechte gehören jedoch weiterhin zu Karlsberg.
(Quelle: Wikipedia)


1894 gegründet, 1899 Klosterbrauerei Diekmann & Reiter, Kloster und Laupus Brauerei AG, 1971 Klosterbrauerei, 1972 Klosterbrauerei GmbH, 1986 Klosterbrauerei KG,




Die Dom-Brauerei ist eine Brauerei mit Sitz in Köln. Die bekannteste Marke des Unternehmens ist Dom Kölsch.

Die Dom-Brauerei AG fungiert als Holding und umfasst die Robert Metzmacher Verwaltungs-GmbH, die Dom-Brauerei GmbH Produktion und Vertrieb, die Rats-Center GmbH Frechen und die Rheingold Gaststätten-Betriebs-GmbH. Mit ersten beiden besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die Vertriebsgesellschaft deutscher Brauereien mbH besitzt gut 95% der Anteile. Die Biere der Dom-Brauerei werden bei der Erzquell-Brauerei als Lohn-Brau produziert.

Im Jahre 1894 kauften die Gebrüder Steingröver von Carl Göters die zwei Kölner Hausbrauereien Johann Joseph Creischer und Cornelius Schieffer sowie ein 14.000 Quadratmeter großes Gelände an der Tacitus- und Goltsteinstraße und nannten den Zusammenschluss "Hirsch-Brauerei Göter § Steingröver, Köln-Bayenthal, Alteburger Straße 242, Kontor Tacitusstraße 12". Im Jahre 1900 wurde die Hirsch-Brauerei in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

In den darauffolgenden Jahren wurde Brauerei durch Zukauf einiger kleinerer Brauereien in Köln und Umgebung vergrößert. In der Hirsch-Brauerei wurde vorwiegend "Hirsch Gold Export" und "Hirsch-Edel-Pils" produziert. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Brauerei zerstört, die Beseitigung der Schäden zog sich bis 1956 hin.
Ab diesem Zeitpunkt wurde dann überwiegend Dom Kölsch produziert. Ab Mitte der 1960er Jahre wurden die Kapazitäten erhöht. 1972 wurde die Dom-Brauerei, nach dem Zusammenschluss mit der Hitdorfer Brauerei AG, von der Stern-Brauerei Carl-Funke AG, Essen, übernommen. Seit 1974 wird in der Dom-Brauerei nur noch Dom Kölsch gebraut. Seit 1987 wird die Dom-Brauerei als juristisch selbständiges Unternehmen innerhalb der Stern-Gruppe geführt. 1989 wird die Brauerei

Jos. Degraa Erben KG, Aachen, 1994 die Privatbrauerei Robert Metzmacher GmbH & Co. KG, Frechen (Rats Kölsch) und 1998 die Giesler Brauerei GmbH & Co. in Brühl übernommen. 1998 wurde die Stern Brauerei Carl Funke AG in die Dom-Brauerei AG umbenannt. 2001 wurde das Produktionsgelände in der Tacitusstrasse verkauft und dafür eine Produktionsstätte, Veranstaltungsräumlichkeiten und ein Biergarten von der Küppers-Brauerei übernommen. In diesen Veranstaltungsräumlichkeiten wurde ein historisches Brauereimuseum untergebracht.

Auf Grund wirtschaftlicher Schwierigkeiten wurde die Bierproduktion Ende 2005 ausgelagert und das Gelände in der Alteburger Straße 2006 wieder verkauft. Das Gelände wurde inzwischen eingeebnet. Die Giesler's Gaststättenbetriebs-GmbH wurde 2008 aufgelöst. Weiter wurde mithilfe eines Squeeze-out als Hauptinsolvenzverfahrens sämtliche, im Streubesitz befindliche Aktien aufgekauft und die Dom-Brauerei AG in eine GmbH umgewandelt.
(Quelle: wikipedia)

Der Kalender probagiert einen etwas zweifelhaften Alkoholkonsum. Das Bierchen sollte vor/während und nach der Arbeit genossen werden um optimale Ergebnisse zu erzielen.
















Die Feist-Sektkellerei AG hatte ihren Firmensitz in
Frankfurt am Main. Das Nachfolgeunternehmen „Feist Belmont'sche Sektkellerei GmbH“ mit Sitz in Trier ist heute eine Tochter der „Sektkellerei Schloss Wachenheim

Im Jahr 1795 durften sich die aus Koblenz stammenden Juden Josef Feist (??-1795), dessen Sohn Löb Josef Feist (1770-1816) und - zwei Jahre später (1797) - Josefs Verwandter Moses Feist, alle genannt Schuppach (auch Schubach), mit Ehefrau Täubchen, geborene Callmann aus Trier, alle kurtrierischeSchutzjuden, auf Empfehlung von Erzherzog Carl als erste jüdische Weinhändler in der Frankfurter Judengasse niederlassen. Bedingt durch die Kontinentalsperre war es bald nicht mehr möglich, Transport und Handel des französischen Rotweins über die deutschen Seehäfen abzuwickeln. Statt dessen wurde dieser Wein jetzt über Land auf dem Weg über Frankfurt geliefert.

Die Enkelsöhne Feist gründeten im Jahr 1828 das Unternehmen „Gebrüder Feist & Söhne“, eine „Fabrik moussierender Rhein- und Moselweine“, Firmensitz im Jahr 1868 in der Neuen Mainzerstraße 40 in Frankfurt. Jahrzehnte später war die Firma, ab Juli 1908 als „Feist-Sektkellerei AG“, eine der erfolgreichsten und bekanntesten Sektkellereien des Deutschen Reiches geworden. Alfred Feist-Belmont (1883-1945) leitete im Jahr 1914 das Unternehmen, als der Erste Weltkrieg begann. Er engagierte mit den GrafikernEmil Doepler jun., der für Kaiser Wilhelm II. die preußische Königskrone entworfen hatte, und Carl Tips die besten Designer seiner Zeit und verschaffte sich durch intensive Werbung einen starken Wettbewerbsvorteil.

Mit patriotischen Bildmotiven und der speziell für die kämpfende Armee abgefüllte Sektmarke „Feist Feldgrau“ wurde das Geschäft forciert. Die Etiketten zeigen Flieger, die ihre Luftsiege bei „Feist Feldgrau im Felde“ feiern und einen Landser, der eine Kiste „Feist Cabinett Hochgewächs“ durch den Wald schleppt. Im letzten Kriegsjahr konnte die Sektkellerei allerdings nicht mehr liefern.

Nach der NS-Zeit und dem Zweiten Weltkrieg wurde die Sektkellerei mehrfach weiterverkauft. Ab August 1941 hieß das Unternehmen „Feist-Belmont'sche Sektkellerei AG“, später wurde es als „Feist Belmont'sche Sektkellerei GmbH“ nach Trier verlegt.
(Quelle: wikipedia)


Mumm Sekt ist ein Markenname des Sektherstellers Godefroy H. von Mumm & Co. Sektkellereien GmbH in
Hochheim am Main, heute Teil der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien.

Die drei deutschen Brüder Gottlieb, Jacobus und Philipp Mumm gründen 1827 im französischen Reims die Champagnerkellerei P. A. Mumm, benannt nach ihrem Vater Peter Arnold Mumm. Der Bankier und Weinhändler Peter Arnold Mumm stammte aus Solingen, er hatte durch Weinspekulation mit dem sogenannten „Kometenjahrgang“ (nach dem Halleyschen Kometen) des Schloss Johannisberg große Gewinne gemacht.

Nach dem Tod von Gottlieb Mumm kommt es 1852 durch Unstimmigkeiten zur Aufspaltung in die zwei Unternehmen

G. H. Mumm & Co. (nach Gottlieb Mumms Sohn Georg Hermann) und Jules Mumm & Co. (nach Jacobus Mumms Sohn Julius Engelbert). Jules Mumm nutzte die Bekanntheit des roten Bandes der Ehrenlegion als Wiedererkennungszeichen für seine Marke Mumm; die Marke „Cordon Rouge” wurde geboren. 1910, nach Auflösung der Firma Jules Mumm & Co., erwirbt Peter Arnold Maximilian Mumm (genannt „Georges de Mumm“) für G. H. Mumm & Co. die Rechte der Marke Jules Mumm.

1914, nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, wurde die Familie Mumm, die nie die französische Staatsbürgerschaft angenommen hatte, enteignet und kehrte nach Deutschland zurück. 1922 wurde die Firma Mumm & Co. durch Godefroy H. von Mumm, den Sohn Georges de Mumms, in Frankfurt am Main gegründet. Seit 1970 gehörte das Sekthaus Mumm & Co. – ebenso wie das Champagnerhaus G. H. Mumm – zum kanadischen Seagram-Konzern. Das Sekthaus einschließlich der Firma Matheus Müller Sektkellereien in Eltville am Rhein (MM Extra) ging am 16. Januar 2002 an die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien.
(Quelle: wikipedia)



Die Deinhard Sektkellerei KG ist eine deutsche
Sekt- und Weinkellerei mit Sitz in Koblenz. Das Unternehmen geht auf ein im Jahre 1794 von Johann Friedrich Deinhard eröffnetes Einzelhandelsgeschäft zurück und gehört heute zur Unternehmensgruppe Henkell & Co. Sektkellerei, welche innerhalb des Oetker-Konzerns die Interessen der Wein-, Sekt- und Spirituosenhersteller vertritt.
(Quelle: wikipedia)


Dies sind einige Brühler Geschäfte die sich ihre Werbung selber zusammen gebastelt haben.





Eine Flasche Cola für 35 Pfg gibt es schon länger nicht mehr...


Dieser Werbehut ist wohl aus den 70ern.

Coca-Cola, oder kurz Coke, ist das geschützte Warenzeichen für ein koffein- und kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk und seine koffeinfreien Varianten. Sie ist die weltweit erste und umsatzstärkste Cola-Marke. Inhaber ist die The Coca-Cola Company aus Atlanta in den USA, der größte Softdrinkhersteller weltweit.

Der „Coca-Cola“-Schriftzug ist eines der bekanntesten Markenzeichen der Welt und ein Symbol für den westlichen Lebensstil.

Erfunden wurde das ursprüngliche Getränk Coca-Cola von dem US-Amerikaner John Stith Pemberton (1831-1888). 1888, kurz vor dem Tod des Erfinders, erwarb der ApothekengroßhändlerAsa Griggs Candler für 2.300 US-Dollar die gesamten Rechte an Coca-Cola. 1892 gründete er The Coca-Cola Company. Ein Jahr später ließ Candler Coca-Cola als Marke schützen und vermarktete sein Produkt schon bald in den gesamten USA und seit 1896 auch im benachbarten Ausland.

Neben dem Hauptsitz in Atlanta entstanden in dieser Zeit neue Zweigstellen in Los Angeles, Chicago, Philadelphia, New York und Dallas. 1904 ließ Candler den nach ihm benannten Turm als Firmensitz errichten, das erste Gebäude in Atlanta, das höher als der Kirchturm war. In sein Fundament ließ er eine Kupferkassette mit seinem Bildnis und einer Flasche Coke ein.

1917 zog sich Candler aus der Firma zurück und wurde Bürgermeister von Atlanta (1917–1919). Im Januar übergab Asa Candler die Führung des Geschäfts an seinen Sohn Howard. An Weihnachten des Jahres vermachte Asa Candler seinen Verwandten 90 % der stimmberechtigten Aktien bis auf sieben Stück. Jedoch schon 1919 verkaufte Howard Candler hinter dem Rücken des Vaters die Coca-Cola Company an ein Konsortium um Ernest Woodruff und Eugene Stetson für 25 Mio. Dollar weiter. Die neuen Eigentümer stellten die Coca-Cola-Familie 1920 vor eine Zerreißprobe, da sie die Verträge der Stammabfüller kündigen wollten. Diese hatten zwar am Anfang das volle unternehmerische Risiko getragen und unbefristete Verträge erhalten, delegierten aber inzwischen das eigentliche Abfüllen an die „Abfüller der ersten Stufe“ weiter und verdienten damit ihr Geld. Das Gericht erklärte die Verträge aber für rechtsgültig und somit unbefristet. In den 1930er-Jahren indes begann die Coca-Cola Company langsam, die Anlagen der Stammabfüller aufzukaufen.

1923 trat Robert W. Woodruff, der Sohn von Ernest Woodruff, seinen Job als neuer Präsident der Coca-Cola Company an. Unter seiner Führung sollte die Firma das werden, was ein Journalist später das „sublimierte Wesen Amerikas“ nennen sollte. Sein Ziel war es, dass Coca-Cola nie mehr als „eine Armeslänge von der Lust“ entfernt sein dürfe, und es weltweit zu verbreiten, wofür er 1926 das Foreign Sales Department – später The Coca-Cola Export Corporation – gründete.

In der „Essener Vertriebsgesellschaft für Naturgetränke“ verließ 1929 die erste deutsche Coca-Cola Flasche die Abfüllanlage. Die hiesigen Wirte waren zuerst skeptisch, der Verkauf lag im Startjahr bei gerade einmal 5.840 Kisten. Zehn Jahre später waren 50 Fabriken mit einem Jahresabsatz von 4,5 Millionen Kisten in Betrieb. Während des Zweiten Weltkriegs kam die Produktion von Coca-Cola aufgrund mangelnder Rohstoffe zum Erliegen. Man wurde kreativ und entwickelte Fanta: Anfangs auf Molkebasis hergestellt, ist sie heute eine der beliebtesten Orangenlimonaden weltweit.

In der Nachkriegszeit wuchs Coca-Cola in Deutschland schnell weiter und erhielt in den 50ern prominenten Zuwachs: Bei einem Besuch in den USA entdeckt Boxlegende Max Schmeling sein Faible für die „braune Brause“ – 1957 übernam er als Konzessionär eine Abfüllung in Hamburg. Zehn Jahre später wurden in der Bundesrepublik erstmals insgesamt 100 Millionen Kisten Coca-Cola innerhalb eines Jahres verkauft.

Seit dem Mauerfall wird Coca-Cola auch in Ostdeutschland verkauft. Am 9. November 1989 selbst wurden an einem einzigen Mauerdurchgang in nur wenigen Stunden 70.000 rot-weiße Coca-Cola Dosen verteilt.
(Quelle: wikipedia)


Sinalco ist eine kohlensäurehaltigeLimonade und nach eigenen Angaben die älteste Marke alkoholfreier Erfrischungsgetränke in Europa.

Sinalco wird heute, mit Ausnahme der Schweiz, von der Duisburger Hövelmann-Gruppe international in rund 50 Ländern vertrieben. In der Schweiz ist Sinalco seit der Aufteilung der Markenrechte Mitte der 1990er Jahre eine eigene Marke und wird heute von der Ramseier Suisse AG hergestellt.

Im Jahr 1902 entwickelte der Detmolder Kaufmann und Getränkefachmann Franz Hartmann gemeinsam mit dem bekannten Naturheilkundler Friedrich Eduard Bilz in Oberlößnitz (heute Stadtteil von Radebeul) aus Südfrüchten und einheimischen Obstarten ein natürliches Fruchtgetränk. Basierend auf dem Grundgedanken, dass die im Obst enthaltenen Mineralsalze und Fruchtsäuren gesundheitsfördernd seien und der Fruchtzucker seine Energie direkt an das Blut weitergäbe, entstand die erste „Bilz-Brause“, die „Bilz-Limetta“. Im gleichen Jahr entwickelte sich Bilz-Brause dank einer groß angelegten Werbekampagne zur ersten internationalen alkoholfreien Getränkemarke europäischen Ursprungs.

Schnell kam es auch zu Nachahmern - um dieser Entwicklung vorzugreifen wurde 1905 per Preisausschreiben nach einem griffigen und schützbaren Markennamen für die Limonade gesucht. So entstand der Markenname Sinalco (von lateinisch sine alcohole, ohne Alkohol), der 1907 geschützt wurde. Im selben Jahr schafft es Sinalco zur Weltmarke zu avancieren, da das Unternehmen als eine der ersten Getränkemarken in die ganze Welt einschließlich Südamerika und Nahost exportierte.

Bereits 1903 hatte Hartmann nach einem Entwurf des Architekten A. Hanke an der Bahnhofstraße 2 in Detmold ein Verwaltungs- und Produktionsgebäude errichten lassen. Die Produktionsfläche erstreckte sich bis zur Sedanstraße und wurde später ständig erweitert. Seit 1987 stehen die neobarocken Gebäude unter Denkmalschutz. 1937 wurde ein weiterer Meilenstein der Markengeschichte gelegt: Das markante Sinalco Logo, der rote Punkt mit dem schräg stehenden Schriftzug.In den 1950er Jahren wurde die bekannte Formflasche für Sinalco eingeführt. Bis Ende der 1970er Jahre war die Marke national wie international erfolgreich. In Deutschland wurde "Sinalco" zum Teil als Gattungsname für Limonade verwendet, und das Getränk war in 150 Ländern der Erde erhältlich. Der legendäre Jingle „Die Sinalco schmeckt“, der auf dem Flohwalzer basiert, fand 1979 das erste Mal Verwendung.

Während der zwei Weltkriege war Sinalco gezwungen seine Produktion und den Export aufgrund fehlender Rohstoffe und unterbrochener Geschäftsbeziehungen einzustellen. Nach dem Tod der Eigentümerfamilie übernahm im Jahre 1970 die Dortmunder Actien-Brauerei Sinalco und 1981 gingen die Markenrechte an die Schweizer Sibra Holding, der späteren Brauerei Cardinal. Mit der 1991 erfolgten Übernahme von Cardinal durch die Schweizer Feldschlösschen-Gruppe erfolgte ein weiterer Besitzerwechsel. 1997 verkaufte Feldschlösschen die internationalen Markenrechte an die deutsche Hövelmann-Gruppe, die 1994 bereits die deutschen Markenrechte erwarb. Hövelmann gründete die Deutsche Sinalco GmbH Markengetränke & Co. KG in Duisburg-Walsum und belebte die Traditionsmarke Sinalco neu. Die Markenrechte für die Schweiz und Liechtenstein verblieben bei Feldschlösschen. Diese verkaufte 2002 die Schweizer Marke Sinalco an die Pomdor AG, die sich 2005 mit der Granador AG zur Unidrink AG (2008 in Ramseier Suisse AG umbenannt) zusammenschloss. 2005 feierte das Unternehmen im Rahmen der Drinktec in München mit vielen internationalen Gästen sein 100-jähriges Bestehen. In Deutschland wurde die Feier mit einer Festrede vom amtierenden Bundeskanzler eröffnet. 2009 füllte die Hövelmann-Gruppe 1,4 Millionen Hektoliter der Limonade ab.

In Österreich wurde von der Privatbrauerei Schnaitl zu Beginn 2009 begonnen, die Marke wieder in der Gastronomie zu platzieren.Seit Juni 2011 gehört die staatl. Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH zur deutschen Sinalco.
(Quelle: wikipedia)


Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V.[1] (ADAC) ist Deutschlands größter Automobilclub mit Sitz in München. Rechtsform ist ein Idealverein. Zweck des ADAC ist die Wahrnehmung und Förderung der Interessen des Kraftfahrwesens, des Motorsports und des Tourismus[1]. Er bietet – direkt oder über Tochterunternehmen – Dienstleistungen an und produziert Stadtpläne sowie Straßenkarten. Außerdem betreibt er mehrere Fahrsicherheitszentren. Die ursprüngliche und bekannteste Dienstleistung des Clubs ist die Pannenhilfe. Die Pannenhilfsfahrzeuge sind einheitlich gelb gefärbt und werden im Club auch mit dem Spitznamen „Gelbe Engel“ bezeichnet.

Außerdem betreibt der ADAC über die ADAC Luftrettung eine der zwei größten Flotten von Rettungshubschraubern in Deutschland, welche zu mehr als 45.700 Einsätzen im Jahr 2009 flogen.[2]

Der ADAC wurde am 24. Mai 1903 im Hotel Silber in Stuttgart als „Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung“ gegründet und im Jahr 1911 in den „Allgemeinen Deutschen Automobil-Club“ (ADAC) umgewandelt. Der Preußische Adler wurde aufgrund der Unterstützung durch den letzten deutschen Kaiser und Preußischen Erbkönig, Wilhelm II., als Wappentier für den ADAC gewählt. Im Jahr 2003 feierte der Verein seinen 100. Geburtstag [3].

Während des Zeit des Nationalsozialismus wurden alle Kraftfahrer-Vereine und Automobilclubs in den Verein „Der Deutsche Automobil-Club e.V.“ (DDAC) überführt, der neben dem NSKK bestand. „Eine Schau für das Volk – nicht mehr. … eine Ausstellung für die bürgerlichen, wohlhabenden Schichten. Volkskraftfahrt – das ist Kraftfahrt im Geist des Führers!“ titelte man zur Automobilausstellung 1934.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der ADAC zunächst 1946 in Bayern wieder gegründet und ab 1948 auch in den übrigen westlichen Besatzungszonen zugelassen. An der Spitze des Vereins steht nun ein Präsident (früher 1. Vorsitzender).

Wir hatten in unserem Haus die Geschäftstelle Brühl des ADAC, da mein Opa selber ein Motorsportnarr war und zudem mit dem späteren Präsidenten Otto Flimm gut befreundet war.

Der Nürburgring ist eine
Rennstrecke auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Adenau (Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) in der Eifel, die am 18. Juni 1927 eingeweiht wurde. Die ursprünglich insgesamt bis etwa 28 km lange legendäre „Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke“ war in ihrer Urform bis 1982 in Betrieb.

1984 wurde im Bereich der Start-und-Ziel-Geraden und der Südschleife die zum damaligen Zeitpunkt „modernste und sicherste Grand-Prix-Strecke der Welt“ eröffnet.[1] Die damals 4,5 km lange GP-Strecke wurde direkt an die 20,8 km lange Nordschleife angebunden. Beide Teilstrecken können zu einem heutzutage 25,378 km langen Gesamtkurs zusammengefasst werden, der unter anderem beim 24-h-Rennen benutzt wird. Diese Streckenvariante des Nürburgrings ist heute die längste permanente Rennstrecke der Welt. Weiterhin kann die Grand-Prix-Strecke in den Sprint-Circuit (kurze Variante) und den Müllenbach-Circuit (südlicher Teil der Strecke) unterteilt werden.

Im Zuge des Projekts Nürburgring 2009 wurde ab 2007 in rund zweijähriger Bauzeit ein großes Freizeitzentrum mit Achterbahn, Einkaufszentrum, Kneipenviertel, Hotel und Feriendorf in unmittelbarer Nähe der Rennstrecke errichtet.
(Quelle: wikipedia)


Der Circus Krone ist der größte
Zirkus in Europa. Er ist ein traditionelles Familienunternehmen, das 1905 von Carl Krone unter dem Namen Circus Charles im Harz als Tierschau gegründet wurde. Danach wurde der Cirkus von seiner Tochter Frieda Sembach-Krone und deren Ehemann Carl Sembach-Krone geführt.

Der Circus Krone hat seine Anfänge um 1870, als Carl Krone senior mit der kleinen reisenden Wandermenagerie “Continental“ in der er auch die damals so genannte “Negertruppe” vorführte, durch Europa zog. Derartige “Sideshows”, die “exotische” oder körperlich behinderte Menschen zeigten waren in Zirkussen häufig Bestandteil des Angebotes. Nach der offiziellen Gründung des Circus Krone 1905 durch Carl Krone junior, waren derartige “Völkerschauen” wichtiger Bestandteil des Programms. Zu sehen waren laut der Historikerin Anne Dreesbach unter anderem amerikanische Ureinwohner.[1][2] Der Circus Krone erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Sein Gründer Carl Krone wurde zu Lebzeiten sogar als “König des deutschen Circus” bezeichnet. Der Zirkus hat seit 1919 seinen festen Sitz in München. Seitdem besitzt der Zirkus auch ein festes Gebäude in München, den Kronebau (3.000 Sitzplätze) in der Marsstraße und ist damit der einzige (west-)europäische Cirkus mit einem „festen“ Stammsitz. Im Rahmes des Hitlerputsches am 30. Oktober 1923 rief Hitler im Zirkus Krone zum Aufstand auf. 1924 fand die Premiere im neuen Cirkuszelt statt, das für damalige Verhältnisse einen gigantischen Umfang hatte. Mit 8000 Sitzplätzen, 2 Bühnen und 3 Manegen sollte Krone der größte Zirkus Europas werden. Nach dem Tod Carl Krones im Jahre 1943 wurde der Zirkus während des Zweiten Weltkrieges zerstört. Erst nach dem Krieg wurde er durch Frieda Sembach-Krone und Carl Sembach wieder mit festem Sitz in München aufgebaut. 1949 erweiterte der Zirkus seine Reichweite indem er wieder Gastspiele in anderen Städten anbietet.

Die zum Kronebau und zur Marsstraße angrenzende Seitenstraße wurde 1967 auf Initiative des Oberbürgermeisters Hans-Jochen Vogel in Zirkus-Krone-Straße umbenannt. Laut Aussage des derzeitigen Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude sollte mit dieser Umbenennung der Gründer des Zirkuses, Carl Krone, geehrt werden. Diese Aussage nahm Peta zum Anlass, mit Hinweis auf die Völkerschauen, die Carl Krone veranstaltete, die Umbenennung der Straße zu fordern, was aber vom Oberbürgermeister abgelehnt wurde.[2]

Von 1969 bis 1971 diente der Zirkus als Kulisse für die Dreharbeiten der seinerzeit sehr erfolgreichen ARD/SF-Fernsehserie Salto Mortale.

Seit 1995 leitet Christel Sembach-Krone den Zirkus, die seit 1956 bekannt ist für die Pferde-Freiheitsdressur. Sie ist die Tochter von Frieda und Carl Sembach-Krone und gilt als Schöpferin des Krone-Festivals, das viele artistische und circensische Attraktionen bietet. Heute bespielt der Circus Krone ein Zirkusszelt mit 5.000 Sitzplätzen, einer Fläche von 48 x 64 Metern und einer Kuppelhöhe von 14 Metern. Es überspannt eine Fläche von etwa 3.000 Quadratmetern. Bei Gastspielen leben und arbeiten fast 400 Menschen in der aus 330 Wohn-, Pack- und Gerätewagen bestehenden Zeltstadt.

Neben verschiedenen Werkstätten, wie einer Personalküche, einer Sattlerei und einer Schneiderei, verfügt der Circus Krone auch über eine eigene Schule für die Kinder der Zirkusangehörigen, sowie über eine Betriebsfeuerwehr.

Eine feste Institution war für viele Jahre die Wohltätigkeits-Veranstaltung Stars in der Manege, welche die ARD für das Jahr 2009 auf Grund sinkender Einschaltquoten aussetzte[3]
(Quelle: wikipedia)












Dieser Kalender veranschaulicht in wunderbarer Weise das damals herrschende Rollenbild. Der Mann sorgt sich um den Unterhalt, die Frau um Haus & Heim.

Unter Toto versteht man vorwiegend
Sportwetten, die bezogen auf die Sportart Fußball des Deutschen Lotto- und Totoblocks als Auswahlwette und Ergebniswette zusammengefasst sind. Die Bezeichnung existiert jedoch auch für Wetten auf andere Sportereignisse wie Pferderennen. Nach Deutschland kam die Sportwette nach dem Zweiten Weltkrieg, als es keine staatlichen Mittel zur Förderung des Sports gab. Die Sportverbände ergriffen die Initiative und initiierten die Gründung der staatlichen Fußball-Toto-Gesellschaften. In den Jahren 1948 – beginnend mit der Staatlichen Bayrischen Fußballtoto am 27. April 1948 – und 1949 wurden diese in allen deutschen Bundesländern gegründet. Anfang der 1950er-Jahre bildeten sich die ersten Blöcke: der Nord-Süd-Block (Berlin, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bayern) und der Süd-West-Block (Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz).
(Quelle: wikipedia)


 

Die bayerische Brauordnung aus dem Jahre 1516 (siehe auch Reinheitsgebot) legte fest, dass nur zwischen Michaeli, dem Tag des Hl. Michael (29. September) und Georgi, dem Tag des Hl. Georg (23. April) gebraut werden durfte. In den fünf Monaten danach war es etwa den Münchner Bierbrauern verboten, Bier zu produzieren. Grund war die in den Sommermonaten erhöhte Brandgefahr beim Biersieden.

Hinzu kommt, dass die Herstellung des in Bayern schon früh beliebten untergärigen Biers Temperaturen von unter zehn Grad erforderte, weshalb bis zur Erfindung der Kältemaschine die Produktion dieses Biers während der Sommermonate nicht in angemessener Qualität möglich war.
Um nun bis zum Beginn der nächsten Brausaison nicht ohne das geliebte Bier sein zu müssen, war eine längere Haltbarkeit des Bieres nötig. Dies erreichte man durch Erhöhung des Gehaltes an Stammwürze und Alkohol oder auch durch stärkere Hopfung. Zusätzlich musste man für eine kalte Lagerung sorgen. Da die technische Kühlung noch nicht erfunden war, kamen hierfür ausschließlich tiefe Felsenkeller in Frage (vgl. Bierkeller). Wenn möglich, wurden diese noch mit Natureis in großen Blöcken bestückt. Diese Eisblöcke wurden im Idealfall dem brauereieigenen Teich entnommen. Das während des Winters eingebrachte Eis schmolz im Felsenkeller nur langsam; so konnte im Felsenkeller für gewöhnlich bis März frisches Eis eingebracht werden, woher sich auch der Name Märzen ableitet.

Um den Keller und seinen Zugang zusätzlich vor starker Sonneneinstrahlung zu schützen, pflanzte man die zuerst noch recht exotische Rosskastanie darüber, die Dank ihrer großen Blätter reichlich Schatten spendete, mit ihren flachen Wurzeln jedoch keine Gefahr für die Kellerdecke darstellte. Eher beiläufig entwickelte sich so aus dem jeweiligen Brauereiausschank mit der Zeit der heute typische bayerische Biergarten bzw. der fränkische Bierkeller, zu dessen vertrauter Optik noch heute schattige Kastanienbäume gehören. Zur Feier einer beginnenden Brausaison wurde schließlich das Oktoberfest gefeiert, zu welchem die letzten Vorräte des Märzenbiers der Vorsaison ausgeschenkt wurden.
(Quelle: wikipedia)



Kaffee und Kuchen 1,50 DM ist auch schon was länger her...

Auch ein Kölsch für 40 Pfennig ist schon lange nicht mehr erhältlich. Das dürfte so gegen Anfang der 60er gewesen sein. 1969 kostete es schon 70 Pfennig. Das Durchschnittseinkommen lag damals bei 666 DM, man konnte somit 1666 Bier pro Monat kaufen. Heutzutage kostet das Bier 1,40€ und das Durschschnittseinkommen liegt bei 1583 € was nur noch für 1130 Kölsch oder 35 % weniger Besäufnis reicht :-/



Die Photokina (eigene Schreibweise: photokina) ist die weltweit bedeutendste Messe für Fotografie (Messeuntertitel: world of imaging) und gilt als Leitmesse der Foto- und Imaging-Branche. Sie wird in zweijährigem Turnus derzeit jeweils im Herbst in Köln abgehalten, der aktuelle Veranstalter sind die Koelnmesse GmbH und der Photoindustrie-Verband e. V.. Die letzte Photokina fand vom 21. bis 26. September 2010 statt. Die kommende ist für den 18. bis 23. September 2012 vorgesehen.[1]Auf der photokina stellen – mit relativ geringen Schwankungen – rund 1.600 Anbieter aus 50 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen auf einer Fläche von rund 200.000 Quadratmetern aus. In den Jahren 2002 und 2004 zählte der Veranstalter rund 160.000 Messebesucher. Während der gesamten Laufzeit der Messe finden Fachbesucher und Publikum verschiedene Vorträge und Diskussionsrunden im Kongressprogramm.Die erste photokina wurde 1950 auf Initiative des Präsidenten des Fotoverbandes, Bruno Uhl, durchgeführt. Als Rahmenprogramm werden so genannte Bilderschauen durchgeführt, die in den ersten Jahren von Fritz Gruber organisiert wurden.
(Quelle: wikipedia)



Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e. V. (DEHOGA Bundesverband) ist der Branchenverband des deutschen Hotel- und Gaststättengewerbes. Mit mehr als 75.000 Mitgliedern ist er Interessenvertreter des
Gastgewerbes gegenüber Politik, Medien und Öffentlichkeit. Zudem tritt er als Tarifpartner auf Arbeitgeberseite auf und führt Marketingaktionen wie die Hotelklassifizierung durch.

Durch die Ereignisse des zweiten Weltkrieges waren die bisherigen Organisationen im Wesentlichen zerbrochen. Es gab zwar einzelne Gebiete, z. B. Nordrhein-Westfalen, in denen sich der Landesverband über den Krieg und die Nachkriegswirren erhalten hatte, aber das war in den meisten Gebieten der Bundesrepublik nicht der Fall. Doch bereits 1946 bildeten sich erneut Zusammenschlüsse auf örtlicher Basis. Im selben Jahr entstanden Pläne zum Zusammenschluss des Gewerbes in den einzelnen Zonen Westdeutschlands. Diese Bestrebungen wurden verstärkt durch die Gründung von Fachzeitungen, die sich von vornherein in stärkerem Ausmaß für die Ziele des Hotel- und Gaststättenverbandes einsetzten.[1]

Im Jahr 1947 wurde in Frankfurt am Main eine Arbeitsgemeinschaft für die amerikanische und britische Zone gegründet. Diese Zweizonenarbeitsgemeinschaft, die am 16. September 1947 ins Leben trat, stand unter dem Vorsitz von Wilhelm Pörzgen, einem Hotelier aus Wiesbaden. Der Ausschuss wurde später durch einen Vertreter des Landesverbandes Bayern ergänzt. Die Gründung der Zweizonenarbeitsgemeinschaft war protokollarisch von einer größeren Anzahl Verbände unterschrieben worden: Bayern, Hessen, Württemberg, NRW, Lippe, Niedersachsen, Oldenburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg. Die Verbände der französischen Zone traten bei einer späteren Sitzung bei.[2]

Doch das Gewerbe verlangte bald einen engeren Zusammenschluss. Man wollte einen einheitlichen Verband gründen, der mit größerem Nachdruck bei den Behörden und in der Öffentlichkeit auftreten konnte. Am 6. Dezember 1949 war es soweit. In Frankfurt am Main entstand der DEHOGA. 74 Delegierte wählten Herrn Willy Pauly zu ihrem Vorsitzenden. Neben mehreren Verbänden, die im Laufe der Zeit in den verschiedenen Landesverbänden aufgegangen waren, traten auch andere Organisationen dem DEHOGA bei, z. B. der Verband des Gaststätten- und Hotelgewerbes im Saarland.[3]
(Quelle : wikipedia)


Die Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG, abgekürzt Köln-Düsseldorfer oder KD, ist eine seit 1853 bestehende Gesellschaft für Vergnügungs- und Linienfahrten auf Rhein, Main und Mosel. Mit einer Flotte von 14 Schiffen ist die KD gleichzeitig Marktführer in dieser Branche. Traditionelle Ausflugsziele sind die Attraktionen des Mittelrheins oder spezielle Veranstaltungen wie Rhein in Flammen. Die KD ist die älteste durchgehend börsennotierte Aktiengesellschaft der Welt.

Die Ursprünge der Köln-Düsseldorfer reichen bis in das Jahr 1826 zurück, als am 11. Juni in Köln die Preußisch-Rheinische Dampfschiffahrtsgesellschaft gegründet wurde. Damit ist KD die älteste deutsche Aktiengesellschaft. Der aus den Niederlanden angekaufte hölzerne RaddampferConcordia wurde als erster in Dienst gestellt und unternahm am 1. Mai 1827 seine Jungfernfahrt auf dem Rhein von Mainz nach Köln. Der Concordia folgte im Juli 1827 die Friedrich Wilhelm. Ab 1832 soll das Unternehmen an der Kölner Börse notiert worden sein. Das Unternehmen schloss sich dann am 9. Juni 1853 mit der Dampfschiffahrts-Gesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein aus Düsseldorf zur Kölnische und Düsseldorfer Gesellschaft für Rhein-Dampfschiffahrt zusammen. Die neue Gesellschaft transportierte Personen und Fracht im Linienverkehr auf dem Rhein zwischen Köln und Mannheim, war allerdings kein eigenständiges Unternehmen, sondern lediglich eine Betriebsgemeinschaft zur Koordination des Linienverkehrs. Die Gruppierung war zunächst der führende Verkehrsbetrieb der Region, erhielt jedoch später Konkurrenz durch die neu entwickelte Eisenbahn. Am 4. August 1913 wurde das Schaufelrad-Dammpfschiff Goethe in Dienst gestellt und 1925 in ein Doppeldecksalonschiff umgebaut.

Am 11. Juni 1926 erfolgte die Umbenennung in Köln-Düsseldorfer Rheindampfschiffahrt. Im Zweiten Weltkrieg verlor die KD ihre Flotte fast vollständig; nur eins von 32 Schiffen aus der Vorkriegszeit blieb fahrfähig erhalten. Am 19. Mai 1946 wurde der Personenverkehr zwischen Köln und Königswinter mit zwei Schiffen wieder aufgenommen. Bis 1953 wurden 18 Schiffe instandgesetzt, darunter vierzehn Raddampfer. Am 16. Mai 1967 wurde aus der einstigen Betriebsgemeinschaft mit der Gründung der Köln-Düsseldorfer, Deutsche Rheinschiffahrt AG ein selbständiges Unternehmen. Im weiteren Verlauf hatte die Gesellschaft, bedingt durch Konkurrenz preiswerter Auslandsreisen, sowie einer Vielzahl von Freizeitparks, dem Rückgang des Rheintourismus und der Zunahme der Autoreisen, mit einer Abnahme der Fahrgastzahlen zu kämpfen und machte Verluste.

Sie bot zwischen 1960 und 1995 auch Rheinkreuzfahrten an. „MS Europa“ war das erste jemals gebaute Flusskreuzfahrtschiff. Weitere Schiffe folgten. Im Dezember 1993 wurde das verlustträchtige Unternehmen von den Gesellschaftern Stadtsparkasse Düsseldorf, Bankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. und Henkell & Co. an die WestLB AG verkauft. Seither hatte die WestLB umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der teilweise veralteten Flotte (z.B. die originalgetreue, aufwändige Restaurierung der Goethe, die am 26. August 1996 wieder in Dienst gestellt wurde) unternommen und die KD – nach einer Aufspaltung in das Flusskreuzfahrtgeschäft und das Tagesausflugsgeschäft – im Januar 2000 an die Schifffahrtsexperten Viking (übernahmen das Flusskreuzfahrtgeschäft) und Premicon (Tagesausflugsgeschäft) veräußert. Beiden ist es gelungen, ihre Beteiligungen in die Gewinnzone zu bringen und erfolgreich am Markt zu präsentieren.

Zu der Münchener Beteiligungs-GmbH Premicon gehörend setzt das Unternehmen heute verstärkt auf eine Rolle als „Schifffahrtsveranstaltungsunternehmen“. Mit dem Angebot von saisonalen Events an Bord der Schiffe werden neue Akzente gegenüber dem reinen Ausflugsverkehr gesetzt. Schiffe wie der moderne KatamaranRheinenergie, der größte Veranstaltungskatamaran Europas, mit seinem Atrium samt von zwei Ebenen aus einsehbarer 35 m² Bühne, begünstigen Aktivitäten im Event-Geschäftsfeld. Im Rahmen des Weltjugendtags 2005 nutzte Papst Benedikt XVI. dieses Schiff zur Pilgerfahrt auf dem Rhein.

Heute bietet die KD ihre Linienfahrten ganzjährig auf Rhein und Mosel und Rundfahrten und in den Regionen Köln, Düsseldorf und Frankfurt zusätzliche Panoramarundfahrten an. Die KD deckt während der Saison den gesamten Rheinabschnitt zwischen Mainz und Köln nach Fahrplan mit täglich bis zu 400 Abfahrten ab. Ein weiteres wichtiges Geschäftsfeld bildet die Vercharterung von Schiffen.

Am 6. Juni 2008 erteilte die KD den Auftrag zum Umbau des Raddampfers Goethe auf Dieselantrieb nach Abschluss der Saison. So endete am 5. Oktober 2008 die Geschichte der Dampfschifffahrt auf dem deutschen Teil des Rheins. Auf Antrag der KD wurde die ausgebaute Dampfmaschine im Einvernehmen mit der Rheinischen Denkmalbehörde und der Denkmalbehörde der Stadt Köln unter Denkmalschutz gestellt. Die 1913 auf der Gebrüder Sachsenberg-Werft in Köln-Deutz erbaute Zwei-Zylinder-Verbund-Heißdampfmaschine wurde dokumentiert ausgebaut und danach dem Kölner Stadtmuseum als Ausstellungsleihgabe zur Verfügung gestellt.

Zum 1. Januar 2009 gründete die KD in Luxemburg eine 100%-ige Tochtergesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Ziel der Expansion ist der weitere Ausbau des internationalen Geschäfts durch die Verlagerung der operativen Steuerung der Schiffe nach Luxemburg. Die zehn KD-eigenen Ausflugsschiffe mit ihren Besatzungen wechselten zur Tochtergesellschaft KD-Europe nach Luxemburg. Die Schiffe sind seit Januar in Valletta als Heimathafen registriert und fahren unter der Flagge von Malta, wie bereits die Flotte der Premicon-Gruppe als Hauptaktionär.[1] Deshalb führen die Schiffe am Heck die maltesische Flagge.

Die Kreuzfahrtschiffe werden über die Niederlassung KD Cruise Services Ltd. Zypern betreut.

Im Jahr 2010 wurde in Bremen die KD-Bereederung GmbH als 100% Tochter der Köln-Düsseldorfer AG gegründet. Die KD-Bereederungs GmbH betreut nautisch und technisch das See-Kreuzfahrtschiff MS Astor der Transocean Kreuzfahrten GmbH. In der GmbH sind derzeit 8 Mitarbeiter beschäftigt. Auf MS Astor sind 23 nautische und technische Mitarbeiter unter Vertrag.

Im Juli 2010 wurde auf der Werft De Hoop Niederlande für 9.3 Mio Euro ein neues 1000 Personen fassendes, multifunktionales Passagierschiff bestellt. Der Stapellauf erfolgte am 27. März 2011, die Auslieferung an die Reederei am 27. April. Am 5. Mai soll der Schiffsneubau in Köln auf den Namen RheinFantasie getauft werden.
(Quelle: wikipedia)



Ein KBE Fahrplan (Kann Beliebig Eintreffen) aus dem Jahr 1950. Damals wurde auf der Linie Sülz/Berrenrath und Vochem/Wesseling noch mit Dampf gefahren.

Die Köln-Bonner Eisenbahnen AG (KBE) waren eine Eisenbahngesellschaft, die zwischen Köln und Bonn ein ausgedehntes, teilweise elektrifiziertes Streckennetz betrieb. Zeitweise war sie die verkehrsreichste nicht-staatliche Eisenbahn in Deutschland. Dazu kamen noch regionale Buslinien. Die KBE wurden 1992 aufgelöst.

Am 2. März 1891 trafen die Oberbürgermeister von Köln und Bonn mit den Landräten der Kreise Köln, Bonn und Bergheim zusammen und beschlossen die Gründung eines Komitees zum Bau einer weiteren Bahnverbindung zwischen Köln und Bonn. Den Auftrag für Planung, Bau und Betrieb erhielt die Berliner Firma Havestadt, Contag & Cie.. Am 5. Oktober 1894 wurde die Actiengesellschaft der Vorgebirgsbahn Cöln-Bonn gegründet, deren Anteile zu zwei Dritteln bei den Städten und Kreisen und zu einem Drittel bei Havestadt, Contag & Cie. lagen. Ab dem 7. Juli 1897 lautete der Firmenname AG der Cöln-Bonner Kreisbahnen (CBK), einen Monat später wurde der Verkehr auf dem ersten Streckenabschnitt aufgenommen. Zum 1. April 1901 wurde der Vertrag mit Havestadt, Contag & Cie. gekündigt. Betrieb und Weiterbau der CBK liefen fortan ausschließlich unter Regie der Städte und Kreise. Der endgültige Name wurde 1917/18 eingeführt, allerdings schrieb man Cöln bis 1920 noch mit „C“.

In den 1960er-Jahren geriet das Unternehmen zunächst durch sinkende Fahrgastzahlen in eine wirtschaftliche Schieflage. Ab 1965 überstieg der Verlust aus dem Personenverkehr die Gewinne aus dem Güterverkehr. Nachdem auch noch einige Frachtkunden weggebrochen waren, kam die KBE in Finanznöte. Im Jahre 1971 musste ein Verlust von 8 Mio. DM ausgewiesen werden, und nur durch eine Liquiditätshilfe des Landes NRW wurde ein Konkurs vermieden.

Die KBE beantragte Finanzbeihilfen zur Beschaffung neuer Fahrzeuge und zu einer Erweiterung des Streckennetzes, doch die Anteilseigner beschlossen schließlich die Umstellung der Hauptstrecken auf Stadtbahnbetrieb, bei dem die KBE nur noch die Infrastruktur und einen geringen Teil der Fahrzeuge betrieb. Aktionäre waren 1976 die Städte Köln (knapp 50 %) und Bonn (30 %), der Erftkreis (15 %) und der Rhein-Sieg-Kreis (5 %).

Der Umbau erfolgte von 1975 bis 1986.

1992 endete die Geschichte der KBE mit der Umorganisation des Kölner Stadtwerkekonzerns. Die Busse der Gesellschaft wurden an den Regionalverkehr Köln (RVK) abgegeben, die Stadtbahnwagen an die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB). Das Eisenbahn-Streckennetz und den Güterverkehr übernahm die am 1. Juli 1992 rückwirkend zum 1. Januar desselben Jahres aus der Fusion von KBE, Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn und Kölner Hafenbetrieben entstandene Häfen und Güterverkehr Köln (HGK).
(Quelle: wikipedia)



1929 wurde bei uns ein Vortrag über die Vorteile des Bausparens gehalten.

1926 Gründung als Reichssparverband für Eigenheime e.V.
1928 Umbenennung in Zwecksparverband für Eigenheime e. V.
1932 Umwandlung in Zwecksparverband für Eigenheime Aktiengesellschaft
1935 Umfirmierung in Aachener Bausparkasse Aktiengesellschaft
1957 Universa Versicherungen Nürnberg werden Aktionär der
Aachener Bausparkasse AG
1965 Gothaer Versicherungsbank Köln und Kölnische Versicherungsgruppe Köln werden Aktionäre.
2006 Firmenjubiläum 80 Jahre Aachener Bausparkasse AG
(Quelle: aachener-bausparkasse.de)


Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) ist eine deutsche
Volkspartei und die älteste parlamentarisch vertretene Partei Deutschlands. Seit der konstituierenden Sitzung des 17. Deutschen Bundestags am 27. Oktober 2009 stellt sie die größte Oppositionsfraktion auf Bundesebene. Gemessen an ihrer Mitgliederzahl ist sie, nach letztem nachweisbaren Stand, die zweitgrößte Partei Deutschlands.[6][7][8][9] Sie ist derzeit in insgesamt zehn Ländern an der Regierung beteiligt, in sieben davon stellt sie den Regierungschef. Die SPD ist Mitgliedspartei der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) und der Sozialistischen Internationalen (SI). Parteivorsitzender ist seit November 2009 Sigmar Gabriel.
(Quelle: wikipedia)


Die Gasolin AG war von 1920 (1926) bis 1971 ein deutsches Mineralölunternehmen mit eigener Tankstellenkette.

Die Gasolin wurde am 23. März 1920 als Olea Mineralölwerke AG in Frankfurt/Main gegründet, sie übernahm die Firma Deutsche Schmiermittel GmbH.

Geschäftszweck des Unternehmens waren „Erwerb, Errichtung und Betrieb von Anlagen und Unternehmungen, die auf Gewinnung, Herstellung, Verarbeitung, Verwertung, Lagerung, Transport und Handel von Kraftstoffen aller Art, Schmiermitteln, technischen Ölen und Fetten, Erdöl, Teer und deren Aufarbeitungsprodukten, Bitumen und verwandten Stoffen sowie sonstigen chemischen Erzeugnissen gerichtet sind“.

Ab 1922 firmierte sie unter Oleawerke AG für Mineralöl-Industrie mit Sitz in Frankfurt (Main), ab Dezember 1923 mit Sitz in Berlin.

Hugo Stinnes formte nach Übernahme der A. Riebeck’sche Montanwerke AG im Juni 1923 aus ihr die Hugo Stinnes-Riebeck Montan- und Oelwerke AG als seine Ölinteressen. Die A. Riebeck’sche Montanwerke AG besaß vor allem Beteiligungen und Bergwerksbesitz im Bereich Halle (Saale) sowie Weißenfels-Zeitz. Darüber hinaus gehörten Mineralöl-, Paraffin-, Kerzen- und Montanwachsfabriken dazu sowie Erdölkonzessionen in Argentinien.

Dort hinein wurden von ihm 1923/1924 eingebracht die Mehrheit der Kuxe der Bergrechtlichen Gewerkschaft der Braunkohlengrube Concordia bei Nachterstedt und der Gewerkschaft Messel auf Grube Messel in der Gemeinde Messel bei Darmstadt, um die Ölbasis zu stärken. Ferner kamen hinzu die AG für Petroleumindustrie (Api) in Berlin, die Erdölwerke Dollbergen sowie die Oleawerke AG für Mineralöl-Industrie als Vertriebsorganisation mit Raffinerien in Frankfurt (Main) und Freiburg.[1] Die Oleawerke vertrieben dabei die gesamte Braunkohlenteerproduktion (Öle, Wachse, Paraffine, Kerzen) der A. Riebeck’sche Montanwerke.

Nach dem frühen Tod von Hugo Stinnes konnten seine Erben aus dem Konglomerat kein überlebensfähiges Unternehmen bilden. 1925 übernahm BASF seine Ölunternehmung. Im April 1925 wurden die Oleawerke samt den eingegliederten Erdölwerken mit ihrer Raffinerie in Dollbergen in ein Tochterunternehmen ausgegliedert und in Hugo Stinnes-Riebeck Oel-AG mit Sitz in Halle (Saale) umbenannt. Die A. Riebeck’sche Montanwerke erhielten im September 1925 ihren angestammten Namen zurück.

BASF und Royal Dutch waren je zur Hälfte an der 1921 gegründeten Internationale Bergin Compagnie voor Olie en Kolen Chemie zur internationalen Nutzung der deutschen Patente zur Kohlehydrierung beteiligt. Mit der Entscheidung von BASF und Standard Oil of New Jersey in den Jahren 1925/1926, in der Produktion von Synthetischem Benzin aus Braunkohle zusammenzuarbeiten, fiel die Entscheidung, die Hugo Stinnes-Riebeck Oel-AG als Vertriebsorganisation in Deutschland zu nutzen und aufzubauen[2] und sich aus dem Grunde direkt an ihr zu beteiligen. Standard Oil (Esso) und Royal Dutch (Shell) sollten BASF helfen, bei Bedarf die Rohölbasis zu sichern.

Am 4. Mai 1926 erfolgte die Umfirmierung in Deutsche Gasolin Aktiengesellschaft (D.G.A.), registriert in Berlin-Charlottenburg.

Anteilseigner der Tankstellenkette und des Mineralölproduktevertriebs waren 1926 die I.G. Farben, die aus der BASF entstanden, und die A. Riebeck’sche Montanwerke AG sowie Standard Oil of New Jersey (heute ExxonMobil) und Royal Dutch (heute Royal Dutch Shell) mit jeweils 25 %. Im vertikalen Aufbau der I.G. Farben in Verkaufsgemeinschaften (VG) stand die Gasolin zusammen mit der I.G. Abteilung Öle neben dem Stickstoffsyndikat, der VG Chemikalien, VG Pharmazeutika, VG Photo und Kunstseide und VG Farben. Sie sollte hauptsächlich das synthetische Leuna-Benzin aus den Leunawerken über ihre Zapfstellen verkaufen. Dazu wurde mit Vorrang die Tankstellenorganisation ausgebaut. Bis zum Aufbau der Produktionskapazitäten für das Synthetische Benzin verkaufte die Gasolin ihr vor allem aus Dollbergen stammendes Benzin als Deutsches Benzin, um sich von den Wettbewerbern mit ihren ausländischen Mineralölimporten abzuheben.

1929 hatte die Deutsche Gasolin eine Bilanzsumme von 27 Mio. RM.[1] Sie lag damit auf Platz 5 in der Liste der in Deutschland wirtschaftenden Mineralölgesellschaften.

1935 war die Gasolin in Deutschland eine der Großen Fünf (Tankstellenketten) mit 3315 Zapfsäulen (5,9 %) und einer Absatzquote von 6,7 %.[3] 1938 hatte die Gasolin bei Dieselkraftstoff einen Marktanteil von 1,4 % und bei Schmierölen 1,3 %.Mit der Umstellung auf die Kriegswirtschaft im September 1939 und der damit einhergehenden staatlich zentralen Lenkung durch die Arbeitsgemeinschaft Mineralölverteilung (AMV) verschwanden die Markennamen, und die dem Zentralbüro für Mineralöl als Vertriebssyndikat der AMV unterstellten Tankstellen gaben gegen Tankausweis oder Bezugsschein markenlose Ottokraftstoffe ab.

Im Mai 1940 besaß die Deutsche Gasolin eine Raffinerie in Emmerich am Rhein, auf die ein britischer Bombenangriff stattfand. Dabei gab es einige Tote, die Raffinerie blieb jedoch unversehrt[4] Der Emmericher Gobelin im Ratssaal der Stadt hält noch heute die Erinnerung an die Gasolin aufrecht durch die Darstellung eines ihrer Mitarbeiter mit einem Ölfass.[5]

Die Gasolin besaß 1943 Verkaufsbüros in Berlin, Breslau, Dortmund, Dresden, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München und Stuttgart sowie in Wien.

Im Laufe des Jahres 1944 wurden die Raffinerien in Emmerich und Dollbergen durch Luftangriffe zerstört. Zu deren Ersatz begann im August 1944 bei Lohmen (Sachsen) im Zusammenhang mit Dachs VII, einer unterirdischen Auffahrung im Sandstein, die Arbeit an zwei Stollensystemen im Sandsteinbruch der „Alten Poste“. Dieser besaß seit 1907 einen Gleisanschluss zum Bahnknoten Pirna. Übertage errichtete man sofort die Kleindestillationsanlagen „Ofen 19-22“, die noch 1944 die Benzinproduktion mit Erdöl aus dem Wiener Becken bei Zistersdorf begannen, welches per Bahn in Kesselwagen eintraf.[6]

Ab 1943 war die Deutsche Reichsbank in Berlin die einzige Wertpapiersammelbank Deutschlands. Somit befanden sich die Aktien der Deutschen Gasolin AG zum Zeitpunkt des Kriegsendes 1945 im sowjetischen Sektor Berlins. Die Gasolin wurde durch die Entflechtung der I. G. Farben zwar zu einem eigenständigen Tankstellenunternehmen im Westen (registriert in Berlin-Charlottenburg) unter Verlust ihres Besitzes im Osten, die Wertpapiere waren jedoch aus westlicher Sicht „blockiert“. Und der größte Benzinlieferant, die Leunawerke, lagen ebenfalls im Osten und waren nicht mehr verfügbar.

Diese Blockade der Aktien machte ein Aufgebot der Wertpapiere unmöglich. Um die Rechtsunsicherheit zu beseitigen, wurde die Wertpapierbereinigung durchgeführt. Aufgrund des Wertpapierbereinigungsgesetzes vom 1. Oktober 1949 wurden die Anteile der Gasolin für kraftlos erklärt und durch eine Sammelurkunde ersetzt.

Kurze Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gasolin in der Sowjetischen Besatzungszone noch als Staatl. A.G. ‚Gasolin‘ Zeitz geführt. Gleich nach den Ereignissen um die Wertpapierbereinigung wurde der Sportverein ZSG Gasolin Zeitz im Dezember 1949 umbenannt in ZSG Hydrierwerk Zeitz (heute 1. FC Zeitz). Das Tankstellengeschäft wurde später in der DDR durch die Minol weitergeführt.

In der Folgezeit durften die bisherigen Eigentümer nachweisen, dass sie rechtmäßige Eigentümer eines Teils der Gesellschaft waren. Die Standard Oil of New Jersey mit ihrer deutschen Tochter Esso AG und Royal Dutch mit ihrer deutschen Tochter Deutsche Shell AG erhielten ihr jeweiliges 25 %-Bruchteilseigentum an der Sammelurkunde. Weitere 6,557 % hielten die Bank deutscher Länder und einige kleinere Aktionäre. Die Treuhänder der zu liquidierenden I.G. Farben boten 1951 die ihnen durch Veränderungen im Aktionärskreis bei der A. Riebeck’sche Montanwerke AG verbliebenen restlichen etwa 41 % des 13,2 Millionen D-Mark betragenden Aktienkapitals zum Kauf. Im Gegenzug für eine Rückzahlungsmöglichkeit einer 2,4-Millionen-Dollarschuld der Gasolin aus den 1930er Jahren erklärten sich Esso und Shell bereit, ihren Anteil im Paket mit zu verkaufen.[1]

Zu diesem Zeitpunkt hatte die Gasolin einen Marktanteil von etwa 6,5 % bei Benzin und etwa 3,9 % bei Diesel. Das Tankstellennetz der Gasolin bestand zu diesen Zeitpunkt aus 504 sogenannten Großtankstellen und weiteren gut 1400 Tank- und Zapfstellen.
Caltex zusammen mit der Ruhr Oel und Mineralöl-Werke Ernst Jung auf der einen Seite und Wintershall und DEA auf der anderen Seite gaben Angebote ab. Obwohl die Caltex die Dollarschuld hätte begleichen können, hielt das zuständige Wirtschaftsministerium nichts von einer weiteren Überfremdung des deutschen Marktes. Nachdem im Mai das Caltex-Angebot zurückgezogen war, gab es im Juni 1952 noch ein Angebot der Gulf Oil. Zum Zuge kamen jedoch Wintershall und DEA als deutsche Mineralölproduzenten, die im Juli 1952 die 91 %-ige Aktienmehrheit an der Deutschen Gasolin AG im Verhältnis 65:35 übernahmen und die Gesellschaft als Mineralölunternehmen mit ihren Tankstellen und der verbliebenen Raffinerie in Dollbergen (120.000 Jahrestonnen Rohöldurchsatz) weiterführten.[1] Hauptsächlich sollte die Gasolin die Treib- und Schmierstoffe aus der sich im Aufbau befindlichen Erdöl-Raffinerie Emsland in Lingen vertreiben.
Mitte der 1950er Jahre beträgt der Marktanteil der „ausländischen“ Tankstellenketten etwa 40 %, der Anteil der großen „deutschen“ Unternehmen liegt bei etwa 36 %. Der Rest verteilt sich auf eine Vielzahl kleinerer mittelständischer Gesellschaften. Um den deutschen Marktanteil im Tankstellenmarkt zu stärken, wird Wintershall 1956 mit einem Anteil von zunächst 11,8 Prozent, später 15 Prozent Miteigentümerin vom
BV-Aral-Verband unter Einbringung ihrer Vertriebstochter NITAG und ihrer Anteile an der Gasolin. Gleichzeitig wird die DEA Mitaktionärin an der BV-Aral unter Einbringung ihrer Tankstellen sowie der Anteile an der Gasolin. Daraufhin wurde die NITAG mit ihren etwa 800 Tankstellen auf die Gasolin mit etwa 2000 Tankstellen zur Deutschen Gasolin-Nitag AG verschmolzen. Der Umsatz der neuen Gesellschaft betrug 1956 zirka 400 Millionen D-Mark bei einem Anlagevermögen von 45 Millionen, einem Umlaufvermögen von 75 Millionen und einer Bilanzsumme von etwa 120 Millionen D-Mark.[9]

Nach Übernahme von 50 % der Rheinpreußen AG für Bergbau und Chemie im Jahr 1959 scheidet die DEA 1960 als Aktionärin aus dem BV-Aral wieder aus unter Mitnahme ihrer eigenen Tankstellenkette, die Anteile an der Gasolin verbleiben im BV-Aral, wofür DEA entschädigt wird. 1961 beschließen die 100 %-Mitgliedsunternehmen im BV-Aral-Verband, ihre unterschiedlichen Produkte (Treibstoffe und Schmierstoffe) unter dem gemeinsamen Markennamen Aral zu vermarkten. Dies gilt nicht für die sich nur zu einem 91 %-Anteil im BV-Aral befindliche Gasolin. Diese wird 1967 in Gasolin AG umbenannt. Die eigene Raffinerie in Dollbergen wurde 1969 stillgelegt.

Die rot-weiße Marke Gasolin und die AG überlebten bis August 1971, als sie auf die Wintershall-Tochter ARAL verschmolzen wurden, die heute zur BP gehört. Die letzte Zentrale der Gasolin war in der Jordanstraße 32 in Hannover. Von hier aus wurden die etwa 3500 Tankstellen in Westdeutschland betrieben.

Heute existiert noch eine Gasolin GmbH unter der gleichen Adresse wie der der Zentrale der Aral AG in Bochum. Bis zum Jahr 2006 wurde ein eigener Jahresabschluss im Elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht, seitdem wird die Kleine Kapitalgesellschaft wegen des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags sowie eines Geschäftsbesorgungsvertrags nach den Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft, der Deutschen BP Aktiengesellschaft, einbezogen.

Die Marke lebte wieder auf, als nach der Wiedervereinigung in Ostdeutschland einige Aral-Tankstellen umgeflaggt wurden, von denen heute noch zwei in Pasewalk und Ueckermünde von einem privaten Pächter unter der Marke Gasolin betrieben werden, um so die Marke zu schützen.
(Quelle: wikipedia)


Die Hörzu (wahlweise auch HÖRZU geschrieben; bzw. bis 1972 HÖR ZU) ist eine seit 1946 erscheinende und damit die erste deutsche Programmzeitschrift (damals: 250.000 Exemplare, 30 Pfennig, 12 Seiten, nur Hörfunkprogramm). Die Geschichte ist eng mit der des Axel-Springer-Verlags verbunden.

Heute erscheint die Hörzu freitags mit einer Auflage von rund 1,4 Millionen Exemplaren.

Bereits im Sommer 1945 wurde der Rundfunkbetrieb in Deutschland wieder aufgenommen und neben lizenzierten Tageszeitungen auch der Verlag von Programmzeitschriften genehmigt. Der 33-jährige Axel Springer plante zusammen mit John Jahr senior und Max Schmeling den Einstieg in das Verlagsgeschäft und erhielt von den Alliierten, nicht zuletzt aufgrund seiner fehlenden NSDAP-Mitgliedschaft, am 11. Dezember 1945 eine Verlagslizenz. Sie galt für den Altonaer Verlag Hammerich & Lesser, in dem Springer gemeinsam mit seinem Vater Hinrich Kalender und Unterhaltungsromane verlegte.

Nachdem mehrere Lizenzanträge, zum Beispiel für die Tageszeitung Hamburger Telegraph oder das Programmblatt Das hört die Welt, abgelehnt oder zurückgezogen wurden, gelang Springer die Übernahme eines rundfunknahen Verlagsprojekts. Die Besatzer, namentlich der Chief Controller Hugh C. Greene, wollten ausgewählte Rundfunkbeiträge zusätzlich in gedruckter Form vertreiben und lieber in die Hände eines unabhängigen Verlegers geben, als es den Rundfunkanstalten selbst zu überlassen. So begann Springer im April 1946 mit der Herausgabe der Nordwestdeutschen Hefte, die Berichte aus dem Programm des NWDR abdruckten.
(Quelle: wikipedia)

 


 

 



 



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